Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Neumarkter Lammsbräu Winterfestbier

  • Typ Untergärig, Märzen/Festbier
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Neumarkter Lammsbräu Winterfestbier wird hier als Produktbild gezeigt.
#3068

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
69%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
81% Avatar von Hobbytester
78% Avatar von Daniel McSherman
73% Avatar von Felix
68% Avatar von goldblumpen
68% Avatar von gerdez
62% Avatar von remus456
60% Avatar von madscientist79
58% Avatar von lepton

78% Rezension zum Neumarkter Lammsbräu Winterfestbier

Avatar von Daniel McSherman

Farbe: schön, dunkles Bernstein
Geschmack: leicht geröstetes Malz, süßes Karamell, etwas fruchtig und würzig. Dabei nur wenig Hopfen. insgesamt ein stimmiges Bier.
Gut!

Bewertet am

73% Rezension zum Neumarkter Lammsbräu Winterfestbier

Avatar von Felix

Das Festbier von Lammsbräu liegt in einem rosé-artigen Farbton da, erinnert an Moscatel oder sehr hellen Madeira mit ausreichender Schaumbildung.

Der Geruch hält sehr angenehme, süße Trockenfrüchte mit weicher Note bereit. Das Bier bietet eine herrliche Mischung aus Apfelringen, Birne, leichten Zuckernoten, Honig, etwas Muskat, würzig und süßlich gehalten, abgeschmeckt vielleicht mit einem Schuss Rum oder einem gespriteten Starkwein.
Ein sehr feinfühliger, angenehmer Duft, der erstaunlich präzisiert wirkt.

Im Mund zeigen sich sogleich die bekannten Noten von Apfel und Birne, zu der gewürzten Fruchtigkeit noch ein weiniger Subton, zugleich aber auch eine malzige Süße.

Der Körper ist sehr kohlensäurestark, schafft es aber, nicht zu übertreiben. Hier wird ein sprudeliges Erlebnis geboten, das den Aromen trotzdem nicht in den Rücken fällt, sondern gerade für die fruchtigen Noten förderlich ist. Die Kohlensäure ist spannend gemacht, weil sie angenehm zart nur prickelt und damit nie zum "Erfrischenden" hin tendiert (gerade im Winter will man so etwas auch nicht unbedingt). Sie verstärkt eher die Assoziation zu den Gewürzen.

Der Abgang ist vergleichsweise kurz, aber nicht unauffällig. Das Winterfestbier schmeckt nur sehr leicht hopfig und bitter nach, verklingt recht zügig, aber nicht ohne eine Erinnerung zu hinterlassen. Das Bier hat eine dumpfe Bittere, die ich nicht so gelungen finde, glücklicherweise ist sie hinter der Süße auch eher hintergründig (leider stört sie auf Dauer doch noch). Ansonsten hat das Bier eine interessante, würzig-süße Aromatik, die ich entweder als feine Rauchnote oder als Portweinaromatik deuten würde. Sie nimmt die Süße sehr filigran auf.
Der Abgang ist noch einmal ein helles Aufleuchten der Aromakomposition an den besonders schönen Stellen, bleibt dabei aber bescheiden kurz, was ich sehr sympathisch und kunstvoll finde. Zu sagen ist auch, dass der Höhepunkt der Aromatik in der Tat der Augenblick des Schluckens ist. Die danach aufsteigenden Noten sind weniger gut vereint.

Das Winterfestbier von Lammsbräu gefällt mir gut, gerade auch weil seine Besonderheiten nicht mit der Flagge hochgehalten werden, sondern die Aufgabe geben, nach ihnen zu suchen. Seine Qualitäten liegen in der Einheit und Feinfühligkeit, die es sehr unerwartet an den Tag legt. Ich gebe ja zu, bereits beim Markennamen "Lammsbräu" schon ein bisschen was zu befürchten, kein anderes Bier dieser Brauerei hat mich bislang zufriedengestellt.
Das Winterfestbier jedoch zeigt eine angenehme, nicht aufdringliche Struktur ohne große Mängel und dazu noch Aromen von ungewöhnlich zielgenauer Reinheit, wie man sie nicht unbedingt alle Tage in einem Märzen findet.
Hier herrschen gezuckerte, süße (Trocken)Fruchtnoten vor, Aromen von Apfel, Birne und Honig vor allem, die Früchte wirken gewürzt (durchaus auch weihnachtlich). Hervorstechend ist aber im Besonderen die weinige Struktur, erinnert mich persönlich an diese öligen, würzigen Eindrücke, die sich sonst in Portwein finden. Insofern schafft es das Bier durchaus auch, eine ihm eigene Besonderheit festzulegen. Diese Portnote scheint mir ganz markant und gelungen zu sein. Sie macht das Märzen einerseits schwer und gewichtig, andererseits aber auch angenehm weich und süß. Sie harmoniert hervorragend mit der malzigen Textur und den fruchtigen Kopfnoten und setzt sich ganz gekonnt ins Zentrum des Sudes, ohne dabei großartig zu stören.
Die Hopfung gefällt mir aufgrund der Zurückhaltung ebenso gut, sie schiebt sich nicht unnötig in den Vordergrund und lässt der Süße genügend Raum.
Auch die Kohlensäure gefällt mir mit ihrer zarten aber präsenten Art. Sie reichert den Körper kunstvoll an und ist doch nicht zu aggressiv. Vor allem verschwindet sie nie gänzlich.
Letztlich also ein wirklich angenehmes Märzen, das nicht nur grundsätzlich nichts falsch macht, sondern darüberhinaus noch an der einen oder anderen Stelle mit besonderen Einschlägen punkten kann.
Sicherlich der feinste Sud von Lammsbräu.

Bewertet am

81% Besser als im Sommer

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht malzig, der Antrunk ist süß, aber nicht im übertriebenen Maße. Der Abgang lässt mich sofort beschließen, hier ein gutes Bier zu trinken. In ihm zeigt sich nämlich ein angenehm komplexer Bierkörper. Der Malzgeschmack dominiert hier, dieses Fundament wird veredelt. Klare Honignoten werden deutlich. Dies steht in Verbindung mit pflaumiger Fruchtigkeit. Die Säureentwicklung hierzu ist auch beachtlich. In Verbindung mit der ganz leichten, aber durchaus effektiven Hopfenbitterkeit, entsteht eine feinsinnige, facettenreiche Komposition. Weich ist das schöne Mundgefühl, das dieses vollmundige Bier hinterlässt. Kurios: Noch nie stimmten meine Eindrücke so sehr mit den werkseigenen, die auf dem hinteren Etikett stehen, überein! Zugegebenermaßen wunderschöne Bernsteinfarbe trifft auf nicht lang bleibenden beigen Schaum. Optisch unterscheidet sich das Bier somit nicht vom Neumarkter Lammsbräu Festbier. Das Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit wirkt hier sachte, aber wirkungsvoll. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Es handelt sich hier tatsächlich um das überzeugendste Bier dieser Brauerei. Mir gefällt seine geschmackliche Komplexität wirklich sehr gut! Dabei ist es auch vollmundig, süffig und hopfig. Wunderbar! Es gefällt mir zudem wesentlich besser als das sommerliche Festbier der gleichen Brauerei.

Bewertet am

58% Rezension zum Neumarkter Lammsbräu Winterfestbier

Avatar von lepton

Leider ist auch dieses Neumarkter Lammsbräu etwas lasch im Geschmack. Obwohl im Glas mit sehr schöner Farbe (richtig winterlich, wie Glühwein) zeigt es sich beim Trinken nicht so reizvoll. Etwas Malz schmeckt man durch, aber ansonsten kaum Geschmack. Dadurch ist es sehr süffig, was eigentlich eher für ein Sommerbier passt. Man sollte es vielleicht einreduzieren, um mehr Geschmack reinzubringen. So ist es nicht wirklich so, dass ich es wieder trinken würde. Einfach zu wenig Substanz, vor allem für ein Winterbier.

Bewertet am