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Beer like star Noctus 100

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 18°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 10 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 15 Bewertungen und 8 Rezensionen

Das Bier Noctus 100 wird hier als Produktbild gezeigt.
#19432

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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85%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 15 Bewertungen
99% Avatar von TasteItAll
98% Avatar von Bier-Klaus
96% Avatar von dreizack
95% Avatar von HansJ.
94% Avatar von Ernesto
93% Avatar von Puck
88% Avatar von Schluckspecht
88% Avatar von Daniel McSherman
80% Avatar von Meandmydemon
79% Avatar von Bier-Sven
79% Avatar von Hobbytester
78% Avatar von FBier
77% Avatar von ren1529
76% Avatar von Tobieras
60% Avatar von Bierkules

98% Rezension zum Noctus 100

Avatar von Bier-Klaus

2. Verkostung Braukunst live 2016:
Dunkelbraun und blickdicht. Sehr wenig dunkelbrauner Schaum. Im Geschmack kräftige Restsüße, dunkles Malz, leicht röstig und etwas alkoholisch. Sehr rund für ein Imperial Stout.
90%

1. Verkostung 12-2013:
Neuer Name: Noctus 100. Farbe schwarz, Schaum cremig mittelbraun. Geruch schwer alkoholisch unter anderem nach Whisky, schwer röstmalzig, rauchig. Antrunk vollmundig, sehr süßlich. Auch im Mittelteil rund, süßlich und leicht rauchig. Sehr sehr langer Nachhall des Malzkörpers mit den rauchigen Noten ergänzt mit Roggenbrot. Sehr schöner, runder und harmonischer Geschmacksbogen vom Geruch bis in den Nachtrunk hinein. besser geht's nicht. Kaminbier, nur in homöopatischen Dosen zu trinken.
100%

Bewertet am

88% Der Wein unter den Bieren

Avatar von Schluckspecht

Charge #15/15/1

Mein erster Gedanke nach dem Öffnen der Flasche war: "Wer mischt denn bitte einen erstklassigen Rotwein mit Kaffee?!?" Tatsächlich sind starke Duftnoten nach Wein zu vernehmen, die die erwarteten Schokoladen- und Kaffeearomen erweitern. Wie empfohlen, genieße ich dieses mit 10 % Alkoholgehalt und einer Stammwürze wohl weit jenseits der 20 %-Marke bei wenig erfrischenden 18° Celsius. Tiefschwarz sieht es aus - Nomen est omen. Wir haben hier das komplette, 100-prozentige Schwarz. Es gibt dunkelbraunen Schaum, der jedoch weder üppig noch beständig ist. Hat das jemand erwartet? Ich jedenfalls nicht.

Wuchtig und schwer soll es sein - und das deutet bereits der Einstieg an. Die spontane Überleitung in einen mächtigen Rotweinkörper - inklusive nachhallendem Alkoholglühen - überrascht mich erneut, auch wenn dies mit dem Duft angedeutet wurde. Ich hatte hier mehr Malzwucht erwartet, doch die starken Noten nach Rosinen und Weintrauben stimmen versöhnlich. Das Röstmalz ist erstaunlich dezent und selbst im Abgang bleibt bei Bitterschokolade und verhaltenen Espresso-Noten. Gefällt mir eigentlich recht gut.

Für den nicht ganz so vollen Geschmack trage ich Schuld, denn ich habe es verpasst, die Flasche vorher aufzuschütteln, um die abgesetzte Hefe mit an Bord zu nehmen. Das hole ich mit dem nächsten Glas nach. Daher erscheint dieser Stout hauptsächlich alkoholisch und fruchtig, nicht malzig dicht und hefig-sättigend. Ich stelle mich gerade vor, wie ich mit einem Glas Rotwein in der Hand eine Tafel dunkle Rum-Nuss-Schokolade verdrücke. Sehr gelungen finde ich die feine Kohlensäure, die hervorragend ins Programm passt. Das Noctus 100 von Riegele ist herrlich komplex. Ich wünschte mir nur ein präsenteres Röstmalz und etwas weniger Alkohol. So allerdings ist es ein hervorragender Ersatz für einen mächtigen, rustikalen Rotwein. Wenn man die Sache so bewertet, geht auch der höhere Preis dieser Bierspezialität absolut in Ordnung.

Kleiner Nachtrag: "Klar und ohne Hefe?" Das mag ich bezweifeln, denn einerseits dringt durch dieses dichte Schwarz kein einzelner Lichtstrahl durch, andererseits taucht Hefe (irische Ale-Hefe) in der Zutatenliste. Und meinen Augen kann ich schon trauen, wenn ich am Boden Hefeabsatz sehe...

Bewertet am

93% Rezension zum Noctus 100

Avatar von Puck

Schwarz wie die Nacht und ölig fließt es ins Glas. Schon der Antrunk macht klar, dass ist mehr als nur ein Bier. Hier kommen sofort unglaubliche Aromen von Malz, Kaffee, Kandis und Bitterschokolade zum Vorschein. Auch der Körper bleibt so komplex. Obwohl das noctus eine ordentliche Süsse immer dabei hat, kommen dennoch die Bittternoten von Schokolade rund Kaffe als perfektes Gegengewicht zum Tragen. Der Abgang bleibt lang und nachhaltig präsent. Kein Bier für zwischendurch (10% Alkohol), aber unglaublich spannend. Also nehmt euch Zeit und Musse und geniesst die Komplexität. Die empfohlene Trinktemperatur von 18 Grad läßt die Aromen perfekt zur Geltung kommen. Für einen gemütlichen Abend am Kamin perfekt.

Bewertet am

88% Rezension zum Noctus 100

Avatar von Daniel McSherman

Pechschwarz, ohne das auch nur ein lichtreflex durchscheint, zeigt sich das Bier im Glas. Dazu eine mittelbraune wenig beständige Schaumkrone. Es riecht sehr intensiv nach Röstmalz und verströmt tolle Aromen von starkem Kaffee, dunkler Schokolade und vor allem Lakritz. Dazu kommt eine leicht medizinische aber nicht unpassende Note.
Die Aromen werden beim Trinken durch eine starke Alkoholnote unterstrichen. Der Körper ist schwer und ölig. Hopfen ist kaum präsent.
Ein Tolles komplexes Bier!

Bewertet am

80% Stark, schwarz, viel

Avatar von Meandmydemon

Nomen est omen. Das Noctus 100 macht seinem Name alle Ehre und fließt Nachtschwarz und ölig in das Glas. Selbst gegen das Fenster gehalten hat die Sonne keine Chance, da durch zu scheinen. Der Schaum ist flach und von bräunlicher Farbe. Er hält sich nicht lange. Ganz im Gegensatz zu den 10% Alkohol. Das ist kein Mädchenbier. Dunkle Aromen nach Schokolade, Kaffee und ein kräftiges Malz entfalten sich bei leidlich Zimmertemperatur. Einzig der Hopfengeschmack fehlt. Schade eigentlich. Damit verscherzt sich das Noctus eine bessere Note.
Der erste Schluck entfaltet ein Geschmackserlebnis iim Mund um sich dann deutlich seinen Weg nach unten zu nehmen. Definitiv kein Schüttbier. Durchaus süffig lässt es mich bei jedem weiteren Schluck den Aromen hinterher forschen. Wer ein starkes dunkles Bier mag, der sollte das Noctus 100 mal probieren.

Bewertet am

96% Eine schwarze Schönheit

Avatar von dreizack

Das Riegele Noctus 100 ist ein Imperial Stout mit satten 10,0% Alkohol. Dass es nicht ganz stiltypisch eingebraut wurde (nur 25 IBU anstatt der üblichen 50+) soll die Verkostung nicht weiter stören. Letztlich sind die Stile ohnehin nur grobe Anhaltspunkte und zudem in einem stetigen Entwicklungsprozess, wie die nicht enden wollende Geschichte der neuen BJCP-Guidelines letztlich eindrucksvoll beweist.

Die Bedeutung der Zahl "100" in der Produktbezeichnung des Bieres bezieht sich wohl auf den Farbton, denn das Noctus steht mit satten 100 EBC im Glas. Dies entspricht einem schwarz, das selbst gegen das Licht gehalten blickdicht ist. Nachtschwarz, sozusagen (Nacht auf lateinisch = "Noctu"). Der wenige Schaum ist ockerfarben und sahnig; von feinporiger Textur. Allerdings fällt er nicht allzu standhaft aus, wie dies bei schweren, dunklen Bieren häufig der Fall ist. Das Aroma ist vielschichtig und herausfordernd, indes ein wenig rätselhaft. Man glaubt immens viele Düfte wahrzunehmen; klar benennen kann man (ich!) jedoch nur wenige. Neben einer schokoladigen Note sowie etwas Kaffee, glaubte ich einen Hauch Toffee wahrzunehmen und - dies jedoch recht gut erkennbar - Lakritz. Der Duft folgt also der Optik ziemlich exakt.

Der Antrunk fällt sehr vollmundig und vor allem malzstark aus. Flavours von Kaffee, Schokolade und Lakritz liegen in dem sämig wirkenden Bier und bezirzen die Geschmacksnerven mit einer moderaten Herbe. Die Fülle an Röstmalz muss enorm sein, denn der Hopfen (Opal und Hersbrucker) geht dabei völlig unter. Was insofern den zweiten "Verstoß" wider den Bierstil darstellt, denn ein mindestens mittleres Hopfenaroma gehört bei einem Imperial Stout unbedingt dazu. Sei's drum. In der Mitte wird das Noctus fast Barleywine-artig, hat auf jeden Fall einen portweinartigen Charakter. Der Alkohol wird hier deutlicher präsenter. Mit einem wärmenden Gefühl schlängelt er sich die Kehle hinab. Riegele selbst empfiehlt übrigens eine Trinktemperatur von 18° Celsius. Mag sein, dass sich dann erst alle Aromen voll entfalten. Festzustellen war ganz eindeutig, dass sich Geschmack und Charakter des Bieres mit jedem Grad verändert haben. Je wärmer es wurde (zu Beginn meiner Verkostung war es definitiv zu kalt), desto mehr Qualitäten wurden freigelegt. Fügen sich anfangs noch leicht rauchige und würzige Aromen als Widerhaken in das Geschmackspuzzle ein, so wird der Körper mit zunehmender Dauer immer runder, süßer, auch alkoholischer und definitiv weinartiger. Das Mundgefühl ist jederzeit sehr cremig und feinperlig. Die zurückgenommene Karbonisierung unterstützt dies und passt perfekt zum Bierstil.

Der Abgang führt das begonnene Aromenfeuerwerk konsequent fort und durch die ölige Textur klingt das Flavoring lange nach.
Alles in allem ist das Noctus 100 ein bemerkenswert tiefgründiges, lohnenswertes Stout, dass es einem jedoch nicht immer leicht macht. Das Dechiffrieren der Aromen will erarbeitet werden. Am Ende (und bei einer Trinktemperatur > 12° Celsius) wird man jedoch reich belohnt. Ein hervorragendes Bier.

Bewertet am

78% Süße Nacht

Avatar von FBier

In tiefstem Schwarz fließt das Bier ins Glas und wird von dunkelbraunem Schaum gekrönt. Das Bier duftet nach Kaffee, dunkler Schokolade, getreidigen, fast angebrannten Röstnoten und einem Tick Melasse. Der Antrunk ist mächtig: Süß und schwer nach Kaffee, Karamell und bitterer Schokolade. Der ölig-samtige Körper passt perfekt zu dem nur minimal karbonisierten, nachtschwarzen Gesöff und legt sich wie ein Mantel über Gaumen und Zunge. Im Abgang variieren sich die Geschmacksnoten nur geringfügig. Die schokoladige Bittere nimmt etwas zu, das Malzige wird kräftiger. Doch der Grundgeschmack bleibt gleich. Insofern ein rundes, wuchtiges Bier – bei dem sich im Abgang vielleicht noch die ein oder andere Geschmacksüberraschung abspielen könnte.

Bewertet am

79% Ein GDIS - German Dunkles Imperial Stout

Avatar von Hobbytester

Dies ist die letzte Erinnerung an die Braukunst-Live! 2014. Resümierend kann ich über Riegeles weitere BierManufaktur-Produkte, die ich in letzter Zeit getestet habe, allerdings schon einmal sagen, dass das Ator 20 bisher unerreicht blieb, daran wird das Noctus 100 auch nichts ändern. Schwarzes Bier mit schokoladigen und malzigen Noten? Warum schreibt man den Bierstil eigentlich nicht dazu? Jeder weiß, dass es sich um den Versuch eines Imperial Stouts handeln muss, schließlich ist man hier im hochprozentigen Bereich. Dann erwarte ich aber auch Hopfennoten und kann sie geruchlich leider nicht feststellen. Die Malzmomente geben gleich zu Beginn für den Antrunk eine wunderbare Süße ab. Der Abgang gelingt vollkommen. Die Süße entwickelt sich zu Aromen, die gesüßtem Kakao gleichkommen, leichte Kaffeenoten sind dabei und wohl auch Standard. Es fühlt sich so an, als hätte man ein Dunkles, dessen nussige Röstmalzmomente sehr deutlich zustande kommen, in ein Fondue aus dunkler achtzigprozentiger Schokolade gegeben. Der Körper bringt die Aromen dabei wunderbar zur Geltung, allerdings habe ich auch schon Imperial Stouts getrunken, die noch deutlich mehr nach Hopfen schmecken, was ich sehr schätze. Hier suche ich danach vergeblich. Dafür bekomme ich ein herrlich weiches und cremiges Mundgefühl, das ruhig nochmals als Metapher für den Schokoladenaspekt des Bieres interpretiert werden kann. Die Säure ist hier perfekt eingebunden, daraus entwickelt sich eine schöne Bitterkeit, das gefällt mir sehr. Tiefschwarze Farbe trifft auf lang bleibenden Schaum. Ästhetisch wirkt zudem auch der schokoladenfarbige Schaum, der für ein Starkes relativ lang bleibt. Das Bier ist sehr süffig. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Die Bestwertung hätte es gegeben, wenn Hopfen noch wenigstens durchgeschimmert hätte. So bleibt das Noctus 100 ein gutes Bier, das geschmacklich zwischen Dunklem und Imperial Stout liegt. Man setzt sich hier wohl bewusst zwischen die Stühle. Das ist Grund genug für mich von einem German Dunkles Imperial Stout zu sprechen. Eines kann man Riegele nicht vorwerfen. Sie gehen nie den Weg des geschätzt geringsten Widerstandes. Alle Achtung! Hier will man Teil eines neuen Verständnisses der Braukunst sein und genau das macht diese Brauerei zu einer Topadresse für Bierfreunde. Ich bin kein Mitarbeiter der Brauerei, diese Philosophie teilt sich mir in jedem Schluck mit. Ich freue mich schon auf die noch ausstehenden Biere!

Bewertet am