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Beer like star Lößnitz Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#26567

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
55% Avatar von Schluckspecht

55% Stil verfehlt, aber trotzdem nicht verkehrt

Avatar von Schluckspecht

Aus der reaktivierten Adler-Brauerei Coswig kommt mein neuester Testkandidat. Interessante Info dazu auf der offiziellen Homepage: "Zurzeit wird unser „Lößnitz Pils“ im Lohnbrauverfahren in der „Glückauf-Brauerei GmbH Gersdorf“ im Erzgebirge hergestellt. Ziel ist es, das beliebte Bier eines Tages wieder selbst vor Ort zu brauen und die bis heute erhaltenen nostalgischen Anlagen als Museumsbrauerei interessierten Gästen zugänglich zu machen."

Dann mal Flasche auf und gleich mal ran mit der Nase, die heuige Noten vernimmt. Im Glas kommen Duftnoten von Getreide hinzu. Goldgelb und wenn auch etwas blass steht das Lößnitz Pils mit lebendiger Perlage im Glas. Es baut sich eine angemessene, mittelstabile Schaumkrone auf. Es ergibt sich eine stimmige Optik, die ein typisches Pils abbildet.

Der Antrunk ist schlank, spritzig, rezent, säuerlich - fast wie ein Helles - und vergleichsweise trocken. Auch im eher malzlastigen, spritzigen, leicht metallischen Körper hält sich der Hopfen pilsuntypisch zurück. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ich hier ein frisches und bekömmliches Helles trinke. Auch der Abgang geht über die Bitterkeit eines klassischen Hellen kaum hinaus. Erst spät im Nachgang, das Bier ist schon längst in die Magengegend verschwunden, kratzt sich die Hopfenextrakt-Note hervor. Das wirkt zwar nicht wirklich edel, ich bin dennoch erfreut, dass das Bier am Ende noch ein wenig Charakter zeigt und sich damit das Pils-Siegel verdienen will. In meinen Augen ist es trotzdem vom Stil tendenziell kein Pils, da die Betonung überwiegend auf dem Malz liegt. Lässt man den Abgang lange nachwirken, baut sich allerdings eine stringente Bitternote auf. Okay, das ist wiederum pilstypisch.

Der Typus wurde zwar im weitesten Sinne verfehlt, ich finde dieses Bier trotz allem nicht verkehrt. Es wirkt frisch und angenehm süffig - insgesamt ist das Lößnitz Pils eine überzeugende Brauleistung, aber nichts Besonderes und reiht sich damit geschmacklich zu den Massenbieren ein. Fazit: Ein guter Durstlöscher, kein Genussbier.

Bewertet am