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Beer like star Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

  • Typ Untergärig, Dunkler Bock
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 11 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 29 Bewertungen und 16 Rezensionen

Das Bier Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 02/2013
    #7600

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 29 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
    100% Avatar von Bier-Klaus
    99% Avatar von deadparrot
    97% Avatar von JimiDo
    94% Avatar von Harrynator
    90% Avatar von LordAltbier
    90% Avatar von Schwarzer Kater
    90% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
    88% Avatar von MichaelF
    88% Avatar von Puck
    88% Avatar von Tobieras
    88% Avatar von HansJ.
    88% Avatar von gerdez
    87% Avatar von Robert
    87% Avatar von remus456
    86% Avatar von Florian
    83% Avatar von Daniel McSherman
    83% Avatar von Bastus
    82% Avatar von madscientist79
    82% Avatar von Weinnase
    78% Avatar von schloemi
    78% Avatar von Bier-Sven
    78% Avatar von hightower
    78% Avatar von Brini
    77% Avatar von Felix
    76% Avatar von woerdey
    74% Avatar von Ernesto
    73% Avatar von Kuh’ler Klaus
    65% Avatar von Chris
    60% Avatar von ren1529

    97% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von JimiDo

    Aus einer edlen Flasche, die schon mehr als genug hier beschrieben ist, rinnt ein edler Tropfen. Ich bin schon ganz gespannt auf diese mehrheitlich hoch bewertete Bierspezialität aus dem Hause Maisel.

    Das Bier ist tiefschwarz und blickdicht. Nur ein gegen das Glas gerichtetes LED Licht leuchtet rubinrot durch das Bier. Bedeckt ist es von einer dichten, feinporigen, beigen Schaumkrone. Geschmacklich ist eigentlich alles zu diesem Bier geschrieben worden. Ich kann auch gut verstehen, wenn nicht jeder Verkoster von diesem Bier hellauf begeistert ist. Mir schmeckt es mit seiner ganzen Aromenvielfalt und Komplexität ausgezeichnet und ich bin geneigt die höchste Punktzahl zu vergeben. Vom stark röstigen Antrunk, dem schön schokoladigen Mittelteil bis in den säuerlichen Abgang vermag ich keine Schwächen entdecken. Dieses Bier will langsam und in Ruhe entdeckt werden. Dann zeigen sich die vielfältigen Aromen in vollem Umfang.

    Bewertet am

    99% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von deadparrot

    Stefans Indian Ale hat es mir sehr angetan, umso mehr freue ich mich auf den "Chocolate Bock" von Maisel & Friends.

    Schokoladig dunkel sieht es zwar aus, aber es steigen eher traubenähnlich süße Malzaromen in die Nase als röstige oder kakaoähnliche Gerüche. Nicht dass das schlecht wäre. "Eine Nuance von dunklen Waldbeeren" verspricht das Etikett, und ich bin geneigt, auch dem zuzustimmen, auch wenn ich von selbst ehrlich gesagt vielleicht nicht auf diesen Vergleich gekommen wäre.

    Auf der Zunge kommt das Süßliche stärker zur Geltung, es wird jedoch ergänzt um eine recht kräftige Note von Eichenfass. Dadurch entsteht ein sehr dicht wirkender Körper. Zusammen mit den immerhin 7,5% Alkohol und cremig-öliger Textur mit wenig Kohlensäure entsteht bei mir sofort die Assoziation zu einem schweren Rotwein. Erst im Abgang, nachdem Traubensüße und Eichenfass sich langsam ausgeschlichen haben, kommen eigentliche Röstaromen zur Geltung. Der Übergang zwischen diesen beiden Facetten ist wirklich bemerkenswert: Hier liegt der seltene und so schöne Fall von einem Bier vor, das eine richtige Wandlung durchmacht, "eine Geschichte erzählt", wie man so schön sagt.

    Genannte Röstmalzaromen sind ziemlich mild - sie haben nichts von knuspriger Brotkruste, sondern lassen eher an Milchkaffee denken - vielleicht auch, wenn wir versuchen wollen, den Namen zu rechtfertigen, an Vollmilchschokolade. In dieser Sanftheit beschreitet Marcs Chocolate Bock also den gleichen Weg wie Stefans Indian Ale: Das Bier ist so balanciert, süffig und präsentiert all seine vielfältigen Aromen so souverän, dass es gar nicht nötig hat, Extreme in Sachen Röstaroma oder Bitterkeit zu suchen.

    Wenn ich im Nachhinein meine Erwartungshaltung reflektiere, mit der ich an diese Verkostung herangegangen war, dann muss ich sagen, dass dieses Bier meine Erwartungen einerseits enttäuscht, andererseits eben dadurch übertroffen hat. Macht das Sinn? Ich hatte mir knallige, radikale Geschmacksnoten von 95%iger Bitterschokolade erhofft - und habe stattdessen ein Bier getrunken, das solcher Prahlerei, um es so zu sagen, gar nicht bedarf, das stattdessen auf sehr vielschichtige und gleichzeitig maßvolle Weise in sich ruht. Das ist ein Zeichen großer Braukunst.

    Bewertet am

    83% Schmackofatzbock

    Avatar von Bastus

    Das perfekte Bier gibt es nicht.Aber es gibt immer wieder welche die nah dran sind.Dieser Bock darf sich dazu zählen.
    Was will man hier schon gross beanstanden.Wer Doppelböcke mag wird hier excellent bedient.Die Stoutnote kommt sehr gut durch,da ist mehr kaffee drin als bei anderen dunklen Böcken, aber es ist längst nicht so stark röstig und bitter wie zb ein englisches imperial Stout.Fast wie ein Cuvee aus Stout und Doppelbock mit grösserer Tendenz zum Doppelbock.So was darf man "Braukunst" nennen.
    Top!

    Bewertet am

    83% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von Daniel McSherman

    Tiefdunkel, fast schwarz mit hellbraunem Schaum. Tolle Aromen nach Röstmalz, etwas Kaffee. Der Antrunk ist wuchtig. Etwas Bittere und Süße, dann eine enorme Portion Röstmalz. Espresso und Zartbitterschokolade. Die Röstaromen halten sich neben einer leichten Säure und wirken lange nach.
    Top!

    Bewertet am

    88% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von Puck

    Eine tiefdunkle Farbe und wunderbare Aromen von Röstmalz schon beim Einschenken. Der Antrunk dann vollmundig mit schönen Malznoten, und dunkler Schokolade, aber nur wenig süß, Hinzu kommt dann eine wohl dosierte Bitterkeit. Auch der Körper ist echt stimmig. Jetzt mit ein paar mehr bitteren Aromen und im Abgang dann wieder schöne Röstaromen. Der Name passt: ein vollmundiger und runder Chocolate Bock. Durchweg ein wirklich tolles Bier. Das ist richtig lecker! Unbedingt probieren und genießen.

    Bewertet am

    90% WOW! Gelungenes Bier!

    Avatar von LordAltbier

    Der Antrunk ist im im ersten Moment etwas hopfig und auch hefig-sauer, dann baut sich eine enorme Malznote auf und verdrängt den Hopfen und die Hefe. Das Malz erinnert an Schokolade und ist ein bisschen süß ist, aber durch das Röstmalz entsteht ein zartes Kaffee-Aroma das die mit der feinen Süße perfekt harmoniert - man fühlt sich an Zart-Bitter-Schokolade erinnert. Der Abgang ist schön malzig und hier schmeckt es sehr nach Schokolade, eine feine Röstmalz-Note sorgt dafür das es nicht zu süß wird und man wieder an Zart-Bitter-Schokolade erinnert wird, das Schokoladen-Aroma ist hier wesentlich ausgeprägter als im Antrunk. Fazit: WOW, Super Bier! Schöne Aromen, kräftiges Malz und von den stolzen 7,5% Alc. merkt man nix - das gefällt mir. Ein rundes Bier, gerne wieder. Ich würde es zu einer Kaffee-Zigarre, zu verschiedenen Nachspeisen und für kalte Abende empfehlen.

    Bewertet am

    100% Braukunst Live 2014

    Avatar von Bier-Klaus

    Die Farbe ist dunkelbraun und trüb mit einer sehr grobporigen nicht stabilen Blume. Das Stout riecht nach leicht röstig und bitter nach Kaffee und nach Schokolade.
    Der Antrunk beginnt sehr vollmundig und süß wie gezuckerter Espresso mit einem Blättchen Zartbitterschokolade. Sehr ausgewogen und rund im Geschmack.
    Der Nachtrunk ist ebenfalls voll und nur leicht säuerlich gar nicht wie man sich ein Stout sonst vorstellt. Der Stiegl Nachtschwärmer geht in die ähnliche Geschmacksrichtung mit einem extrem dünnen Körper.

    Das Bier ist eine komplette Nachspeise inclusive Kaffee. Ich bin begeistert.

    Bewertet am

    90% So muss ein dunkles sein!

    Avatar von Biergroßmeister_Kevin

    Optik: Sehr dunkel fast schwarz. Im Glas eingeschenkt ist es völlig undurchsichtig, hält man das Bier schräg, so das es dünn auf dem Glas verteilt ist, wird es dunkelbraun und hat auch rötliche Elemente. Die Schaumkrone hätte aber dunkler und langlebiger sein können. Optik fast optimal.

    Einstieg: Aus der geöffneten Flaschen riecht man starke aber angenehme Röstaromen. Ist es im Glas, lässt der Geruch nach und hält sich im Hintergrund. Stattdessen sind nun süße und Malzaromen im Vordergrund. Der Antrunk offenbart leicht das Aroma von Schokolade (Zartbiiter-Bitter). Daraufhin folgen leichte Malzaromen, welche aber keineswegs zu süß werden.

    Körper: Der Körper ist äußerst voluminös, man hat nie das Gefühl, dass er wässrig sein könnte. Er ist quasi samt weich. Er umfasst die Aromen von Zartbitterschokolade, gefolgt Malzaromen gepaart mit einem säuerlichem Geschmack. Dann folgt ein leichtes Röstaroma.

    Abgang: Der Abgang wird leicht Bitter und Herb, was sich aber in Grenzen hält. Dann folgt ein intensives Röstaroma, welches nach Röstmalz oder Kaffee schmeckt.

    Fazit: Das Bier hat mich beeindruckt. Es hat alles was ein dunkles Bier ausmacht. Es gibt wahrscheinlich noch bessere dunkle (welche ich bisher noch nicht verkosten durfte), aber dieses hier kommt schon sehr dicht an ein Optimales ran. Wer dunkle Biere mag, und diese Genießen und nicht nur "wegkippen" möchte, darf um dieses Bier keinen Bogen machen. Top!

    Bewertet am

    78% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von hightower

    Optik:
    Im Glas ein dunkelbraunes, fast schon schwarzes Bier. Eine ebenfalls dunkelbraune Schaumkrone thront kurzfristig auf dem Haupt des Bieres. Leider fällt sie verdammt schnell zusammen und verschwindet komplett.

    Einstieg:
    Der Duft ist schon echt gut. Mild röstig kommt er daher, mit kräftigen Aromen von Schokolade. Der Antrunk wird von Schokolade bestimmt. Feine Zartbitterschokolade verteilt sich da im Gaumen, gepaart mit einer echt angenehmen milden Süße. Auch eine dezente Röstnote ist nicht von der Hand zu weisen.

    Körper:
    Trocken und vollmundig, und dabei voller Volumen.

    Abgang:
    Der Abgang steht dem Antrunk in nichts nach. Eine leichte Bitterkeit kommt auf, die Schokolade wird etwas kräftiger. Ebenso ist nun auch angenehmes Kaffeearoma dabei, feinstes Röstaroma tritt nach vorne.

    Fazit:
    Ja, guter Bock, kann man gut trinken.

    Bewertet am

    76% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von woerdey

    Sehr, sehr dunkle Farbe. Der Schaum leicht beige. Im Aroma vor allem Schokolade und Kaffee, aber auch etwas brauner Zucker sowie die auf dem Etikett erwähnten dunklen Beeren. Der Einstieg fällt dagegen eher ab: Süßlich und irgendwie an Cola erinnernd, aber nicht mehr. Der Abgang ist dann mit seiner Stout-Artigkeit wieder besser. Leichte Röstmalznoten und wieder etwas Schokolade.

    Bewertet am

    73% Kräftiges, sehr spezielles Bier

    Avatar von Kuh’ler Klaus

    Kräftiges, sehr spezielles Bier mit Bitterschokolade. Nicht ganz mein Geschmack.

    Bewertet am

    82% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von Weinnase

    Tiefdunkel, fast schwarz mit leichten rötlichen Reflexen; schöne beige-braune Schaumkrone;
    feine rauchig-würzige Nase, schöne Rauchmalznote mit süßem Touch - insgesamt eher zurückhaltend (zu kühl probiert?);
    würziger und zugleich süßer Ansatz; vollmundig, saftig, stoffig, viel Schmelz; dabei deutliches Aroma von Zartbitterschokolade; die Süße jedoch schön abgepuffert, sehr ausgewogen; reicher schokowürziger Nachhall mit zarter Bitternote.

    Bewertet am

    88% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von MichaelF

    Heute ist der von Marc Goebel kreierte Marc’s Chocolate Bock von Maisel & Friends an der Reihe. Stefan’s Indian Ale hat vor allem mit einer charmanten, fruchtreichen und sanften Art gepunktet. Wie wird sich der Chocolate Bock schlagen? Farblich zeigt er sich in einer Mischung aus dunkelbraunen und schwarzen Tönen, ohne jedoch jemals zu schwarz zu wirken. Der Geruch bietet angenehme Kakao-, Schokolade- und Haselnussaromen, dem ich eine fast unheimliche Kombination aus Intensität und Wohlfühlfaktor zugestehe. In der gleichen Tonart geht es im Geschmack weiter, die Schokolade wandelt sich in eine Bitterschokolade, jedoch geben Röstmalzaromen und Kaffee den Ton an. Es ist süß, aber nie überwältigend süß. Es ist kräftig, der Alkohol versteckt sich nicht, aber es wirkt dennoch fließend weich. Der Abgang verblüfft mit einer röstigen Kaffeenote, der die Bitterschokolade zur Hand geht und beide sorgen für einen moderat süßen, lang anhaltenden Abgang. Ich erkenne hier den gleichen Gedankengang wie beim Indian Ale. Dieser Biertyp wurde anders interpretiert, die Aromen sollen weich, fließend und frisch sein ohne ihre Intensität zu sehr einzubüßen. Charakter verliert es deswegen in meinen Augen nicht, dafür ist Interpretationsspielraum schließlich da. Mir gefällt diese erzeugte Leichtigkeit. Wer nach Ecken und Kanten verlangt und um den Chocolate Bock einen Bogen macht, verpasst einiges.

    Bewertet am

    82% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von madscientist79

    In der Farbe schwarzbraun. Intensier Antrunk, Röstnoten, Malz, Malz und Malz.
    Mittelschwerer Körper, was für ein Bier dieser art überrascht, aber gefällt. Schokonoten (heißt ja auch so).
    Im Abgang immernoch Schoko. Schmackhaft.

    Bewertet am

    74% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von Ernesto

    Zartbittere Interpretation eines irischen Stouts. Eine gewagte Ankündigung, im großen und ganzen aber dann doch ein durchaus gutes Stout mit einem für Bock typischen schweren Abgang bei dem man unter Umständen wenn man fest daran glaubt und danach sucht auch irgendwas schokoladiges schmeckt. Eine ungewöhnliche Kombination die man aber durchaus mal probieren kann.

    Bewertet am

    77% Rezension zum Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock

    Avatar von Felix

    Im Glas erscheint der Chocolate Bock sehr dunkelbraun, fast ins Schwärzliche tendierend.
    Der Geruch bietet im ersten Moment eine malzige Vollmilchschokolade, wandelt sich aber sofort in vollreife, frische Haselnüsse. Ein derartiges Aroma habe ich bislang nur bei echten Haselnüssen errochen. Hinzukommt eine röstige Süße, die aber keineswegs herb wirkt und ein weicher (vielleicht leicht verdünnter) Malzkaffee.
    Im Antrunk wandelt sich sogleich die Vollmilchschokolade mitsamt den Haselnüssen ins Zartbittere und nimmt auch an Röstigkeit zu, ohne dabei aber bitterer zu werden. Der Malzkaffee beginnt nun das gesamte Aromageflecht zu dominieren, macht das Bier weich und leicht, dennoch aber malzig-süß. Und trotzdem bleibt beständig eine leicht prickelnde Säure zurück. Diese Frische scheint mir der größte Unterschied zu den sonstigen Stilen zu sein, welche sich der Schokolade im Bier annehmen. Eigentlich sind Stouts und Porters weit verbreiteter und bringen deutlich dichteres Volumen mit sich. Der Bock steht hier also für eine Neuinterpretation dieses Bierstils.
    Der Körper des Chocolate Bocks ist zwar kräftig, bewahrt sich aber trotzdem seine Frische und prickelt in der Rezenz leicht auf, für mein Empfinden vielleicht etwas zu sehr. Die 7%ABV kommen beinahe nicht ans Tageslicht und sind wunderbar eingewoben. Das Bier wahrt sich eine interessante Leichtigkeit, die ich so mit den Hasel und Schokoladenaromen nicht in Verbindung gebracht hätte.
    Der Nachtrunk wird dann stark kaffeeröstiger, dass ich mich sogleich an frisch gemahlene Kaffeebohnen erinnert fühle, dennoch aber wird das Bier auch hier nicht bitter, eine malzige Restsüße verbleibt weich am Gaumen und lässt das Bier schön angenehm ausklingen.
    Der Maisel&Friends Chocolate Bock besticht also vor allem durch seine Natürlichkeit der Haselnuss- und Kakaonoten und durch seine bislang ungekannte Interpretation dieses sonst so anders gestalteten Bierstils. Er ist weit weniger cremig und dicht, dafür bringt er Frische und Leichtigkeit mit sich. Ob einem das zusagt muss wohl jeder für sich entscheiden, ich jedenfalls habe mich eine solches Wagnis sehr gefreut, der Bock könnte aber dennoch mit etwas mehr Gewicht daherkommen. Schön ist die wunderbare Darstellung, Maisel&Friends haben es geschafft internationales "Brewing" mit deutscher Braukunst sehr harmonisch zu verbinden.

    Bewertet am