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Beer like star Marke Olbernhauer Erzgebirgs Premium Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#27642

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
55% Avatar von Schluckspecht

55% Aus dem thüringischen Erzgebirge

Avatar von Schluckspecht

Wenn meine Informationen korrekt sind, dann wird das "Olbernhauer Bier" nach Originalrezept im thüringischen Worbis gebraut - die Olbernhauer Brauerei existiert nicht mehr. Gebraut und hergestellt wird es wie alle anderen Biere der "Marke Olbernhauer" für OGV Olbernhauer Getränke Vertrieb. Unter diesem Zusammenhang finde ich es etwas unstimmig, dass dieses Bier das Wort "Erzgebirgs" im Namen tragen darf, auch wenn es angeblich nach Olbernhauer Rezept gebraut wurde. Doch der Brauort ist ja fast egal, wenn Rohstoffe und Brauereigüte stimmen. Dazu auf dem Rückenetikett folgendes Versprechen: "Ausgesuchte Rohstoffe und eine spezielle Abstimmung zwischen Bitter- und Aromahopfen geben diesem Bier den typischen "Premium" Charakter. Ein Spitzenpils." Aromahopfen klingt schon mal gut und auf Hopfenextrakt wird verzichtet.

Farblich zeigt sich ein helles, leicht blasses Gelbgold, das allerdings nicht perfekt gefiltert wurde und feinste Schwebstoffe erkennen lässt. Die weiße, feinporige Schaumkrone darüber ist allemal okay und sogar recht stabil. Optisch kein Bier zum Verlieben, aber durchaus typgerecht...

Der Geruch erinnert mich zu Beginn ein wenig an fuseliges Billigbier, da eine Alkoholnote für nur 5,0 % ABV zu stark hervortritt. Ansonsten gibt es leicht süßlich angehauchtes, getreidiges Malz und etwas Hopfen, es riecht ein wenig nach Stroh und Brot. Weich, fein perlig, karamellbetont lieblich und insgesamt ziemlich fade steigt das "Premium" Pilsener ein. Dann wird es ein wenig metallisch, aber die Zutaten machen einen guten Eindruck. Der Malz bringt leicht würzige Noten und hält sich mit der Süße wohltuend zurück. Die ausgewogene Abstimmung von Bitter- und Aromahopfen ist tatsächlich zu erfassen, wobei hier auch kein sehr ausgeprägtes Hopfenaroma vorliegt. Der Abgang ist fade und unkompliziert, das Malzaroma erhält einen leicht rauchigen Touch und der bitterhopfige Akzent ist angemessen ausgeprägt.

Das Pilsener der Marke "Olbernhauer" hat einige Mängel und mit "Premium" wirklich nicht viel zu tun. Aber es lässt sich in seiner langweiligen, leicht muffigen Art recht süffig trinken und macht - Fehler hin, Fehler her - einen runden Eindruck. Es gibt jedoch sehr viel bessere Pilsener und zu billiger Plörre kann sich das Worbiser Bier nicht hinreichend absetzen. Angesichts des breiten Pilsener-Marktes lohnt es sich, wählerisch zu sein...

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