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Beer like star Lindemans Kriek

  • Typ
  • Alkohol 3.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 2-3°C
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 4 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Kirschsaft
    #6838

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    70%
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 8 Bewertungen
    90% Avatar von Bier-Klaus
    90% Avatar von Brini
    74% Avatar von LordAltbier
    73% Avatar von Felix
    65% Avatar von Puck
    62% Avatar von Panzertraktor
    61% Avatar von goldblumpen
    49% Avatar von gerdez

    65% Rezension zum Lindemans Kriek

    Avatar von Puck

    Das Kirschbier macht seinen Namen schon beim Einschenken alle Ehre, eine tiefdunkelrote Farbe und Kirscharomen ohne Ende steigen ihn die Nase. Der Antrunk fruchtig, wenig rezent, nur leicht sauer. Hier merkt man das Zucker zugesetzt wurde. Der Körper sehr schlank. Das Ganze wird von einer dezenten Bitterkeit begleitet. Ganz nett, aber nicht meins.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Lindemans Kriek

    Avatar von Felix

    Äußerst schöner Schaum, grandioses Zuckerwatterosa. Das Bier selbst sieht aus wie Kirschsaft - 20% Anteil übrigens.

    Der Geruch ist äußerst fruchtig. Man könnte auch sagen, das Bier riecht schlichtweg nach Kirschsaft und nach nichts anderem. Deutliche Tendenz zum Kaugummiaroma. Dahinter ist dann süßestes Gebäck, Marzipan, Nussstriezel, Stollen mit Rosinen und allerlei anderes aus der Weihnachtszeit. Da kann man der Fantasie freien Lauf lassen.

    Im Mund eine brausige Säure, erinnert unheimlich an Ahoi-Brause, dann wieder blanke Kirsche mit den genannten Noten. Lambic-Säure, nicht übermäßig aggressiv, mischt sich mit total fruchtiger Süße, die schon künstlich ist, darin aber nicht negativ auffällt.

    Der Körper ist federleicht und die Konturen trotzdem total fokussiert und konzentriert. Das ist mal schön. Säure recht agil, nicht überkarbonisiert, wie es häufig bei diesem Stil der Fall ist. Der Alkohol ist nicht der Rede wert.

    Der Abgang ist von einer unerwarteten Bitterkeit gekennzeichnet. Weiterhin enorme Süße. Der ganze Mund ist vollgeklatscht mit purer Kirsche. Da kommt einfach nichts anderes durch als Kaugummi. Die Bitterkeit erfreut und passt ganz gut, scheint mir aber weniger von Hopfen als vielmehr durch den Korken zu kommen - sehr konzentriert und beißend.

    Charakter: Was lässt sich über solch ein Bier sagen? Es ist ein Clown. Total direkt, völlig ungeniert, zeigt nur eine Seite von sich, die aber mit allem Wumms, der möglich ist.

    Das Lindemans Kriek ist ein waschechtes Kirschbier. Genau das, was so mancher Deutsche als gepanschte Plörre bezeichnen würde oder der eine oder andere Sexist als Frauenbier. Es ist einfach knallhart direkt, total süß - als würde da nicht jeder ab und an drauf abfahren - und mit einer wirklich schmeichelnden Säuerlichkeit, die für ein Lambic noch total zahm ist. Alles, was an Lambic-Bieren in der Regel abschrecken könnte, ist bei diesem Exemplar sehr bekömmlich und wird niemanden umhauen. Die Süße ist tatsächlich durch den hohen Kirschsaftanteil und den Zuckerzusatz ein bisschen explodiert. Ich finde persönlich nicht, dass es schlecht schmeckt, aber mehrdimensional kann man das Bier auch nicht nennen. Es hat sich damit ziemlich in die Wegschluck- oder Nebenbeitrink-Ecke verdrückt. Es ist fast nicht möglich, dieses Bier nicht runterzukippen, so sehr verlangt der Gaumen nach dem nächsten Schluck, weil diese Granate einfach in ihrer betörenden Süße nicht Enden soll.
    Mir persönlich hätten Säure und Kohlensäure etwas stärker und die Süße etwas zurückhaltender sein können. Es ist auf hohem Niveau platt.
    Das Bier tendiert dazu Kork anzusetzen, weshalb es aufrecht gelagert werden sollte. Der Korken ist auch von nicht besonders guter Qualität.
    Nun ja, ein abschließendes Wort: Ein total leckeres Bier, dem sich vielleicht kaum einer entziehen kann, von allerdings eher mittlerer Güte. Wie das zusammengeht? Na ja, es wirkt durchaus künstlich und ist alles andere als vielseitig.

    Bewertet am

    90% Kriek Foundroyante

    Avatar von Bier-Klaus

    Ich habe nicht ermitteln können, ob das Foundroyante dem früheren "Standard"-Kriek entspricht oder was neues ist. Über Infos würde ich mich freuen.

    Die Farbe ist dunkelrot, aber nicht ins schwarze gehend wie beim Framboise sondern etwas heller. Der Schaum ebenso rosa gemischtporig und nicht haltbar. In der Nase extreme Aromen von schwarzen Süßkirschen über Sauerkirschen bis hin zu Cocktailkirschen.

    Im Antrunk ist das Kriek angenehmer als das Framboise, weil es nicht so extrem sauer ist. Das Kriek ist ebenfalls wenig rezent, hat einen schlanken Körper und schmeckt wie Sauerkirschsaft mit einer leichten Bitternote. Auf der Zunge prickeln beide schön von der Säure, obwohl beide wenig Kohlensäure haben. Das Kriek ist mit 3,5% etwas stärker als das Framboise und enthält nur 25% Kirschsaft, neben Zucker- und Süßungsmitteln sowie künstlichen Aromen. Die Bitteraromen des Hopfen beim Kriek passen hervorragend zur Fruchtsäure und machen es noch erfrischender als das Framboise.

    Beide Biere sind gleichwertig in der Qualität, einen Tick besser als das Pecheresse und werden nur noch vom Boon Framboise übertroffen, das ohne künstliche Süßungsmittel produziert wird.

    Bewertet am

    74% Cherry Dream

    Avatar von LordAltbier

    Aussehen tut das Bier top: ein schönes fruchtiges Rot, es schmeckt wie Ahoi Brause. Mit einem Alkoholgehalt von 3,5% ist es super. Es ist kein Biermischgetränk, man schmeckt sofort das die Kirschen während des Brauvorgangs zugegeben wurden. Ein tolles, leckeres und saures Bier.

    Bewertet am