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Beer like star Midtfyns Bryghus Stout

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14 °C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 6 Rezensionen

Das Bier Midtfyns Bryghus Stout wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • geröstete Gerste
  • geröstetes Kristallmalz
  • Roggenmalz
  • Schokoladenmalz

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • Dessert
  • dunkle Schokolade
  • geröstete Feigen
  • kräftiger Käse
  • scharfe Salami
  • Wild
#7099

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
89% Avatar von Robert
86% Avatar von Dirk
81% Avatar von fraser
80% Avatar von Florian
78% Avatar von MichaelF
72% Avatar von Johannes
70% Avatar von Kaddy
61% Avatar von Ale-X
55% Avatar von Felix

85% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Stell Dir folgende Situation vor:

Du arbeitest bei Starbucks, Balzac Coffee oder sonst irgendeinem Coffee Shop. Ein Typ nähert sich der Theke, seinen biergestählten Körper bedeckt ein T-Shirt mit einem Spruch wie: „Na? Neubierig geworden?“, „Vom mageren Sixpack zum ganzen Fass in 1 Jahr.“ oder einfach „Biernerd“.

Er schaut unverhältnismäßig lange auf die Angebotstafel, Dein automatisch abgespultes: „Was kann ich für Sie tun?“ ignoriert er einfach. Als Du, gemeinsam mit der wartenden Restkundschaft, langsam nervös wirst, bestellt der Kerl dann doch.

„Einen Mokka-Malzkaffee bitte, nen halben Liter! Aber das röstige Zeug, wo man denkt, da wär Kartoffelmehl drin. Keine Frischmilch bitte, ich will Kondensmilch, mit Waldhonig gesüßt. Dazu drei Shots: Vanille, Lakritz und Butteraroma. Außerdem hätt ich gern nen Likör drin oder so, wie bei Irish oder Russian Coffee. Wenn euer Zeug zu dünn ist und der Alk am Ende n bissel stärker durchschmeckt, macht das nix. Ach, und ein paar weihnachtliche Gewürze oben drauf, wie bei Lebkucken. Und Ingwer.“

Entgeistert starrst Du Deinen Kunden an. Schließlich, nachdem Dein auf Service trainiertes Hirn alle vorgefertigten Sätze erfolglos durchgegangen ist, schaltet sich der Automatismus ab und der gesunde Menschenverstand ein, und geht auf Anfang zurück:

„A…aber…aber wir haben doch überhaupt keinen Malzkaffee.“ stammelst Du.

„Hm.“ brummt der Fremde, und lässt sich erneut einige lange Momente Zeit...

„Haben Sie Midtfyns Stout?“

Bewertet am

81% Rezension zum Midtfyns Bryghus Stout

Avatar von fraser

Diesem Stout sind die hohen Umdrehungen schon beim ersten Schluck zu spüren.
Es ist alles andere aus langweilig oder süffig. Ein Bier genau richtig für lange kühle Abende am Kamin.
Im Geruch überwiegt eine süße Malznote mit allerlei Extras. Der Geschmack ist von einem starken Röstaroma mit ein wenig Rauch geprägt.
Also Kamin an, Buch raus und Stout auf und dann gemütlich den Abend ausklingen lassen!

Bewertet am

78% Rezension zum Midtfyns Bryghus Stout

Avatar von MichaelF

Das Midtfyns Bryghus Stout ist wie eine in meinem Mund explodierende Bombe. Tiefschwarz mit einem Geruch nach Karamellzucker, Röstmalz und einer Spur Kaffee fließt es in meinen Mund, um dort gleich einer Bombe verschiedene Aromen zu verstreuen. Es ist rauchig, hat Röstmalzaromen ungeahnten Ausmaßes und manchmal arg durchschimmernden Alkohol. Die kräftigen Aromen scheinen nur ein Neben- und Übereinander, aber kein Miteinander gelernt zu haben. Über weite Strecken wirkt es für mich wie Felix es treffend beschrieben hat, wobei ich es nicht so hart benoten möchte wie er. Obwohl es unharmonisch ist, setzt es Akzente und vermag Aromen zu transportieren, wo anderswo keine vorhanden sind. Für das Spitzenfeld reicht es jedoch bei weitem nicht. Probiert mal und entscheidet, ob ihr Spezialist seid.

Bewertet am

55% Rezension zum Midtfyns Bryghus Stout

Avatar von Felix

Das Stout von Midtfyns bildet eine mittelgroße, aber feinporige Krone, liegt ölig-schwarz im Glas und zeichnet nur gegen das Licht einen minimalen rötlichen Schimmer am Snifterboden ab.
Der Geruch dieses Dänen ist süßlich nach Malzkaffee und sehr röstig mit einer leicht orangigen Subnote. Ein weicher, (Haribo)Lakritzton lässt sich darunter noch ausmachen, bringt aber so gut wie keine Herbe mit sich. Das Stout macht einen sehr milden Eindruck auf mich.
Im Antrunk ist es sogleich etwas prickelnd an den Zungenenden, interessant ist der sogleich unerwartet Körper, das Bier wiegt nicht viel, bringt für mich sogar so etwas wie Frische rüber - was noch längst nicht schlecht ist -, die Orangennote vermengt sich hier mit einer Mandelassoziation, sodass ich an Pralinen mit Orangenmarzipan erinnert werde, über allem schwebt jedoch noch immer das süße Malz, das sich als weicher Kaffee zeigt, ein Aroma für Fans. Der ABV-Gehalt von 7,2%ABV zeigt sich im Antrunk bereits ein wenig, bringt die Pralinennote zum schwingen und gibt mir noch eine weitere Assoziation zu alkoholischer Champagnercreme. Das nun ist mir schon etwas zu viel des Guten. Die Verbindung von süßem (Malz)Kaffee mit Alkohol ist für mich unstimmig - wenn sie auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich hervortritt - und könnte mit einem dichteren Körper besser getragen werden. Da fehlt mir deutlich das Volumen, oder aber die Aromatik hätte mehr auf ein leichtes Stout abgestimmt werden müssen, doch die kräftig alkoholischen Champagnernoten und der Kaffee sind mir dann doch etwas zu heftig. Objektiv aber haben wir es bislang mit einem soliden Antrunk zu tun gehabt, an dem ich nur einige Kleinigkeiten verändern würde.
Der Abgang jedoch gefällgt mir leider wirklich nicht. Hier kommt die Champagnercremenote dann mit zu viel Alkohol durch. Zu ihr gesellt sich noch etwas Deftiges, wie bei dem Dansk Blindesamfund ist auch hier Diacetyl zu bemerken, und es zeigt sich für mich nicht balanciert genug, sondern bildet mit seiner "Fettigkeit" einen zu starken Kontrast zu der alkoholischen Schärfe, die immer weiter aufmacht. Der Alkohol kommt mir auch aromatisch einfach etwas zu deutlich hervor und stört sehr die süßliche (aber nicht zu vergessen doch sehr LEICHTE) Textur. Außerdem entsteht nun die Bitterkeit des Röstmalzes und ist mir zu kräftig und kantig geraten, ein frischerer, weicherer Hopfen hätte hier ein gutes Werk verrichtet. Die Röstigkeit funkt sowohl dem Alkohol wie auch dem Diacetyl noch einmal dazwischen, alle drei Noten zusammen bilden ein erstaunlich unstimmiges Bild.
Insgsamt bin ich leider enttäuscht von diesem Midtfyns-Exemplar. Es hat zwar einen schönen runden Einstieg mit weichem Malzkaffeearoma und einer angenehmen Ausgewogenheit zwischen Süße und Herbe, doch entwickelt es sich nach und nach für mich zu unharmonisch. Der Alkohol schlägt nach hinten hin sowohl von der Schärfe als auch vom Aroma zu sehr durch und zieht so alle anderen Noten in den Keller, die Diacetylnote bildet mir einen zu heftigen Kontrast und das Bier prägt schlussendlich eine beißende Röstigkeit aus. Ich finde also an einigen Stellen in diesem Bier doch deutliche Fehler, muss aber auch dazu sagen, dass mir die Grundaromatik dieses Stouts nicht zusagt. Mich führt es in die Irre, ich mag die Kaffeenoten in diesem Stout nicht und auch die Leichtigkeit sagt mir wenig zu. Letztlich kommt dann der Alkohol in Verbindung mit Diacetyl und gibt mir leider den Rest. Ein wirklich unstimmiges Bier, wie ich es nicht erwartet habe. Auch abseits meiner persönlichen Geschmacksvorlieben, empfinde ich es als nicht gänzlich gelungen, wenn auch für den einen oder anderen Spezialisten vielleicht empfehlenswert.

Bewertet am

72% Rezension zum Midtfyns Bryghus Stout

Avatar von Johannes

Ein schwarzer undurchdringbarer Saft ist in meinem Glas.
Er hat Brot-, Schinken-, Lebkuchen- und Kaffeearomen.
Aber all das ist für ein Stout nichts besonderes. Dazu kommt für meinen Geschmack noch eine relativ starke Säure die besonders im Abgang stark vertreten ist.

Bewertet am

70% Rezension zum Midtfyns Bryghus Stout

Avatar von Kaddy

Das Stout erinnert mich vom Geruch an Weihnachten: Nüsse und Lebkuchen. Geschmacklich geht es bei mir aber in Richtung Lakritz. Ganz am Ende kommt dann noch eine Rauchigkeit hoch, die ich nur vom Lagerfeuer kenne. Alles in allem tolle Aromen, die aber sehr stark Geschmackssache sind.

Bewertet am