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Beer like star Mongozo Premium Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 47% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#23047

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
55% Avatar von kucki
54% Avatar von Felix
33% Avatar von Bier-Klaus

55% Rezension zum Mongozo Premium Pilsener

Avatar von kucki

Schöne goldene Farbe, Fairtade, Glutenfree, Organic.
Etwas süßlicher Geruch. Einstieg leicht herb, malzig. Leichter Hopfengeschmack im Abgang, sonst stets Reis zu schmecken. Gut süffig, es ist auf jedenfall etwas zur Abwechslung. Regelmäßig würde ich es nicht trinken.

Bewertet am

54% Rezension zum Mongozo Premium Pilsener

Avatar von Felix

Also ein faires, glutenfreies Bio-Pils. Die Information Fair-Trade ist deshalb von Bedeutung, weil das Bier, um glutenfrei zu werden, mit nicht-europäischem Reis gebraut worden ist.

Schön dichte Farbe, leicht angedunkelt, sodass Tiefe entsteht. Gute Schaumbildung.

Das Bier riecht malzsüß und macht kaum den Eindruck eines Pilsener, sondern deutlich eher den eines Hellen bzw. unbestimmten Lagerbieres. Eine etwas tiefere, süße Kühle fällt auf, doch insgesamt ist kaum zu bemerken, dass dieses Bier mit Reis produziert worden ist. Es riecht recht standardmäßig und fällt nicht durch besonders tolle, aber auch nicht durch unangenehme Noten auf. Ich rechne ihm erstmal sogar eine gewisse Fülle an, die bei anderen Hellen zumindest eher fehlt. Als Pilsener verfehlt es leider den Stil.

Im Mund fällt dann doch sogleich auf, dass es nicht ganz normal ist. Es ist im vordersten Mundbereich eher säuerlich und rezent, vital und beweglich, während am hintersten Gaumen eine schon drückende Kunstsüße entsteht. Ganz perlend vorn, ganz verdichtet hinten und dazwischen klafft eine riesige Lücke. Das Bier ist ziemlich dünn. Es macht sofort klar: Durstlöscher, kein Genussbier. Das ist ein Bier zum wegtrinken binnen einer Minute, wenn es sehr heiß ist.

Der Körper ist ziemlich leicht. Mit übertriebener Süffigkeit geht dieses Bier den Hals runter. Das macht einen wunderbaren Effekt, aber taugt nicht für irgendeine gustatorische Beschäftigung. Neben der rezenten Prickeligkeit hätte ich mir ja durchaus noch so etwas wie einen echten Körper gewünscht. Der bleibt bei diesem Bier schlicht aus.

Der Abgang ist dann von einer auch recht zurückhaltenden Süße gekennzeichnet. Mich erinnert das eher an Alkoholfreie als an echtes Malz. oder an Hefe. Außerdem verfügt das Bier über eine deutliche Metallfehlnote.

Charakter: Es ist schwer hier von Charakter zu sprechen. Das Bier ist geschmacklich leider ein Produkt zum blinden Konsumieren - das Gegenteil dessen, was es sicherlich, zu Recht, beabsichtigen würde. Denn gerade wenn ich mich über ein Fair-Trade-Siegel und ein Öko-Siegel freue, dann bin ich doch durchaus bereit, etwas mehr zu zahlen. Doch diese Käufer sind dann (hoffentlich) auch diejenigen, die gerne genussvoll an so ein Getränk herangehen. Das kann dieses Bier nicht bieten. Es ist ein Sommerkipper.

Das Mongozo ist damit ein stilistisch schlechtes Bier. Als Pils würde ich das nur im Ansatz bezeichnen. Geschmacklich im Laufe der Zeit schlägt schon durchaus durch, dass es sich hier um ein Pils handeln soll, doch dieser Verweis ist ja wohl das mindeste. Es bewegt sich sehr am Rande des Stils. Seine eher unangenehme Kunstsüße ist leider auch nicht wegzudiskutieren - wobei es trotzdem für ein glutenfreies noch erstaunlich stimmig ist. Schwach ist vor allem die geringe Ambition. Das Bier gibt überhaupt nicht das Gefühl, irgendwie gut sein zu wollen. Es macht einen geradezu gleichgültigen Eindruck. Es zeigt sich schnell, dass hier wahrscheinlich mit den Siegeln eher auf Geldfang gegangen werden sollte, als dass wirklich ein ehrliches, gutes Produkt in nachhaltiger Weise die Hauptsache war. Da gibt es ganz anderes. Und das Fair-Trade-Siegel ist ja auch nur aufgrund des Reises nötig, der wiederum nur deshalb nötig ist, damit das Bier glutenfrei ist - durchaus nicht zu verachten, ein Weizeneiweißunverträglichkeit ist häufiger als man denkt, und wirklich unschön.
Unter diesen ganzen Aspekten: Das Bier ist kein guter Pilzvertreter, es ist dünn und langweilig. Es schmeckt aber nicht so schlecht, wie man meinen könnte. Ich würde hier von keinen totalen Reinfall, doch aber von einer nüchternen Enttäuschung sprechen. Allerdings macht das Etikett auch nicht wirklich Lust und es hebt nicht die Erwartungen. Eigentlich schmeckt das Bier wie es aussieht. Betrachtet man es aus dieser Perspektive, würde ich sogar sagen: Es schmeckt besser, als es aussieht. Denn obwohl hier vieles im Argen ist, so kann es doch eine gewisse Tiefe und zugleich eine enorme Spitzigkeit vermitteln. Und die Aromatik beginnt zwar wie die eines beliebigen, billigen Lagers, endet aber durchaus in angenehmen, subtilen Fruchtsäurenoten (Ananas und Pfirsich?). Hier ist nicht alles schlecht.

Bewertet am

33% Rezension zum Mongozo Premium Pilsener

Avatar von Bier-Klaus

Beginnen wir mit dem Besten dieses Bieres, der Farbe. Die ist goldgelb und glanzfein mit einer Blume aus grobporigem Badeschaum.

Der Antrunk ist säuerlich und wenig rezent, es folgt ein schlanker Körper mit einer vordergründigen leichten Säure, im Gegensatz zum Stiegl ist diese hier angenehm.Im Hintergrund ist eine nicht definierbare, anangenehm künstliche Süße zu schmecken, die wahrscheinlich vom Reis kommt. Die Hopfenbittere fehlt fast vollkommen, nur ganz leichte Ansätze von Bitterkeit sind zu schmecken. Die süß-saure Komposition erinnert eher an eine asiatische Speise als an ein Pils.

Also gut, es ist biologisch, fair und glutenfrei aber es schmeckt nicht und schon gar nicht nach Pils.

Bewertet am