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Beer like star Master Tmavý 18°

  • Typ
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 18%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10–12 °C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 5 Rezensionen

#5489

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
81% Avatar von bierschamane
78% Avatar von Florian
77% Avatar von Daniel McSherman
76% Avatar von Schöni
72% Avatar von Dirk
70% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von Robert
40% Avatar von goldblumpen

72% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Diese Kreation aus der Mutterstadt des Pilseners könnte man mit einem dunklen Doppelbock vergleichen.

Farblich erinnert das „Master Tmavý 18°“ an einen braunstichigen Kirschsaft oder Rotwein.

Sein Geruch schwankt zwischen schwarzbrotartiger Röstigkeit und malzig-alkoholischer Süße, sodass man an dunkle Kouvertüre, Karamell, Honig, Kaffee, aber auch Räucherwaren denkt. Der Einstieg wirkt im Vergleich dazu fast dezent, ist schokoladig-süß und kaffeeartig-röstig, dabei aber recht frisch.

Das Mundgefühl ist sämig, dicht und alkoholisch schwer, dafür aber zu sprudelig. Die Zuckerzugabe ist spürbar und schlägt leicht in Richtung Fusel aus (billiger Kräuter), lässt sich durch die schöne Malzkombination aber ertragen.

Schließlich geht das „Master Tmavý 18°“ trocken und malzig ab, zeigt eine röstige Bitterkeit (fast wie angebrannte Brotkruste) und Kakao. Die Süße kommt noch einmal auf und verdrängt die Bitterkeit wieder. Sie ist auch insgesamt ein zu dominantes Merkmal dieses Biers. Einmal mehr hätte es sich wohl gelohnt, auf zusätzlichen Zucker zu verzichten.

Bewertet am

81% Ein Genuss in der Pilgerstätte

Avatar von bierschamane

Eine gelungene Kombination.
Einzig störend sind die 0,4 Tulpen.
Dieses Bier hätte ein stilgerechten Tonkrug verdient.
Proooooooost

Bewertet am

76% Master TMAVY Jahrgang 2010

Avatar von Schöni

Wie durch Zufall finde ich bei mir im Lagerregal dieses Bier, das ich 2010 aus Prag mitbrachte. Wow, nicht wirklich kalt aber kühl und v.a. dunkel eingelagert hat es echt ein halbes Jahrzehnt bei mir "überlebt". Bier mit 18° hält sich ganz gut, und wird bei guter Lagerung auch vollmundiger; also mal eingeschenkt: Eine dunkle, tiefschwarze, teerige Flüssigkeit mit öligem Rand schwimmt im Glas. Wenig Schaum, der gleich verschwindet. Wenn ich das Glas gegen das Licht halte ist die Farbe immer noch schwarz, und wird keineswegs rubin-rötlich. Das Aroma ist vielschichtig: Pflaume, Kakao, Röstmalz, geräucherte Leberwurst und Bauchspeck. Nicht schlecht. Ich trinke einen Schluck. Ich schmecke dunkle Malze, Pflaume, Rauch, Rosinen, altes Holz. Im Abgang leicht trocken aber fruchtig-süß. Etwas Schoko-Kaffee-Noten und irgendwie ledrig auf der Zunge. So gut hat dieses Bier 2010 bestimmt noch nicht geschmeckt, denke ich mir... und genieße.

Bewertet am

70% Interessanter Bock

Avatar von Schluckspecht

Dieses Dunkle macht seinem Namen alle Ehre, denn es steht praktisch tiefschwarz im Glas. Dabei ist die cremige Schaumkrone schön karamellisiert angebräunt, auch wenn sich diese im Vergleich zum Polotmavý 13°nicht als sehr resistent erweist. Gegen das Licht gehalten, entdeckt man einen minimalen rötlichen Einschlag. Das sieht also gar nicht mal verkehrt aus...

Beim Geruch teilen sich Röstmalz und honiggetränkte Fruchtsüße das Programm. Die dabei hervortretenden Früchte erscheinen eher trocken und pflaumig. Das Dunkle steigt im Antrunk mit viel Kohlensäure ein und präsentiert einen vollmundig malzigen Körper. Hier tritt nun die Süße in Erscheinung und eine gewisse Beerigkeit breitet sich aus. Der Alkohol ist allgegenwärtig, unterstützt das Aroma jedoch sehr positiv. Im Abgang verliert sich diese Süße wiederum ein wenig, das Röstmalz tritt nun wieder markanter hervor und der Hopfen zeigt sich bitterwürzig bis blumig. Der Nachgeschmack hält sich vergleichsweise kurz, denn die fruchtige Süße baut recht zügig ab und übrig bleiben Röstmalz und bitterer Hopfen. Diese beiden Aromen klingen zusammen mit dem Alkohol noch lange nach, ordnen sich dem nächsten Antrunk aber glasklar unter - und des Weiteren auch harmonisch.

Bei diesem Kaliber ist die Süffigkeit allenfalls zweitrangig. Satte 18 % Stammwürze, markant eingesetztes Malz und eine dominante Süße vereiteln ohnehin eine alles überschattende Leichtigkeit. Ein dichter Klotz zeigt sich hier jedoch auch nicht, insbesondere der Antrunk steigt süffig ein. Alles, was danach kommt, lädt zum Genießen ein.

Fazit:

Das Dunkle mit eindeutigem Bock-Charakter schlägt gnadenlos zu und begeistert mit einem tiefen Aroma, welches zwar erwartungsgemäß röstmalzdominiert daherkommt, jedoch dank des eingesetzten Zuckers auch eine ordentliche Portion Fruchtsüße anbietet. In dieser Form ist es durchaus ein Bier zum Verlieben. Auch dieses dunkle Spezialbier punktet also mit seinem reichhaltigen Aroma. Den höheren Alkohol- und Stammwürzegehalt münzt es in einen noch intensiveren Geschmack um. Gelungen! Und das sage ich, der Zucker in der Zutatenliste eigentlich ungern toleriert...

Bewertet am

67% Rezension zum Master Tmavý 18°

Avatar von Robert

Der Geruch des dunkel-rotbraunen Schwarzbiers weht mit enorm fruchtigen Honignoten um die Nase.

Anfangs wird der Geruch dann schön in einer frischen Süße aufgegriffen, die jedoch leider sofort von einer deutlichen Alkoholpräsenz durchstochen wird.

Entfalten sich danach die sehr röstigen Bitternoten und die Aromen dunkler Schokolade, können sie kurzzeitig eine angenehme Liaison mit dem Alkoholgeschmack eingehen, werden jedoch zusehends von ihm unterdrückt.

Insgesamt wirkt das Bier recht trocken und lässt ein wenig Volumen vermissen.

Das Tmavý wärmt ordentlich durch und könnte gerade für Liebhaber süßerer Kräuterschnäpse interessant sein.

Bewertet am