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Beer like star Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 7.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 10 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 25 Bewertungen und 14 Rezensionen

#9601

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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84%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 25 Bewertungen
99% Avatar von rc376silva
98% Avatar von deadparrot
94% Avatar von Bosi
94% Avatar von goldblumpen
92% Avatar von Harrynator
90% Avatar von Weinnase
90% Avatar von gerdez
89% Avatar von Schluckspecht
88% Avatar von madscientist79
86% Avatar von M4rV
86% Avatar von LordAltbier
85% Avatar von MichaelF
84% Avatar von Puck
84% Avatar von Ernesto
84% Avatar von remus456
83% Avatar von Bier-Sven
83% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
83% Avatar von Bastus
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Chris
79% Avatar von Barrracuda
78% Avatar von ren1529
68% Avatar von Kuh’ler Klaus
65% Avatar von Hobbytester
61% Avatar von maui

98% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von deadparrot

"Inspirierend und exotisch" soll es sein, dieses IPA. Meine Neugier ist groß.
In der Nase zeigen sich die erwarteten Fruchtnoten eher verhalten, aber präzise. Süßlich wie Gummibärchen riecht das Bier beinahe, darunter lässt sich jedoch bereits im Geruch eine Herbe fast wie von einem Pils erahnen. Hopfennoten entfalten sich sanft und gleichmäßig in einem vollmundigen Körper. Dabei gibt das Bier nacheinander zunehmend kräuterhafte Aromen wie von Kiefernnadeln preis, die die süß-fruchtigen Noten vom Einstieg, die an Pfirsich oder Aprikose denken ließen, sehr schön ergänzen.

Für ein IPA wirkt Stefans Indian Ale beinahe schon geruhsam. Man ist hier weit entfernt von knalligen Tropenfrucht- und Kalthopfungsexzessen à la BrewDog o.ä. Mittlerweile finde ich das sogar ganz erfrischend. Es ist wohltuend, eine vergleichsweise milde, aber perfekt balancierte und wunderbar süffige Interpretation dieses Braustils zu verkosten, die mich vor inzwischen einigen Jahren erstmals an die große weite Craftbeer-Welt herangeführt hat.

Seiner sanften Linie bleibt das Bier auch im Abgang treu, indem es auf die volle Bitterhopfenbreitseite, mit der manch andere IPAs hier aufwarten, verzichtet, um stattdessen mit leisen Zitrusaromen auszuklingen. Auch eine Spur Zimt verbleibt in der Tat am Gaumen. Von alkoholischen Noten - immerhin mehr als 7% - ist dagegen nichts zu merken.

Ich stimme Bastus zu: Das ist ein geradliniges, "einsteigerfreundliches" IPA - aber auch ein erfahrenerer Rezensent wird das Understatement und die souveräne, man möchte fast sagen kammermusikalische Reduziertheit dieses leckeren Bieres zu schätzen wissen. Man muss eben nicht immer die lauten Töne anschlagen, um große (Brau-)Kunst zu machen. Maisel&Friends hat mit mir einen Freund mehr.

Bewertet am

89% Charmant und mild - dennoch faszinierend und komplex

Avatar von Schluckspecht

Kleiner ging die Flasche wohl nicht? Naja, ich werd's packen. Zitrusnoten und ein floraler Touch werden angekündigt und im Abgang sollen Waldhonig und karamellisiertes Malz angedeutet sein. "Inspirierend und exotisch", schreibt man hier über das Bier. Gebraut wurde ausschließlich mit Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe. Ausnahmsweise also mal ohne Weizenmalz.

Optisch habe ich hier glasklar ein IPA. Okay, glasklar ist es nicht, denn es gibt eine leichte, opale Trübung und einige Hopfenschwebteilchen - das schaut aber dennoch richtig gut aus. Farblich haben wir es hier mit einem Orangegold zu tun, der Schaum darüber ist gemischtporig und von mittlerer Stabilität.

Die Nase hatte zuerst Assoziation an mostige Äpfel und Birnen. Das ist aber bestenfalls die halbe Wahrheit, denn exotische Fruchtnoten sind zweifelsfrei vorhanden. Auch die angekündigten floralen Noten sind mit im Spiel. Ähnlich floral steigt das IPA dann auch tatsächlich ein und liefert weiche und süffige, aber auch leicht kernige und würzige Noten - ein sehr interessantes Zusammenspiel aus prägnanter Lieblichkeit und einer subtilen Hopfen- und Malzwürze. Der tolle Antrunk überspielt dem cremigen Körper beinahe. Hier kommen die floralen Noten besonders zur Geltung und auch die Citrusnoten (Orange, Zitrone) treten deutlicher in Erscheinung. Im Abgang kommen karamellisierte Noten auf und den Waldhonig kann man ebenso deuten - auch diese Ankündigung trifft also zu. Vergleichsweise mild klingt das Indian Ale aus und legt sich charmant über die Zunge. Ein echter Gentleman. Die empfundenen Alkoholnoten liegen trotz 7,3 % ABV in etwa auf Pils-Level - das ist für mich das Erstaunlichste.

Packend und urgewaltig ist das Maisel's IPA von Stefan Sattran nicht, aber das ist vielleicht sogar seine Stärke. Dafür tritt es nämlich besonders mild, weich und ausgewogen auf. So starke florale Noten sind für ein IPA ungewöhnlich, aber dank abrundender Fruchtnoten nicht deplatziert. Sehr lecker ist es, aber wie ein typisches IPA schmeckt es nicht. Vorteil und Nachteil zugleich. Eine wenigstens etwas stärkere Hopfenbittere könnte man sich noch wünschen, ansonsten bin ich höchst zufrieden. Ich weiß allerdings, dass das Jeff's Bavarian Ale noch einen Hauch besser ist.

Bewertet am

84% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Puck

Orange und leicht trübe und Fruchtige Noten in der Nase . Der Antrunk cremig, leicht süßlich mit Citrusnoten. Hinzu kommen Bitterorange, Aprikose und Mango. Eine schöne Rezenz, und eine gut dosierte Hopfung des Körpers. Der Abgang ist dann wieder fruchtig und malzig. Hier hätte etwas mehr Hopfen den richtigen Kick gegeben. Fazit: ein leckeres, vielfältiges und sehr gut gemachtes Maisel.

Bewertet am

83% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Bastus

Dieses IPA ist gut so wie es ist.Klar! Es könnte mehr hier und etwas mehr da aber es ist dennoch wunderbar ausgewogen.
Im Antrunk ist der Hopfen zwar etwas schüchtern macht sich aber angenehm im Abgang bemerkbar.Die Fruchtpalette ist nicht so breit gefächert wie bei anderen Konsorten aber dafür klar definiert.Orange,Honig und etwas Pfirsich.Dieses IPA überschlägt sich nicht
und konzentriert sich gekonnt aufs wesentliche.Eigentlich ein ideales Bier für IPA Neulinge aber auch Kenner dürfen hier zugreifen.
Daumen hoch für alle Drei Spassmacher von Maisel!! Das Ding ist voll gelungen.Mitlerweile gehören die Drei zu Standardsortiment etlicher Getränkemärkte und das ist auch gut so.

Bewertet am

65% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Hobbytester

Das Indian Ale ist gut gemacht, ich würde mir aber stärkere Hopfennoten wünschen. Dieses Bier will ein IPA sein, ich denke bei all diesen Getreide- und Malzimpulsen aber eher an einen Weizenbock.

Bewertet am

86% Lecker und interessant! Top Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist etwas hefig, ein bisschen sauer und fruchtig mit schönen Citrus-Noten. Der Abgang ist leicht sauer, schön fruchtig (Citrus) und hat schöne, sehr ausgeprägte Honig- und Karamell-Noten. Zwischenzeitlich merkt man sehr feine Bitter-Noten, welche gut mit den verschiedenen Aromen harmonieren. Fazit: Sehr leckeres und interessantes Bier. Ein echtes Spitzen-Bier! Gerne wieder, ich bin begeistert!

Bewertet am

83% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Bier-Klaus

Das letzte der drei Maisel & Friends Spezialbier ist das IPA. Von den beiden anderen war ich begeistert.

Das IPA hat eine dunkelorange, blanke Farbe mit dichtem, gemischtporigem und stabilem Schaum.

Der Geschmack ist rund und vollmundig, sehr fruchtig nach Bitterorange und sehr würzig-bitter nach Waldhonig.
Außerdem kann ich noch Aromen von Orangenlikör und Zimt schmecken.
Im Nachtrunk ist es für ein IPA eher dezent gehopft, wobei der Hopfennachhall sehr lange anhält bei dieser "schwachen" Hopfung.

Die Stärke dieses Bieres liegt in der sehr ausgewogenen und harmonischen Gesamtkomposition.
Das ist kein Top-IPA, das mit irgendwas hervorsticht aber ein süffiges Alltags-IPA.

Bewertet am

83% Konnte die Erwartungen nicht erfüllen

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Die Erwartungen waren sehr hoch, weil ich bereits ein anderes Bier aus dieser Serie, nämlich das Marc’s Chocolate Bock getrunken habe.

Optik: Golden mit Tendenz ins Orange. Der Schaum ist schön mittelporig, hält aber nicht bedeutend lange.

Einstieg: Der Geruch des Bieres bietet süßliche Fruchtaromen. Der Antrunk bietet leichte Aromen von tropischen Früchten und vor allem Zitrusfrüchten. Dies äußert sich aber extrem zurückhaltend.

Körper: Die Aromen des Hopfens und der Früchte harmonieren gut miteinander. Der Körper ist komplex, aber nicht aufdringlich.

Abgang: Am Anfang setzt sich die Säure durch, welche aber allmählich von der Herbe des Hopfens verdrängt wird.

Fazit: Das Bier ist gut komponiert, gefällt mir persönlich geschmacklich aber eher weniger, weil mir die Aromen bei weitem nicht intensiv genug sind. Mein Fall ist es nicht, und deshalb werde ich das Bier nicht noch einmal kaufen.

Bewertet am

90% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Weinnase

schönes goldgelb mit deutlicher Tendenz zu orange; die gemischtporige Schaumkrone ist nicht sehr lange vorhanden;
sehr fruchtig-frische Nase mit Aromen von Mandarine, Pfirsich und auch Pfeffer;
frischer, rassiger Ansatz; die Kohlensäure jedoch schnell weniger werdend, aber im weiteren Verlauf bildet sie das Fundament, auf dem sich ein delikat süßer, feiner nuancenreicher Fruchtcocktail präsentiert. Der Hopfen hält sich mit Bitternoten sehr zurück; der Nachhall wird vor allem von Frucht und feiner Rasse dominiert und hat eine tolle Länge. Herrlich ausgewogen. M. E. ein großer Wurf!

Bewertet am

79% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Barrracuda

Ein intensives Ipa mit wunderbar fruchtigen Noten von nicht nur Citrusfrüchten sondern einer ganzen Palette an Tropenfrüchten. Im Antrunk spritzig und hopfig, dann kommt stakre Karamellnote dazu ohne dass das Bier aber recht süß wirkt. Eher trockener vergoren und gut gepaart mit der Opfenjote. Im Abgang malzig hopfig ohne nachhängende Bittere.

Bewertet am

68% Ein spezielles Bier

Avatar von Kuh’ler Klaus

Ein spezielles Starkbier. Hopfige Note, die wenn das Bier zu warm ist recht stark durchschlägt. Kein Bier für jeden Tag.

Bewertet am

88% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von madscientist79

Im Glas sieht dieses bier sattgolden mit einem Anflug von Rot aus. Es duftet, wenn auch verhalten, nach Mango und Ananas und einem Hauch noch grüner Bananen. Der Eindruck von Tropenfrüchten setzt sich zunächst auch im Antrunk fort. Kurz darauf setzt eine fast marmeladige Süße ein, gepaart mit den ersten hopfigen Signalen. Der Körper ist voll aber nicht zu schwer, sodass das Bier trotz seiner Fülle recht erfrischend wirkt. Im Abgang dann verstärkt Hopfen, wobei die fruchtigen Noten bis zum Ende erhalten bleiben.
Insgesamt ein sehr schmackhaftes und ausgewogenes Bier ohne Übertreibungen.

Bewertet am

85% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von MichaelF

Mein erstes Bier von Maisel & Friends ist das von Stefan Sattran erdachte Stefan’s Indian Ale. Die Idee hinter den (bisher) drei Bieren der Serie finde ich gut, beim Indian Ale ist es vor allem spannend zu sehen, wie sich ein Weinsommelier in fremde Gewässer begibt und dem Bier seine eigene Note einzugeben versucht. Aus der 0,75 l Flasche eingeschenkt, leuchtet es in einem hellen Orange mit feinem, zuweilen grobporigem Schaum aus dem Glas. Es riecht fruchtig nach Citrus und Pfirsichen, jedoch nicht aufdringlich, sondern vorsichtig und eher zurückhaltend. Es schmeckt, wie es riecht: frisch, strukturiert und unkompliziert. Blumiger Hopfen trifft auf Citrus, Pfirsiche und Anklängen an Honig. Dabei hält es sich zu jeder Zeit zurück und versucht nicht, den Aromenhammer herabsausen zu lassen, sondern verfolgt seine Ziele sanft und leise dahingleitend. Es begeistert nicht von Anfang an restlos, steigert sich jedoch von Schluck zu Schluck. Für mich schließt sich hier der Kreis vom Weinsommelier zum Bierproduzenten, der diesem Indian Ale ein paar unterschwellige Aspekte eines guten Weines mitgegeben hat.

Bewertet am

84% Rezension zum Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale

Avatar von Ernesto

Der erste Eindruck war etwas lau aber mit jedem Schluck kommt der prägnante Hopfencharakter besser durch und macht Durst auf mehr davon. Das einzige was (meinem Gaumen nach) das Vergnügen etwas schmälert ist der etwas zu bittere Abgang - aber das ist eine absolut unobjektive persönliche Geschmackseinschätzung, gibt bestimmt Leute die das nochmal als Pluspunkt sehen!

Bewertet am