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Beer like star Neumarkter Lammsbräu Schankbier

  • Typ
  • Alkohol 2.4% vol.
  • Stammwürze 7.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 42% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 3 Rezensionen

Das Bier Neumarkter Lammsbräu Schankbier wird hier als Produktbild gezeigt.
#598

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
53% Avatar von fraser
52% Avatar von Florian
49% Avatar von madscientist79
43% Avatar von Dirk
28% Avatar von Felix
25% Avatar von Robert

40% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Der geringe Alkoholgehalt dieses Schankbiers schlägt sich im Geruch nieder, der frappierend an ein Alkoholfrei erinnert – mit Noten von Cornflakes und Getreide sowie sehr leichter Fruchtigkeit. Hinzu kommt ein unangenehm „pilziger“ Unterton.

Der Einstieg ist schwach, mit unterschwelliger Seifigkeit und einer gewissen Schärfe. Leider ist der Körper absolut wässrig und brauseartig. Da hilft auch der etwas bessere Abgang nicht wirklich, in dem kurz wieder die Schärfe durchkommt, unterstützt von leichter Bitterkeit und Trockenheit. Aber auch dieses Vergnügen ist schnell vorbei.

Als Einstiegsbier oder an heißen Tagen mit hohem Flüssigkeitsbedarf eventuell geeignet, sonst ziemlich sinnlos.

Bewertet am

49% Rezension zum Neumarkter Lammsbräu Schankbier

Avatar von madscientist79

Schmeckt leider nur wie mittelmäßiges Bier mit Wasser gestreckt.

Bewertet am

28% Rezension zum Neumarkter Lammsbräu Schankbier

Avatar von Felix

Das Lammsbräu Schankbier ist ein Vertreter der etwas leichteren Sorte, ich war anfangs sehr gespannt, wie sich der geringe Alkoholgehalt bemerkbar macht, und in welcher Weise sich gewöhnliche Schankbiere von den sonst eher bekannten Vollbieren abgeben, jede Gattung hat ja seine Berechtigung.
Das Lammsbräu bildet eine weite Blume, könnte meines Erachtens aber noch ein klein weniger feinporiger sein. Es ist klar und golden mit relativ hohem Kohlensäuregehalt. Ein recht hübscher Anblick für ein Helles.
Im Geruch kommt es relativ intensiv daher, wobei ich den Duft als eher untypisch und gleichzeitig auch unangenehm empfunden habe. Es wirkt schon hier recht leicht und dominiert von Getreide und Brot, dazukommt eine unstimmige Pflanzlichkeit, die ich bis dahin noch nicht wirklich deuten konnte. Im Geschmack setzen sich diese Noten so zusammen, dass das Gesamtbild leider nicht angenehmer, dafür verständlicher wird.
Das erste, was im Antrunk auffällt ist die unglaubliche Wässrigkeit. Tut mir leid, Lammsbräu, aber was ist denn da los? Nicht einmal ein Schankbier sollte derartig süffig werden, das Bier hat schlichtweg keinen Körper, er ist so gering, dass die Kohlensäure sogar noch etwas rettet, würde das Bier nämlich nicht noch etwas sprudeln, dann wäre es nicht mal mehr flüssig, sondern wahrscheinlich schon im gasförmigen Zustand, sorry.
Was das Ganze leider nicht besser macht, ist das Aroma des Bieres. Die merkwürdige Kombination von Pflanzlichkeit mit Getreide macht nun endlich Sinn und man versteht auch den Geruch besser. Die Schlussfolgerung ist leider auch nicht wirklich lecker. Es schmeckt nämlich ganz einfach nach unreifen Hülsenfrüchten, ich fühlte mich genauer gesagt extrem an noch grüne Haselnüsse erinnert. Diese alles übertünchende Aroma wird hergestellt durch eine Kombination aus säuerlicher pflanzensaftnote und Getreide bzw. Brotaromen, die leider von keinerlei Malz getragen werden, denn auch das Malz ist geschmacklich inexistent. Lediglich ein Ahnung von Hopfen kommt durch, ich bin aber nicht sicher, ob dieser wirklich geschmacklich feststellbar ist, oder ob ich ihn mir einbilde.
Der Nachtrunk ist noch das interessanteste am Bier, hier kann man dann wirklich ein wenig von Hopfen sprechen, wenn auch dieses Aroma mir sehr dezent erscheint, es ist immer noch viel zu leicht und leider dominieren auch hier die unreifen Haselnüsse, die sich fast schon sämig (was bei diesem Körper ein Wunder ist) an den Gaumen heften, jedoch direkt nach dem Schlucken wie alles andere komplett verschwinden.
Von dem Lammsbräu Schankbier ließe sich locker eine Flasche wegkippen, und man hätte keine zwei Minuten etwas von dem Nachgeschmack.
Ich kann ja verstehen, dass ein Schankbier leicht sein muss, aber, Leute, mal ehrlich, das geht wirklich besser, das MUSS einfach besser gehen, auch Schankbiere haben eine Existenzberechtigung und selbst wenn der Körper weich ist, lässt sich immer noch etwas mit mehr Frische (mehr Kohlensäure und höhere IBUs) sowie mit harmonischeren Aromen (bitte KEINE unreifen Hülsenfrüchte, sondern irgendetwas Leckeres, mir egal, was das ist!) machen.
Wenigstens ist es ein Bio-Bier, da habe ich kein schlechtes Gewissen...

Bewertet am