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Beer like star M&O Mahn & Ohlerich Bier

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 8 Rezensionen

#7292

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 13 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Robert
95% Avatar von Sindri
78% Avatar von Kuh’ler Klaus
77% Avatar von gerdez
72% Avatar von Massingasetta
69% Avatar von remus456
65% Avatar von Ernesto
58% Avatar von Hendrik
55% Avatar von Robert
52% Avatar von deadparrot
45% Avatar von Felix
43% Avatar von Bier-Klaus
42% Avatar von hightower
41% Avatar von fraba

78% Ein klassisches Pils

Avatar von Kuh’ler Klaus

Schöne hellgelbe Farbe, etwas wenig Kohlensäure, hopfig herb, so wie ein Pils sein soll.
Ein gutes Pils Bier für Pils-Liebhaber.

Bewertet am

52% Unstimmig

Avatar von deadparrot

Schöne Pilsfarbe, getreidiger und voller Geruch. "Mild gehopft" mit Aromahopfen, verspricht das Etikett. Mal sehen, was es damit auf sich hat. Schon im Antrunk ist der Aromahopfen zu erkennen: Der Geschmack ist deutlich fruchtiger als braustilüblich. Dadurch unterscheidet sich das M&O schon einmal von der Konkurrenz. Allerdings ist der Aromahopfengeschmack nicht besonders stark herausgearbeitet und kommt zudem recht holprig, um nicht zu sagen unausgewogen daher: Die Kohlensäure ist ziemlich grob, und bald schon stellt sich eine markante Säure ein, die gefühlt immer weiter zunimmt. Das resultierende Mundgefühl ist trocken und mehlig. Im Abgang ist das M&O recht scharf am Gaumen, hinzu kommt ein befremdliches, leicht buttriges Aroma, das nicht so recht ins Gesamtbild passen will. Wie versprochen ist das Bier, was Bitterkeit anbelangt, recht mild, auch und gerade im Abgang. Süffig ist es kaum, dazu fühlt es sich einfach zu sperrig und unbalanciert an.

Die Idee eines mit Aromahopfen gebrauten Pilsners klingt ja spannend, hier ist sie allerdings nicht besonders überzeugend umgesetzt worden. Ich kann Bier-Klaus, der sich angesichts der fehlenden Herbe an ein Helles erinnert fühlt, gut verstehen. Allerdings bringt das M&O nicht die Bekömmlichkeit und Süffigkeit eines guten Hellen mit. Insofern ist das hier nichts Halbes und nichts Ganzes. Wer ein schön hopfenaromatisches Pils sucht, dem sei z.B. das Schönramer empfohlen, das darüber hinaus auch noch über einen passend schlanken Körper verfügt, was man von diesem Testkandidaten nicht behaupten kann. Schade.

Bewertet am

72% Leicht gehopftes Pils

Avatar von Massingasetta

Vorweg ist dieses Bier schon einmal positiv zu bewerten da es meine Initialen trägt, aber auch wenn appetitlich aussehend, entäuscht schon ein wenig der Antrunk. Der Körper ist balanciert und rund aber geschmackstechnisch hat dieses Bier zu wenig zu bieten für mein Gusto. Der Abgang ist ein leichtes Abklingen des Körpers - zu wenig Hopfen, zu wässrig um Eindruck zu hinterlassen.

Bewertet am

58% Rezension zum M&O Mahn & Ohlerich Bier

Avatar von Hendrik

nichts besonderes, etwas wässrig, schwache Blume

Bewertet am

95% Ein Pils das schmeckt wie ein gutes Kölsch!

Avatar von Sindri

Extrem süffig und erfrischend!

Ich find´s super!!!

Bewertet am

43% Rezension zum M&O Mahn & Ohlerich Bier

Avatar von Bier-Klaus

Farbe hellgelb, wenig Geruch.
Schmeckt wie eine Helles, zu wenig gehopft und im Nachtrunk säuerlich.

Bewertet am

42% Rezension zum M&O Mahn & Ohlerich Bier

Avatar von hightower

Optik:
Goldgelber Farbton. Beim Einschenken entsteht eine weiße feinporige Schaumkrone, welche auch noch eine Weile anhält.

Einstieg:
Der Duft ist würzig und herb, ein wenig süßliches Malz ist dabei. Alles in allem aber recht mild ausgeprägt. Mild ist auch der Antrunk. Ich könnte auch schon fast sagen das er eher wässrig daher kommt. Eine äußerst milde Würze ist zu spüren, ebenso ein wenig süßes Malz. Der Hopfen verteilt eine ebenfalls äußerst mildes blumiges Aroma. Aber alles viel zu dünn, bei den Aromen muß ich schon fast raten.

Körper:
Fad, wässrig und dünn.

Abgang:
Das Gerstenmalz verteilt ein angenehmes Aroma von frischem Getreide, dazu gesellt sich noch eine milde Honigsüße. Auch ein wenig herb wird es. Aber auch hier muß ich sagen, die Aromen bleiben hinter meinen Erwartungen zurück, sind mir zu mild. Mit Ausnahme des Malzes vielleicht, weil das Getreide schon gut präsent ist.

Fazit:
Naja, der Abgang rettet das Pils, sofern “retten” überhaupt das richtige Wort ist. Alles in allem ist mir dieses Pils viel zu mild. Das da mal anstelle von Bitterhopfen nun Aromahopfen verwendet wurde ist ja schon eine gute Idee. Aber leider habe ich da das Gefühl das an Aromahopfen gespart wurde, den ich vermisse ihn, nur im Antrunk kurz zu spüren.

Bewertet am

45% Rezension zum M&O Mahn & Ohlerich Bier

Avatar von Felix

Farblich blassgelb, filtriert.

Der Geruch ist ebenso wie die Optik deutlich norddeutsch geprägt. Das Pils riecht getreidig und schlank-säuerlich, durchaus hopfig und zitral. Es ließe sich noch so etwas wie grüner Apfel im Aroma erkennen, ansonsten bleibt das Pils im säuerlich fruchtigen Bereich, trocken, mit herber Hopfung.
Ein angenehmer Duft, der dem des Jever ziemlich nahe kommt.

Der Geschmack geht diese Linie zwar nach, hebt sich aber sofort stark von der Jever-idee ab.
Das Bier wird sofort fruchtiger, seifiger und voller, die grüner Apfel-Note hat sich eher in eine beerige Richtung verwandelt. Das Pils erinnert vielmehr an eine Mischung aus Stroh und Blaubeeren. Dass hier Aromahopfen mit im Spiel ist, merkt man sofort, wenn dieser auch nicht ganz rund erscheint. Das Bier prägt auch sofort eine säuerliche Nuance aus, die sich rasant ausbaut.

Der Körper ist ambivalent. Textur und Kohlensäure divergieren mir zu sehr. Hier fehlt es an Kohlensäure, während der Körper durch Fülle punktet. Wenn das Bier auch trotzdem schlank bleibt, vermittelt es aromatische Tiefe, die sich auch im Mundgefühl zeigt. Durchaus wird spätestens jetzt klar, dass der Aromahopfen geschickt sein Werk verrichtet.

Der Abgang ist dann moderat bitter, nicht so sehr, wie ich es erwartet habe, aber vor allem ziemlich sauer, extrem seifig und - so erscheint es mir verrückterweise - stark diacetylhaltig. Es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Noten hier ausgebildet werden. Das Bier kann sich wirklich auch seine süßliche Blaubeer-Strohnote bewahren, vermengt sie aber mit spitzer Apfelsäure und trockenem Hopfen ohne Bittere. Die Butterstoffe jedoch zerschlagen diese Vielseitigkeit auf unangenehme Weise und die Note von Flüssigseife lässt das Bier noch eine gefühlte (und leider unangenehme) Ewigkeit nachwirken.

Das Mahn & Ohlerich Pils ist ein Bier, dessen Intention, einen Schritt weiter zu gehen, man ihm leicht ansehen kann. Zugleich bekommt man aber auch seine zurückhaltende Scheu mit, sich bloß nicht zu weit vom klassisch Norddeutschen zu entfernen. Um der Entfremdung zu entgehen, werden hier leider an manchen Stellen Register gezogen, die mir zu wackelig erscheinen.
Das Pils baut eine zu unbalancierte Säure aus, die auch kontrollfrei agiert und gerade im Abgang regelrecht wütet. Gleichzeitig kann sich der Aromahopfen nicht in die Textur integrieren. Das Bier hat ein fülliges Mundgefühl und doch keine Dichte. Es bemüht sich um aromatische Spannung tappt so aber in viele Fettnäpfchen.
Es ist interessant wie es dieses Pils schafft sich selbst rasch und stetig zu intensivieren. Bis in den späten Abgang hin übersteigt es das eigene Vermögen immer und immer wieder.
Während es im Geruch noch angenehm zart mit Noten von grünem Apfel, etwas süßlichem Hopfen und leichter Strohigkeit ein gelungenes und klassisches norddeutsches Pils symbolisieren konnte, verspekuliert es sich, meiner Ansicht nach, zum Ende hin immer mehr.
Der Aromahopfen bringt Noten von süßer Beere und bitterer Seife, das Diacetyl macht daraus eine Butter-Blaubeerschaum-Torte mit flüssigem Zitronat oben drauf. Die Bittere des Hopfens ist eher mild, dennoch wirkt das Bier durch die starke Seifigkeit lange nach. Es schmeckt im Abgang wie Flüssigseife.
Es fällt mir ein bisschen schwer, hier eine Beurteilung abzugeben. Einerseits finde ich es toll, dass hier ein sehr ungewöhnlicher Ansatz durchkommt, der dennoch so nah noch am Standard-Pils dran ist, dass ich ihn ohne genauere Betrachtung vielleicht nicht einmal entdeckt hätte. Zugleich ist die Wirkung dieser Umsetzung auf meiner Zunge eher unangenehm als gelungen.
Ob man das nun mag oder nicht - darüber kann ich schwerlich urteilen -, finde ich es zumindest nicht abgeschmeckt oder stimmig.

Bewertet am