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Beer like star Landskron Winterhopfen

  • Typ Untergärig, Märzen/Festbier
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 6 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Apfel
  • Birne
  • Brot
  • Getreidearomen
    #795

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 10 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    82% Avatar von Robert
    76% Avatar von Felix
    75% Avatar von Johannes
    70% Avatar von Florian
    67% Avatar von deadparrot
    67% Avatar von DerBasti
    66% Avatar von Tarfeqz
    65% Avatar von Dirk
    59% Avatar von Crafter
    54% Avatar von Schluckspecht

    72% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Wir wissen nicht, ob wir die Einzigen sind, welche die Landskron-Brauerei aufgrund ihres an Billigbiere gemahnenden Namens unterschätzt haben, aber zumindest sind wir inzwischen eines Besseren belehrt.

    Auch das „Winterhopfen“ ist ein ordentliches Produkt. Es überzeugt mit einer schönen Kombination aus hopfigen Getreidearomen, fruchtigen Noten von Äpfeln und Birnen und einer brotigen Malzigkeit.
    Es ist gehaltvoll, mit einem weichen, jedoch wärmenden Körper, und verabschiedet sich mit einem trockenen, anregend bitteren Abgang. Deutliche Säure gepaart mit einer gewissen Süße und Malzigkeit kann hier einen etwas unangenehmen Eindruck von vergammelten Pflaumen erzeugen. Dies bleibt jedoch ein Beigeschmack in einem ansonsten runden Bier.

    Bewertet am

    67% Rezension zum Landskron Winterhopfen

    Avatar von deadparrot

    Von den Bieren der Landskron-Brauerei hat mich bislang keines so richtig begeistern können; trotzdem will ich dem "Winterhopfen" genannten Festbier eine Chance geben. Dem dunkelgolden, beinahe schon orange strahlenden Bier sieht man sprudelnde Kohlensäure schon an; der Geruch hat, wie Felix schon schrieb, in der Tat etwas von Kirschen, kommt ansonsten eher getreidig und etwas kantig daher. Im Antrunk präsentiert sich das Bier zunächst einmal recht muffig und dumpf, ehe es kräuterhafte Aromen preisgibt. Das erinnert zunächst an überreife Äpfel, im Körper kommt aber ein unerwartet frisches Aroma von Birnen zur Entfaltung. Das ist im Grunde gar nicht mal so winterlich. Süße ist gerade recht dosiert, Bitterkeit hingegen auch im Abgang Mangelware. Nun gut, anders soll es nicht sein bei einem Festbier.

    Der etwas durchwachsene Einstieg zieht die Wertung nach unten, aber insgesamt ist das hier ein durchaus balanciertes und schmackhaftes, wenn auch eigenwilliges Festbier.

    Bewertet am

    54% Da geht noch was...

    Avatar von Schluckspecht

    Die Winterzeit mag zwar vorbei sein, aber dieses/dieser Winterhopfen befindet sich noch in meinem Vorrat und wird nun endlich einem Test unterzogen. Theoretisch könnte ich es auch noch im Hochsommer unter glühender Sonne genießen, denn so lange wäre es noch haltbar...

    Der optische Eindruck ist schon gar nicht mal so schlecht: Es bietet sich dem Auge hier ein dunkles, wenn auch etwas blasses Gold mit leichter Tendenz ins Orange. Gekrönt wird das Ganze von viel Schaum, der jedoch nicht die beste Standfestigkeit aufweist.

    Die Nase erfasst liebliche Malznoten sowie eine gewisse Hopfenblumigkeit. Ein wenig riecht es auch wie angefeuchtetes Brot. Spritzig steigt das Winterhopfen angenehm mild-malzig ein und leitet schnell zum interessanten Körper über, der unter viel Säure Fruchtaromen nach Apfel und Birne unterbreitet. Ab hier meldet sich geschmacklich dann auch der Alkohol, der hier zu immerhin 5,3 % vertreten ist. Nach Angabe auf den Flaschenetikett sind dazu auch noch 13,3 % Stammwürze als Indikator eines urig-würzigen Geschmacks zu nennen. Das Winterhopfen geht also wirklich als Festbier durch.

    Leider endet dann der recht runde und trotz der ausgeprägten Säure recht angenehme Genuss. Ab hier tendiert das Malz in eine röstmalzige Richtung, die Säure nimmt gefühlt nochmals zu und der Bitterhopfen wälzt sich grob auf der Zunge nieder. Insbesondere Bitterkeit und Säure überdauern lange im Mundraum und treffen in dieser Ausprägung und Zusammenstellung nicht meinen Geschmack. Zumindest verhilft dieser Umstand dem Winterhopfen zu einer angemessenen Süffigkeit, denn den nächsten Schluck kann man kaum erwarten, um den Nachgeschmack zu überdecken.

    Fazit:

    Ich habe schon sehr viel bessere Festbiere oder Märzen getrunken und eher weniger, die schlechter waren. Meinen Geschmack trifft die zweifelhafte Harmonie und das präsente Alkoholaroma nicht. Ich mag bittere Biere sehr, aber bitte nicht so...

    Bewertet am

    75% Rezension zum Landskron Winterhopfen

    Avatar von Johannes

    Bei tiefsten Minusgraden und einer Menge Schnee musste ich mir heute nach den Weihnachtskonzerten ein kühles Bier gönnen. Und was könnte da besser passen als das Winterhopfen aus der Privatbrauerei Landskron aus Görlitz.
    Im Glas hat das Bier eine schöne leicht orange Farbe mit einem groben Schaum, welcher aber schnell zurück geht. Es riecht und schmeckt schön nach Hopfen. Leider wird es ab dem Körper etwas dünner und verliert an Stärke. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mittlerweile einige Aromabomben aus dem Craftbierbereich getrunken habe. Nichts desto trotz ein schönes Bier, das ich jedem Empfehlen kann.

    Bewertet am

    76% Rezension zum Landskron Winterhopfen

    Avatar von Felix

    Das Bier präsentiert sich mir in einem dunkelgelb, das ins Orangene übergeht. Es ist glasklar und die sich bildende Schaumkrone ist leider grobporig und schnell verflogen.
    Dieses Festbier aus Görlitz kommt mit einem hübschen Werbespruch daher, der leider genauso aussagelos ist: "Nur durch die legendäre Brautradition mit viel Liebe und Zeit entsteht der echte Genuss - so echt wie das Leben!"
    Wahnsinn, es steht nichts über die Herstellung oder den Geschmack des Bieres auf der Flasche, dennoch macht es einen wirklich schönen Eindruck in seinem Glas..
    Geruchlich ist es wesentlich intensiver als ein normales Pils oder Lager. Ich weiß nicht wie ich es kategorisieren soll.. Märzen? Ich weiß es wirklich nicht. Der Duft ist jedoch schon einmal betörend. Ich rieche da vordergründig süßes Getreide und Hopfen und der Begriff der Birne oder des Apfels, der oben bereits gefallen ist, den halte ich für sehr passend. Für mich liegt da ganz subtil noch ein Hauch von Kirschen hinter. Ich finde es bis zu diesem Zeitpunkt schon einmal wirklich hervorhebenswert!
    Im Geschmack ist es zuerst recht dünn, jedoch nicht unangenehm. Es hat einen leichten Körper, es ist erfrischend, leider fehlt etwas der Körper. Irgendwo emfinde ich es als betont fruchtig, die Birne kommt im Geschmack deutlich heraus, sowie im Nachtrunk eine zuckerhaltige Süße, die ich sonst nur von Feigen kenne.
    Im Antrunk könnte es geschmacklich mehr bieten, hier wird bereits auf die Fruchtigkeit verwiesen, es fehlt jedoch an Malz, was bereits den schwachen Körper hervorscheinen lässt. Im Nachtrunk hätte ich es gern etwas bitterer, da hier die Herbe so gut wie inexistent ist. Dafür ist es wirklich süß, eigentlich im gesamten Verlauf. Es bietet ein helles Pendant zum dunklen Weltenburger Barock, wie ich finde. Ich würde dieses Bier besonders denjenigen empfehlen, die gern einen getreidigen, klaren Biergeschmack wollen, die jedoch die Bitterkeit stört, da hier diese durch eine birnige Süße abgelöst wird...
    Komischerweise verändert sich meine Sicht auf das Bier im Laufe des Trinkprozesses recht deutlich, woran man sieht, das der erste Eindruck nicht immer der Richtige ist...
    Nach einer halben Flasche gleicht es sich irgendwo an, es ist, als ob es sich erst entfalten müsse...Plötzlich scheint mir der Antrunk über eine gute Malzigkeit zu verfügen, der Körper ist etwas größer geworden, nicht zu sehr, sonder gerade richtig.. gut, auf die Bitterkeit im Nachtrunk warte ich noch immer, aber ich finde mehr und mehr, dass die Süße ein guter Ersatz ist. Das Bier ist definitiv eine runde Angelegenheit. Das Einzige, was sich vielleicht noch ankreiden ließe, wäre eine leichte Strohigkeit direkt beim Antrunk, die im ersten Moment irgendwie auf die falsche Fährte locken will. Das Bier zeigt dann aber schnell von welchem Schlage es wirklich ist.
    Ein natürliches, süffiges Bier, süß und dennoch getreidig. Die Frucht ist interessant und sie zieht sich durch den gesamten Trinkverlauf. Ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich möglich ist ein Helles so sehr zu einem Winterbier zu machen, aber Landskron ist das wirklich gelungen.
    Ein gutes Getränk, das man sich mal angesehen haben sollte, wenn auch kein Super-Bier.

    Bewertet am

    66% Rezension zum Landskron Winterhopfen

    Avatar von Tarfeqz

    Der Geruch hat etwas von Birne und natürlich Hopfen. Schade nur das das Hauptaugenmerk anscheinend nur auf den Hopfen gelegt wurde. Eine leichte Säure umgibt das Bier die ganze Zeit. Es hat einen soliden Körper der aber ein wenig mehr Farbe vertragen könnte.

    Bewertet am