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Beer like star Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime

  • Typ
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-8 °C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Aperitif
  • Kristallmalz
  • Maris-Otter-Pale-Malz
  • Weizenmalz

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • Fisch
  • leichte Vorspeisen
#7091

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
81% Avatar von goldblumpen
79% Avatar von waswrongassembled
78% Avatar von Tobieras
74% Avatar von Robert
67% Avatar von Florian
66% Avatar von Dirk
60% Avatar von Ernesto
48% Avatar von Hobbytester
46% Avatar von Felix

69% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Schön, wenn schon der Name eines Biers uns etwas Arbeit abnehmen möchte. Leider haben wir oft die Erfahrung gemacht, dass sich unsere Einschätzung deutlich von jener der Hersteller unterscheidet.
Honig, Himbeere und Limette sollen also das Aromaprofil dieses Weizenbieres charakterisieren.
Was sagt der Bier-Index?

In der unwichtigsten Disziplin, dem Aussehen, war sich die Redaktion nicht einig. Lobte der eine das goldene Braun, die diffuse Bernsteinoptik, empfand der andere eben dies als schlieriges, brackiges Trüb.
In der Nase überzeugen frische, blumige Düfte von Flieder, Apfelschale, Banane, Stachelbeere und ja, auch Limette. Dichte, süße Noten von Honig und Schokoladensoße mischen sich darunter, und auch ein wenig Himbeere findet sich tatsächlich.
Der Antrunk ist sehr süß und cremig, die Honignote ist aber derart dominant, dass die Himbeere beinahe und die Limette völlig verschluckt wird. Leichtes Prickeln gleicht den sonst fast zähflüssigen Körper etwas aus, dennoch bleibt der klebrige Eindruck von Met, verstärkt durch den spürbaren Alkohol. Dies bestätigt sich auch im Abgang, wo sich zudem eine sehr sanfte Röstaromatik ausbreitet, die sich gegen diesen öligen Körper aber nie wirklich durchsetzen kann. Hier bleibt das Midtfyns Wheat etwas fahl.
Es ist schon eigenwillig, dass man ein derart dichtes, cremiges Bier dennoch als unruhig bezeichnen muss. Es hat sehr interessante Aromen, bringt sie aber nur zu Beginn stimmig zusammen.

Bewertet am

60% Rezension zum Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime

Avatar von Ernesto

Leicht malzig und ein wenig Honiggeschmack im Abgang... das wars aber auch schon. Ansonsten bleibt nur ein Standardbier das man sogar leicht wässrig nennen könnte.

Bewertet am

48% Rezension zum Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht frisch, fruchtig und ein wenig schokoladig, der Einstieg ist himbeersüß, hier kann ich den Titel bestätigen. Dieser weckt jedoch im Allgemeinen Erwartungen, denen der Abgang nicht standhalten kann. Der Geschmack von verbrannt gerösteter Gerste passt gut zu einem Dunklen, hier stört er mich aber fast, Weizen wird deutlich, fristet aber auch eine etwas merkwürdige Präsenz, zu den gelungeneren Aromen gehören Himbeere, aber nur sehr sachte, genauso wie Schokolade. Ich gehörte schon früh, auf Kindergeburtstagen, zu denjenigen, die nicht nachvollziehen konnten, was Gummibärchen auf einem Schokoladenkuchen verloren haben, was für mich geschmacklich nie zusammenging. Ein wenig geht es mir hier mit der Kombination aus Frucht und Malzaromen, die in einem Dunklen einfach besser aufgehoben sind. Um bei der Kuchenanalogie zu bleiben: Hier ist der Boden angebrannt. Diese schöne rötliche Farbe trifft auf mittelmäßig lang bleibenden Schaum. Wenn das Bier weniger wollen würde, wäre es sicher süffiger. Diese Bitterkeit steht ihm etwas im Weg. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Auf der Habenseite steht die brauereitypische Vollmundigkeit und Sympathien gehen auch immer an die, die etwas Neues kreieren. Hier habe ich aber den Eindruck, dass man zu viel versucht hat, die Harmonie der Geschmacksanordnung geht dem skurril schmeckenden Midtfyns ein wenig abhanden. Es wirkt im kompositorischen Sinne unfertig und setzt sich zwischen die Stühle von süßer Fruchtigkeit und herbem Malz. Keine komfortable Position!

Bewertet am

46% Rezension zum Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime

Avatar von Felix

Farblich klassisch für ein helles Weizen. Orange - Bernstein, deutlich trüb.

Im Geruch zeigen sich dagegen nicht ganz typische Aromen. Auffällig ist, dass Malz und Hopfen gleichermaßen auftreten und regelrecht miteinander spielen. Einerseits kommen hier leichte Toffeenoten und bringen eine Spur sehr hellen Akazienhonig mit. Andererseits macht auch der Hopfen mit einer Menge Frische auf. Interessant ist hierbei vor allem die gespaltene Aromaausprägung, der Hopfen ist keineswegs geradlinig, sondern wandelt auf mehreren Wegen zugleich. Einerseits ist er zartfruchtig mit milder Zitralität, überhaupt nicht auffällig, andererseits hat er aber auch eine ganz deutliche vegetabile Note, die zwar das Gesamtaroma komplexer gestaltet, für mich aber schon unangenehm wird. Er riecht hier nach Spargel und Blumenkohl. Mit ihr geht auch eine scharfe Würze wie von Piment oder rotem Pfeffer oder so etwas wie reinem Zimt einher. Und obendrauf - als wär das noch nicht genug an Aroma - sitzt eine arrogante Diacetylnote, die geradezu provokant mit der Vegetabilität spielt.
Ich bin fasziniert ob einer derartig komplexen, vielschichtigen und trotzdem leichten und eigentlich auch sehr subtilen Aromatik, die aber in der Tat für den deutschen Weizentrinker äußerst ungewohnt erscheinen muss.

Vom Antrunk bin ich schlichtweg überwältigt, wenn ich auch gestehen muss, beileibe nicht zum Positiven. Das Wheat schmeckt wie gezuckerter oder in Honig eingelegter Spargel, wie Weißkohl mit zerlassener Butter und Sahne und mit einem Spritzer Zitronensaftkonzentrat darüber. Vermutlich ist es die perfekte Ergänzung zu einem in Sahnesauce ertrinkenden Gemüsegericht. So an sich finde ich die Diacetylnote und die Vegetabilität einfach nur unheimlich penetrant und viel zu aggressiv geraten im Verhältnis zur Hopfenfrische. Das Weizenmalz unterstützt diese Aromatik auch deutlich und trägt enorm viel Diacetyl, als seien beide aus demselben Stoff gewoben. Die Honigsüße kommt durch, erscheint mir aber unpassend zu sonstigen Aromatik, hier hätte viel mehr an Hopfen und Fruchtigkeit rüberkommen müssen.

Der Körper wirkt durch die obergärige Hefe etwas dünn und wässrig, kann allerdings die Aromen gut transportieren. Auch die Rezenz gefällt mir gut, da hier mit ein wenig Kohlensäure schon viel bewirkt wird. Auf dieser Seite arbeitet das Bier schon sehr fein, aber besonders auffalllen tut es damit auch nicht. Es erfüllt eher die Mindestanforderung.

Der Nachtrunk lässt dann erstmalig typischere Weizennoten durchscheinen. Hier kommt so eine leichte Kaugummi/Süßigkeitennote mit ins Spiel, die ein wenig an Schaummäuse erinnert. Auch empfinde ich den Weizen als reinen Geschmack und habe in der Tat eine Assoziation zu Weißbrot oder Mehl. Hier gehen nun auch die buttrigen und gemüseartigen Noten etwas zurück. Ein seichter, eigentlich schon unscheinbarer Abgang wird eingeleitet, der nochmal mit einer hintergründigen Frische, den Stil zu treffen versucht.

Das Wheat von Midtfyns hat mich jedenfalls überhaupt nicht überzeugt. In einigen Trinkphasen ist es von der reinen Qualität und Ausgewogenheit in Ordnung, aber eigentlich auch nicht wirklich auffällig, in der Grundaromatik finde ich es unangenehm. Es ist ein spezieller Vertreter, der sicherlich Liebhaber finden wird. Die Penetranz von Diacetyl und Spargelnote und dann noch gemischt mit süßen Honignoten, empfinde ich als sehr unstimmig, ich kann mir dieses Bier wirklich höchstens als Ergänzung zu einer Spargelcrémesuppe vorstellen, bei der diese Noten ohnehin schon gegeben sind.
Loben sollte man aber definitiv die Vielschichtigkeit, mit der es arbeitet. Aromatisch geht es in verschiedenste Richtungen, nur leider sind die subtilen, hintergründigen Noten die Schöneren, die Vordergründigen eher störend. Ich bin froh, dass dieses Bier so wenig Volumenprozente hat, wäre es kräftiger, hätte ich den Geschmack wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Also letztlich eine interessante Idee, ein Weizen zu interpretieren, meinem Geschmacksempfinden nach jedoch eine ziemliche Fehlkomposition, die ich mir nur schwerlich als eigenständiges Getränk (vor allem im Sommer, wofür es ja wohl gemacht ist) vorstellen kann. Wie es bei den verrückteren Exemplaren von Midtfyns so ist, kann man sich auch hier nicht sicher sein, inwiefern das auch genau so gewollt ist. Jedes Bier ist ein Unikat, so auch dieses, und trotzdem ist es zu schwachbrüstig und für meinen Gaumen grauenvoll komponiert.
Entweder etwas sehr Besonderes für Liebhaber oder einfach keineswegs zu empfehlen.

Bewertet am

79% Rezension zum Midtfyns Bryghus Wheat Honey, Raspberry & Lime

Avatar von waswrongassembled

War sehr überrascht. Sehr gut für ein Weizen. Definitiv empfehlenswert obwohl ich kein Weizentrinker bin!

Bewertet am