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Beer like star Leo's Early Breakfast IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#14293

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
89% Avatar von Hobbytester

89% Der Earl Grey unter den Bieren

Avatar von Hobbytester

Nelson Sauvin, vor Dir verneige ich mich! So könnte die Laudatio auf dieses Bier beginnen, das eine Braukooperation der Brasserie Dunham mit Anders Kissmeyer darstellt. Dem Bier wurde außerdem Earl Grey hinzugesetzt, was man schon am Geruch merkt, wenn man es aber nicht weiß, tippt man eher auf Waldfrüchte. Diese unglaublich hopfige Frische in Kombination mit starker Rezenz ist ein markantes Merkmal, gleich zu Beginn! Der Abgang wirkt so, als würde er geschmacklich geradezu notwendig folgen. Dieses IPA lässt den Früchten nicht viel Platz, sondern setzt voll auf den Nelson-Sauvin-Hopfen, der zwar sehr bittere Tatsachen schafft, aber im eleganten Schwarzteedress die Kehle hinunter flaniert. Dadurch ist ein leichterer Umgang mit dem Nachgeschmack garantiert. Der Körper ist komplex und erzählt vollmundig eine unglaublich charakteristische Geschichte, ich mache sie dennoch kurz und bleibe bei den Stichworten zu einem sehr außergewöhnlichen Bier: der genannte neuseeländische Hopfen, ein röstiger Malzgeschmack, allerdings eher hintergründig, wunderbare Kräuteraromen, grasige Noten und die charakteristische Bitterkeit in Verbindung mit Earl Grey und Guaven. Rote Farbe trifft auf lang anhaltenden Schaum. Dieses IPA ist sehr süffig, der Körper hat den Alkohol hervorragend im Griff. Sie wurde schon ausführlich beschrieben. Das Bier verfügt über genügend Kohlensäure.
Fazit: Wenn Dänen mit Kanadiern in puncto craft beer zusammenarbeiten, scheinen sehr gute und äußerst interessante Resultate herauszukommen, die sicher nichts für den Alltag sind, denen jedoch wahre Braukunst innewohnt. Nur wer sich auf die Kreation guter Bierkörper versteht, darf so extravagant brauen, wie es hier dank Kissmeyer und Dunham der Fall ist! Noch immer versuche ich mich an Interpretationen des Namens, dabei fällt mir auf, dass das Adjektiv early auch doppeldeutig zu verstehen ist. Vielleicht geht es hier nicht nur um ein frühes Frühstück, sondern um ein Earl-Grey-Bier!

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