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Beer like star Lederer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#8840

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
95% Avatar von Meister-Zwickl
90% Avatar von Hobbytester
70% Avatar von Bierkules
60% Avatar von gerdez
46% Avatar von Hans

95% Fränkisches Pils mit norddeutschem Charakter - TOP!

Avatar von Meister-Zwickl

Farbe: klares goldgelb; feinporige Schaumkrone
Geruch: Citrus- und deutliche Hopfennote
Antrunk: frisch; kräftige und gut ausbalancierte Kohlensäure
Körper: deutliche, sehr präsente und sehr stimmige Hopfennote; geradliniger Charakter
Abgang: lang anhaltender Hopfengeschmack mit einem feinen Bitterton

HERB, ...aber nicht unerbittlich

Bewertet am

46% Bitter, nicht herb!

Avatar von Hans

Hier haben die Brauer herb und bitter verwechselt! Hat nicht wirklich was.

Bewertet am

90% Frankens Biere I

Avatar von Hobbytester

In Nürnberg beginnt die Reise, das Lederer Pils, das hier einen Kultcharakter genießt, steht am Anfang einer Serie, die sich ausschließlich mit fränkischen Bieren beschäftigen wird. Einige davon habe ich ja zuvor schon verkostet, es gibt jedoch unendlich viele und es ist mir ein Bedürfnis, sie ein wenig in den Vordergrund zu rücken, da die Region eine große Bierkultur hat. Zu Empfehlen ist die geführte Tour durch die Felsenkeller, ein riesengroßes Areal unter der Nürnberger Altstadt. Hier erfährt man, wie schon seit dem Mittelalter in Nürnberg untergäriges Bier gebraut wurde. Diese Tatsache hat vielen Stadtbewohnern auch im Krieg das Leben bewahrt, man nutzte diese Gänge nämlich auch als Bunkergelände. Sicherlich lagerten auch Fässer von Lederer Bräu dort. Das Bier riecht wie ein norddeutsches Pils, man könnte es diesbezüglich mit dem grünen Beck’s und dem Jever Friesisch Herb vergleichen. Der Antrunk ist stark von Zitrusfruchtaromen erfüllt und recht sauer.
Dann folgt im Abgang eine bittere, hopfige und mit leichten Malznoten versehene Aromenkonstellation, die Bitterkeit kommt am Schluss kräuterartig und seifig durch, sie hält an und das Pils wird nach dem letzten Schluck noch bitterer. Das genügt meinen Erwartungen an ein gutes Pils in mustergültiger Art und Weise!
Es herrscht eine wunderbare Balance mit hopfigen Schwerpunkt vor, was den Körper des Bieres betrifft. Das zeigt sich im grandiosen Zusammenspiel aus Säure und Bitterkeit. Zitrusfruchtnoten treffen auf grasige Hopfenimpulse. Dieser schlanke und trockene Ansatz verhilft dem Bier noch zu mehr Aroma als den genannten Referenzen aus Norddeutschland. Hellgelbe Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses Pils ist hervorragend sowie ohne Fehl und Tadel. Ich wüsste nicht, wie man es besser brauen sollte.

Bewertet am