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Beer like star Landlord Strong Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 4.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Landlord Strong Pale Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#9272

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von dreizack
87% Avatar von goldblumpen
86% Avatar von LordAltbier
82% Avatar von gerdez
81% Avatar von Ernesto
77% Avatar von Florian
71% Avatar von Robert
68% Avatar von fraser
66% Avatar von Felix
66% Avatar von Dirk

100% Madonnas Lieblingsbier

Avatar von dreizack

Die 1858 gegründete Brauerei ist bis heute im Besitz der Familie Taylor. Für das Landlord wird ausschließlich Golden Promise-Gerstenmalz, das ansonsten hauptsächlich zu Whiskymalz verarbeitet wird, verwendet. Außerdem kommen nur ganze Doldenhopfen in den Sud und zwar Styrian- und East Kent Goldings sowie Fuggles. Das Wasser kommt aus der eigenen Quelle und die Hefe stammt von einem alten Hefestamm der Brauerei. Diese einmalige Kombination ergibt tatschlich einen völlig eigenen, grandiosen Geschmack.

Komplexer Hopfenduft, Im Geschmack dominieren alle Ausprägungen von Malz, die sich vorstellen lassen, allen voran keksartige Noten. Dazu kommt eine zitronige Hopfenfruchtigkeit, eine geradezu sensationelle Frische und eine Wahnsinns-Süffigkeit. Die Balance des Bieres ist nicht zu toppen. Sensationell. Etwas Grasigkeit ist noch im Spiel, Getreide und schöne florale Schimmer sowie erdige Nuancen. Das Landlord ist vielfach prämiert; u.a. war es viermal hintereinander das CAMRA Championship Beer.

Kleine Anekdote am Rande: es ist zudem das Lieblingsbier von Madonna. Nicht, dass dies für die Qualität sprechen würde, aber man muss doch sagen, dass die Dame Geschmack beweist. Eines der besten Biere, das ich bisher verkosten durfte! Weltklasse!

Bewertet am

86% I like it!

Avatar von LordAltbier

Mein Bier heißt "Timothy Taylor's Landlord Classic Pale Ale", es handelt sich wohl jedoch um das selbe Bier.

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und angenehm säuerlich, erinnert etwas an Apfel und an Zitrone; im Hintergrund erkennt man eine sehr feine Honig-Süße. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk, die Honig-Süße kommt hier jedoch wesentlich mehr zur Geltung. Der Abgang ist malzig-süßlich gepaart mit einer feinen Bitter-Note, geschmacklich wird man auch hier an Honig erinnert; im Hinterrund erkennt man eine feine Säure welche etwas an Orange, Birne und Melone erinnert. Fazit: Ein leckeres und sehr süffiges Bier, von welchem man in einem britischen Pub durchaus ein paar Pints trinken kann. Gefällt mir, Gerne Wieder!

Bewertet am

68% Rezension zum Landlord Strong Pale Ale

Avatar von fraser

Dieses Strong Pale Ale vom Landlord ist - wie der Name schon verrät - überwiegend blass und einfach gehalten. Der Geruch besticht mit einer süßen hopfig-malzigen Note, die nur ganz leicht am Rande etwas Frucht verrät. Der Einstieg ist der eines typischen Ales, doch schon sehr schnell verflogen. Im Körper wird es rund, weich und ausgewogen und ebnet den Weg für einen schönen Malzgeschmack. Doch schon im Abgang ist dieser rasch weg und hinterlässt nur eine leichte Bitterkeit.
Es ist ein schönes süffiges Ale, aber bitte nicht mit allzu hohen Erwartungen.

Bewertet am

66% Rezension zum Landlord Strong Pale Ale

Avatar von Felix

Das Landlord Strong Pale Ale bietet einen schön runden Anblick, in Kupfer und Bronze gehüllt macht es einen frisch-prickeligen Eindruck und wahrt sich doch eine erwartungsvolle Tiefe.

Im Geruch haben wir es mit süßen Malzen zu tun, die sehr präzise und schlank, aber dennoch reich und füllig aus dem Glas aufsteigen. Das Bier regt schon jetzt den Speichelfluss enorm an, Karamell und Honig kommen da hervor, dahinter hält sich ein feiner Hopfen. Dennoch wirkt es leicht und frisch. Eine erstaunliche Süße, die aber ebenso eine gewisse Herbe beinhaltet und sogar eine leichte Kräuterigkeit von sich gibt. Schön rund und angenehm, bislang überzeugt es, gerade auch, weil es weit voller anmutet, als 4,1%ABV versprechen. Wirklich besonders ist es aber trotzdem nicht, vielleicht nur dadurch, dass ich es als wirklich "englisch" begreife.

Im Einstieg spaltet sich meine Meinung darüber sogleich. Einerseits dachte ich zuallererst, wie unheimlich dünn es doch sei. Die reiche Süße lässt Erwartungen aufkommen, die das Ale letztlich (natürlich) nicht erfüllen kann, dafür hat es einfach zu wenig Fundament. Außerdem springen die Aromen sofort auseinander, als würden sie sich teilen, einerseits kommt viel Säure hervor, ungewohnt spitz und kantig und weniger prickelig, andererseits reißt auch sofort der Hopfen aus, gibt aber eine reine, pflanzliche Note ab. Auch die Kräuterigkeit verbleibt, wird hier regelrecht deftig, wie von scharfen Gewürzen, leicht vegetabil (noch längst nicht unangenehm) und angenehm würzig. Das süßliche Malzgeflecht ist nun schon eher weniger vorhanden, der Hopfen aber gibt einen deutlich Seifen Oberton von sich und bringt somit eine gewisse "Spülmittelnote" in das Bier. Dieses Aroma per se stört mich noch überhaupt nicht, leider greift es aber auf die Hopfenbittere über, was mir dann doch nicht wirklich zusagt. Die Bitterkeit ist penetrant stechend im Hals und manifestiert sich bewegungslos. Sie schmeckt, als habe man einen kräftigen Schluck Flüssigseife geschluckt. Für mich ein unstimmiger Abgang.

Die Textur ist ein wenig zu dünn geraten, da hätte mehr Malz her gemusst, dennoch aber, wirkt das Bier keineswegs süffig, ich empfinde es sogar als recht schwer. Diese Tatsache ist ungewöhnlich, für mich aber eher ein Plus - als ein Minuspunkt. Spannend bei diesem Ale ist vor allem die Kohlensäure, die sich ganz interessant verhält. Nimmt man das Bier in den Mund, ist sie zuerst nicht wirklich präsent, dann aber kribbelt sie plötzlich ganz fein vor sich hin und verschwindet wieder, ehe man das Bier geschluckt hat. Sie taucht sozusagen aus der Aromatik auf, wie ein Wal, der nur kurz zum Speien und Luft holen an die Oberfläche kommt, dann aber sogleich wieder verschwindet, als wäre er nie da gewesen. Schön ist dabei vor allem das angenehm weiche Mundgefühl, das auf keinen Fall überfordert, schlecht finde ich, dass die Kohlensäure einen Hauch zu schnell wieder verfliegt, man kann sie kaum genießen, und sobald sie weg ist, verliert das Ale doch deutlich an Fülle. Die Rezenz ist also ganz besonders schön geworden.

Der Abgang hält dann leider nicht mehr viel bereit. Einzig die so breite und intensive Bitterkeit ist noch da, sie ist mir aber zu wenig in das Gesamtbild integriert und stört eher die Feinarbeit des Ales. Eine frische Pfefferminze bleibt ebenso, die noch toll an den Hopfen erinnert und ein wenig "grün" mit sich bringt. Hier muss man beginnen, Abstand zum Ale zu halten. Ich glaube, es handelt sich dabei um ein Bier, dass getrunken werden muss, ohne, dass man sich den Kopf darüber zerbricht. Auch ein Rembrandt-Gemälde sieht mit der Lupe betrachtet aus wie moderne Kunst, hier ist es ebenso. Vielleicht sollte man den Landlord einfach trinken und auf sich wirken lassen.

Der Landlord ist für mich so gesehen keine wirkliche Entdeckung. Ich finde ihn nicht schlecht, überzeugen tut er mich aber auch nicht. Obwohl mir die Grundaromatik zusagt, könnte er noch die eine oder andere Aufregenheit bieten. Klasse ist vor allem die Tatsache, dass sowohl süße Malznoten wie auch grün-pflanzlicher Hopfen zugleich eine wesentliche Rolle spielen und sich dabei nicht behindert. Das liegt aber in erster Linie daran, dass sie nicht miteinander in Kontakt kommen. Denn während im Geruch noch so viel Malz und wenig Hopfen zu erkennen ist, dreht sich das im Abgang dann völlig um. Dazwischen herrscht kein Chaos, eher eine Leere, als ob Malz und Hopfen zwei Autos an einer Kreuzung sind, die sich nicht einigern können, wer Vorfahrt hat. Toll ist natürlich auch die Kraft, die auf nur knappe 4% geladen wird, trotzdem bin ich sicher, dass da mit mehr Harmonie auch noch etwas geht. Die Frische (vielleicht sogar Kühle) der immer wieder durchscheinenden Minznoten gefällt mir auch sehr, wird aber durch die Malze dann doch gehemmt. Das Bier behindert sich also an manchen Stellen selbst und kommt sich in die Quere.
Je länger man sich mit diesem Bier beschäftigt - das muss auch gesagt werden - desto stimmiger wird es. Die eine oder andere Disharmonie fällt nicht mehr wirklich auf, Malze und Hopfen kommen zunehmend gut miteinander zurecht, leider aber schon wieder so sehr, dass ich mich schwer tue noch eine Charakteristik zu finden, sprich; das Bier wird irgendwie langweilig. Trotzdem - wie oben erwähnt -, der Landlord will einfach getrunken und nicht groß analysiert werden. Er tut seine Funktion als Pub-Ale wunderbar, ich kann mir denken, dass er ein idealer Begleiter für laue Spätsommernächte ist, die man mit Freunden oder Familie verbringt. Ein toll unkompliziertes Ale, dass nur aneckt, wenn man sich wirklich drauf konzentriert.

Bewertet am

81% Rezension zum Landlord Strong Pale Ale

Avatar von Ernesto

Ein leckeres Ale, erinnert ganz schwach mit einer ganz klitzekleinen Malznote die mich persönlich ein bisschen an alte Whiskeys erinnert. Im Abgang mischt sich dann noch ein süsslicher Honigbeigeschmack mit ein der sich prima it der Bitterkeit ergänzt.

Bewertet am