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Beer like star Müllers Malz

  • Typ Obergärig, Alkoholfrei
  • Alkohol
  • Stammwürze 10.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 1 Rezension

#638

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
73% Avatar von gerdez
68% Avatar von goldblumpen
61% Avatar von Felix

61% Rezension zum Müllers Malz

Avatar von Felix

Ich widme mich einmal wieder dem Malzbier, da ich diese sehr wenig beachtete Bier-Gattung für weit interessanter befinde, als sie den Anschein erwecken mag. Vorab muss gesagt werden, dass es mir recht schwierig erscheint, ein Malzbier nach den Kriterien des Index´ zu bewerten, es ist nicht ganz an diese kleine Biersorte angepasst, ich gebe mir trotzdem Mühe, das beste so fair wie möglich ans Tageslicht zu schaffen.
Das Müllers Malz zeigt sich in einem dunklen Kastanienrot und bildet eine Mittelgroße Schaumkrone. Es sieht für meine Begriff genretypisch aus, könne aber noch etwas mehr Schaum gut vertragen. Im Geruch offenbaren sich da die typischen Malzbieraromen, die hier aber meines erachtens besonders intensiv dunken und herb, es ist kein allzu süßes Malzbier, ich erkenne da nämlich in erster Linie Noten von Eisbonbons, Salz, herbem Honig (vielleicht Kastanienhonig?) und etwas Gemüse. Es trägt auch eine gewisse muffige Würze, die vielleicht an Kakao erinnert.
Im Antrunk ist das Malzbier dann gleich sehr seidig und weich, es ist doch weit süßer als gedacht, vor allem die Honignote kommt nun heftig hervor und offenbart sich doch weniger als Kastanien - sondern vielmehr als Blütenhonig.
Der Körper hätte etwas mehr Kraft vertragen, ich weiß zwar, dass das bei Malzbieren heikel ist, aber hier lässt sich definitiv mehr machen.
Der Nachtrunk ist nicht weiter erwähnenswert, er hält leider nicht die Aromenintensität bereit, die ich mir erhofft hatte.
Da dieses Bier bei Pinkus gebraut wurde gehe ich davon aus, dass es sich dabei um ein Biobier handelt, was die schwachen Aromen erklärt und mein Urteil über sie zugunsten ihrer Natürlichkeit sehr mildert.
Schön an dem Müllers Malz ist vor allem die Echtheit der Zutaten, bei denen man sich keinen Kopf machen muss, schade ist dafür aber, dass es mit einigen anderen Malzbieren gerade deswegen nicht mitziehen kann.
Es ist nicht leicht ein ökologisch-sinnvolles Malzbier zu sein...

Bewertet am