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Beer like star Lück Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 86% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#23449

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
86% Avatar von Biergroßmeister_Kevin

86% Die (Lokal-)Legende ist zurück

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Um es kurz vorweg zu nehmen:
Ich bin durch puren Zufall auf dieses Bier gestoßen. Ich las bei Wikipedia ein wenig über meine Heimatstadt (Lübeck), und habe verwundert feststellen müssen, dass die Stadt eine Jahrhundertelange Brautradition (mit einer Anzahl Brauhäuser im dreistelligen Bereich), welche schließlich in der Brauerei Lück endete, welche dann 1988 geschlossen wurde, aber nun wieder aufersteht. Da ich aber erst 1995 geboren wurde, ist es kein Wunder, dass ich von dieser Brauerei bisher nichts gewusst habe.

Nun die Geschichte von Lück an sich (in der Kurzfassung):
Die Brauerei wurde 1865 gegründet, und braute wie in Lübeck üblich obergäriges Bier. Die Söhne Lücks wurden nach Bayern geschickt, um dort das Brauen zu erlernen, und überzeugten den Vater nach ihrer Rückkehr ausschließlich untergäriges Bier zu brauen. Dies war ein großer Erfolg, und so wurde die Brauerei 1872 aufgrund der großen Nachfrage zu Lübecks erster Dampfbrauerei ausgebaut. Es wurden daraufhin viele andere große lübsche Brauereien von Lück übernommen. 1925 wurde das Unternehmen zur Aktiengesellschaft umgeformt. Als in den 60er Jahren der Absatz von Pils zunahm, wurde das Lück Pils ins Programm genommen, welches zum größten Erfolg der Brauerei wurde. Da Investitionsbedarf bestand, wurde 1979 die Brauerei verkauft, und 1988 geschlossen. Im Jahr 2012 hat sich nun eine kleine Brauerei die Namesnrechte und die alten Rezepte gesichert um Lück wieder auferstehen zu lassen. Ich habe mir sagen lassen, dass es in 2 von 3 Kneipen nur Lück gab, und dieses Bier einfach zum lübschen Lebensgefühl dazugehörte.

Die Aufmachung:
Das Bier kommt in einer 0,33er Flasche daher. Vorne ist neben dem Namen ein Pseudo-Holstentor (Das echte darf nicht verwendet wird, weil noch nicht in Lübeck gebraut wird) und der Spruch "Das edle Bier für Kenner" auf dem silbernen Ettiket gedruckt. Hinten steht der Spruch "Lück muss der Mensch haben".

Das Bier:
Das Bier ist gelb, leicht goldig und blank. Die Schaumkrone ist stabil, langlebig und besitzt feine Poren.
Der Geruch ist ziemlich hopfenaromatisch, wobei auch leichte Malznoten im Hintergrund schlummern. Der Antrunk ist recht schlank. Er bietet erfrischende Zitrusnoten und ein dezentes Apfelaroma. Eine leichte Malzigkeit ist auch dabei.
Der Körper ist vollmundig, und die Rezenz ist angenehm. Darüber hinaus ist das Bier enorm süffig. Auch im lauwarmen Zustand besitzt das Bier keine Fehlaromen, und ist sogar warm noch zu genießen.
Im Nachtrunk ist das Bier feinherb, und eine Apfelaromatik wird an den Tag gelegt. Zum Schluss wirds dann noch ein wenig herber, was durch den Hallertauer Hopfen erreicht wird. Der Abgang ist charakteristisch für ein norddeutsches Bier.

Fazit:
Ich finde das Bier trotz seiner Einfachheit sehr lecker. Es besitzt tolle Aromen, ist aber trotzdem süffig. Gut, dass ich das Bier gefuden habe, kommt nun öfter ins Haus. Da habe ich wohl "Lück" gehabt.
Uneingeschränkte Weiterempfehlung! Da kann man wohl nur sagen: "Lück muss der Mensch haben!"

Nachtrag:
Da die Brauerei vor hat noch in diesem Jahr nach Lübeck zu kommen, wird dann wohl spätestens nächstes Jahr das echte Holstentor auf dem Etikett prangen.

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