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Beer like star Left Hand Brewing Co. Milk Stout

  • Typ Obergärig, Milk Stout
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

Das Bier Left Hand Brewing Co. Milk Stout wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • 2-Row-Malz
  • geröstete Gerste
  • Gerstenflocken
  • Haferflocken
  • Kristallmalz
  • Magnum-Hopfen
  • Münchner-Malz
  • Schokoladenmalz
  • US-Goldings-Hopfen
    #7200

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    85%
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 4 Bewertungen
    89% Avatar von Felix
    86% Avatar von Johannes
    83% Avatar von dreizack
    83% Avatar von FBier

    83% Rezension zum Left Hand Brewing Co. Milk Stout

    Avatar von dreizack

    Nachdem ich vor einiger Zeit bereits das Left Hand Brewing Milk Stout Nitro verkostet habe, ist nun die "herkömmliche" Variante an der Reihe. Das "Nitro" macht ja beim Einschenken eine ziemliche Show und ist danach geschmacklich eher schmalbrüstig unterwegs; beim normalen Milk Stout verhält es sich - dankenswerterweise - umgekehrt.
    Optik: das Bier ist schwarz wie die Nacht; die bräunliche Schaumkrone ist nicht sonderlich ausgeprägt, indes sehr cremig und schön feinporig. Langer Halt ist allerdings etwas anderes.
    Duft: deutlich stärker als bei der "Nitro"-Variante. Traumhaft süße Schokoladen- und Kakaoaromen strömen in die Nase. Es riecht sehr "sahnig".
    Cremig-weiches Mundgefühl. Im Geschmack teilen sich Schokolade, Kakao, Karamell, etwas Vanille und Sahne die Bühne. Etwas süßer als das "Nitro", dazu sind aber außerdem noch eine schüchterne Hopfennote und eine Nuance Rauch erkennbar. Dezente Kaffeebitterkeit. Die Textur ist vollmundig; alle Flavours sind durch den gesamten Trinkverlauf hinweg präsent und auch der Abgang klingt süßlich-schokoladig aus.

    Bewertet am

    83% Der etwas andere Milchkaffee

    Avatar von FBier

    Ganz dunkles Braun, fluffiger Brauner Schaum, der sich nicht all zu lange hält, aber zumindest einen Film zurücklässt. Schon im Geruch bemerkt man deutlich die Laktose: Neben kräftigen Malz und ganz dezenten Rauchtönen, sticht hier der süße Milchgeruch hervor. Im Geschmack ist die Milchnote dann etwas weniger ausgeprägt und wunderbar in das Gesamtbild integriert: Das Bier schmeckt ordentlich nach Kaffee, hat neben der Milchsüße aber auch ein paar kräftigere Geschmacksmomente im Aromenprofil: Malzbittere und ganz leichte Rauchnoten sorgen für ein Gegengewicht zur Süße. Dennoch hat der Stout durchaus einen schmeichelnden Dessert-Touch, den die sämige Konsistenz gelungen unterstützt. Mir gefällt er sehr gut. Gerne wieder!

    Bewertet am

    89% Rezension zum Left Hand Brewing Co. Milk Stout

    Avatar von Felix

    Das Milk Stout von Left Hand ist optisch ein typisches und sehr hübsches Bier. Es ist beinahe schwarz und bildet eine sehr cremige, weiche Blume.
    Im Geruch fällt sofort eine sehr Süße Milchschokoladennote auf, die selbstverständlich etwas cremiges mit sich bringt. Es lässt die Körperfülle eines Imperials vermuten, obgleich es nur üpber 6% ABV verfügt. Ein für meine Begriffe sehr angenehme, ziemlich perfekter Alkoholwert. Aromatisch komplex scheint es mir bislang noch nicht.
    AUch im Geschmack ist es nicht wirklich komplex, dafür aber in seiner simplen Art sehr überzeugend! Es ist absolut BUT-TER-WEICH! Der Körper ist sahnig und rund und extrem voll. Die Kohlensäure ist nur begleitend und zerstört dieses Bild in keiner Weise. Vordergründig sind hier Aromen von leichter Schokolade in Richtung Zartbitter, das Röstmalz ist präsent und auch dominant aber nicht herb oder bitter, das ganze Bier ist sehr süß und weich. Ein richtiges Dessert! Das kommt sicherlich vom Laktose-Zucker, der auf der Ingedient-Liste geführt wird. Etwas schade, aber auch dabei handelt es sich um noch relativ gut verwobene, natürliche Aromen, nicht vergleichbar mit der Panscherei, die man bspw. vom Störtebeker Hanse-Porter kennt. Die Aromen ähneln sich natürlich, sind aber nicht identisch. Das Milk Stout arbeitet hier noch weicher und feiner und die Kohlensäure ist wesentlich besser in den Geschmack integriert. Es hat etwas von Eiskaffee.
    Im Nachtrunk kommt dann eine Röstigkeit hervor, die nur leicht bitter ist, die Süße überwiegt auch hier, insgesamt klingt das Bier sehr leicht aus.
    Es ist kein sehr forderndes Erlebnis. Das Milk Stout von Left Hand ist sehr Süß mit viel Schokolade, Sahne und Cappuccino, trotz seiner Weichheit besitzt es aber einen phänomenalen Körper, der wirklich absolut cremig ist. Besonders hervorhebenswert finde ich die wirklich grandiose Dosierung der Kohlensäure, die zwar bemerkbar aber in keiner Weise hervorstechend ist. Sie verleiht dem Bier die Fähigkeit, nicht ins Plumpe abzudriften, eine ähnliche Dosierung und Wirkung findet man meines Erachtens bei dem Brewdog Tokyo. Das ist definitiv ein Dessertbier, dass einen nicht überfordert, nciht sehr komplex ist, aber das, was es will - das, was eben ein jedes Milk Stout will - absolut grandios meistert.
    Tolle Sache!

    Bewertet am