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Beer like star Mexas Ranger

  • Typ Porter
  • Alkohol 6.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 91% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen

#23748

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
99% Avatar von dreizack
90% Avatar von Tobieras
87% Avatar von remus456
86% Avatar von Bastus

99% Ein weiteres Meisterwerk von Mikkeller

Avatar von dreizack

Das "Mexas Ranger" ist einmal mehr ein komplexes Edelbier von Mikkeller aus Dänemark. Einfache Biere darf man von den Gypsy-Brewern wohl nicht erwarten. Das "Mexas Ranger" ist ein Hybrid. Stilistisch und weitestgehend auch geschmacklich handelt es sich um ein Robust Porter. Die Liste der Zutaten führt jedoch dazu, dass es häufig auch als Spice-Beer gelistet wird.

Damit wären wir schon bei ersten Aha-Effekt: das "Mexas Ranger" wurde eingebraut mit vier verschiedenen Chili-Sorten, schwarzen Bohnen, Avocadoblättern, Masa Harina Gewürz, Horchata Sirup und mexikanischer Mandelmilch. Hinzu kamen die Hopfensorten Saaz, Centennial und die eher selten verwendete Sorte Tomahawk. On top gab es noch 5 röstige Malzsorten, die letztlich auch geschmacksbestimmend sind (Maris Otter, Smoked, Chocolate, Cara-Kristall und Brown).

"Pitchblack", wie die Amerikaner so etwas nennen, ergießt sich das Mikkeller ins Glas. Hier kommt kein Lichtstrahl durch. Getoppt wird dieser herrliche Anblick von einer geradezu künstlerisch zu nennenden Schaumkrone. Selbige ist riesig, cremig bis sahnig und sie haftet sehr lange im Glas. Farblich ist sie in herrlichen Karamelltönen gehalten, wobei die obere Hälfte heller ist als die untere Hälfte. Ein berauschender Anblick.

Die Nase muss dann Schwerstarbeit verrichten. Eine derartige Vielzahl von komplexen Gerüchen ist in jedem Fall sehr ungewöhnlich. Fast lässt sich alles aufzählen, was man jemals in einer Verkostungsrezension gelesen hat. Am deutlichsten treten jedoch die röstigen, dunklen Aromen hervor. Mokka/Espresso/schwarzer Kaffee und dunkle Schokolade, auch Toffee. Begleitet werden diese Gerüche von fruchtigen Noten und - vor allem - würzigen, kräuterartigen Noten, die eine leichte Schärfe erkennen lassen.

Der erste Schluck verzaubert, ein wahres Feuerwerk an Aromen verteilt sich im Mundinnenraum. Schokoladen- und Toffeenoten stechen deutlich hervor. Vom Antrunk bis zur Mitte bauen sich fruchtige Noten auf die an Cranberries und an Erdbeeren erinnern. Das Mundgefühl ist sehr weich, mit einem vollen Körper und einer Rezenz, die wie die Faust auf's Auge passt. In der Mitte nehmen die Kaffeearomen zu, nussige Noten und sogar etwas Vanille zeigen sich im Hintergrund. Abgerundet werden all diese Aromen von einem Touch Avocado und tatsächlich einer gewissen Schärfe, die jedoch zu keinem Zeitpunkt unangenehm ist, sondern eher als Geschmacksträger fungiert. Absolut phänomenal und hochgradig interessant. Die Bitterkeit hält sich in Grenzen; ein exakter IBU mehr wird nirgends angegeben und ließ sich nicht ermitteln. Ich schätze ihn auf etwa 35 bis 40 IBU.

Zum Abgang hin nehmen die fruchtigen Noten wieder etwas ab und lassen mehr Schoko- und Espressonoten zu. Ein tolles Wechselspiel und ein wahres Abenteuer für die Geschmacksknospen. Auch die würzige Note und die Hintergrundschärfe legen im Nachklang nochmals leicht zu; begleitet noch einmal von einem Hauch Kaffee. Die Aromen klingen fast unendlich lange nach und machen das Mexas Ranger zu einem wahren Hochgenuss, einer komplexen Dauerbefeuerung sämtlicher Geschmacksnerven und einem in jeder Beziehung außergewöhnlichen (auch außergewöhnlich guten) Bierjuwel. Beeindruckend!

Bewertet am

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86% Rezension zum Mexas Ranger

Avatar von Bastus

Was die Zutaten angeht ist dieses Porter schon mal ganz weit vorne : Mandelmilch, schwarzen Bohnen, Chili und Avocado Blätter usw.
Die Ellen lange Zutatenliste lässt auf ein echtes Trinkvergnügen hoffen. Im Glas ergiesst sich eine tief schwarze Materie mit haselnuss braunem Schaum der sich relativ schnell verflüchtigt.Der Duft ist dominant röstmalzig mit markanter Kaffeenote und ordentlich Schokolade. Man riecht Pflaume mit spitzen von Citrus.Der Geschmack ist kräftig, gehalltvoll, röstig mit richtig Hopfenpower. Dieses Porter hat eine erkennbare Säure die den Körper dieses Gebräus eine gewisse Frische verleiht. Der Hopfen zieht den Abgang in die Länge und sorgt für einen ordentlichen Abschluss mit starken holzigen Noten.

Bewertet am