La Trappe Tripel
Bierbrouwerij De Koningshoeven, Tilburg, Noord-Brabant, Niederlande
- Typ
- Alkohol 8% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 12 Benutzer
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Redaktionsbewertungen für das Bier La Trappe Tripel
Wieder einmal beglückt uns ein Bier, das viele Deutsche schon wegen des Preises und der Aufmachung nicht anrühren werden, weil es einfach zu weit von der allgemeinen Vorstellung des „guten deutschen Biers“ (was immer das auch sein mag) abweicht - ein grober Fehler.
Dieses Trappistenbier ist eine Geschmackskanone! Schon der malzig-hefige Geruch offenbart spannende Aromen von dunklen Trauben über Kräuterbonbons bis zu Bratäpfeln.
Der Einstieg ist ölig und weich, süßlich und klebrig (Karamell) mit würzigen Noten von Koriander und fruchtigen von Banane.
Dabei wird die Klebrigkeit durch recht viel Kohlensäure etwas ausgeglichen.
Erstaunlicherweise bleibt dieses Tripel trotz allem süffig und frisch, was auch den Fruchtnoten zu verdanken ist. Dennoch sorgen 8 Umdrehungen für Wärme in dem komplexen Körper.
Im trockenen Abgang werden die Fruchtnoten etwas saurer und fauliger, was aber nicht negativ zu bewerten ist, eher geht das „La Trappe Tripel“ nun geschmacklich in Richtung Fruchtwein. Eine aufkommende, jedoch nicht allzu starke Bitterkeit erinnert daran, dass man es noch immer mit einem Bier zu tun hat.
Das „La Trappe Tripel“ ist ein schwieriges Bier, keine Frage. Es erfordert Konzentration und Muße, und ist in geselliger Runde wohl nur bei Gleichgesinnten eine Option. Aber gerade an kalten Tagen kann man sich mit diesem Gebräu wunderbar zurückziehen und mal wie die Trappistenmönche den lieben Gott ’nen guten Mann sein lassen.Verfasst von der Redaktion
Dieses Trappistenbier ist eine Geschmackskanone! Schon der malzig-hefige Geruch offenbart spannende Aromen von dunklen Trauben über Kräuterbonbons bis zu Bratäpfeln.
Der Einstieg ist ölig und weich, süßlich und klebrig (Karamell) mit würzigen Noten von Koriander und fruchtigen von Banane.
Dabei wird die Klebrigkeit durch recht viel Kohlensäure etwas ausgeglichen.
Erstaunlicherweise bleibt dieses Tripel trotz allem süffig und frisch, was auch den Fruchtnoten zu verdanken ist. Dennoch sorgen 8 Umdrehungen für Wärme in dem komplexen Körper.
Im trockenen Abgang werden die Fruchtnoten etwas saurer und fauliger, was aber nicht negativ zu bewerten ist, eher geht das „La Trappe Tripel“ nun geschmacklich in Richtung Fruchtwein. Eine aufkommende, jedoch nicht allzu starke Bitterkeit erinnert daran, dass man es noch immer mit einem Bier zu tun hat.
Das „La Trappe Tripel“ ist ein schwieriges Bier, keine Frage. Es erfordert Konzentration und Muße, und ist in geselliger Runde wohl nur bei Gleichgesinnten eine Option. Aber gerade an kalten Tagen kann man sich mit diesem Gebräu wunderbar zurückziehen und mal wie die Trappistenmönche den lieben Gott ’nen guten Mann sein lassen.Verfasst von der Redaktion
A
92%
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Benutzerkommentare und Bewertungen
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Dieses Bier ist zwar schweineteuer, aber es ist echt lecker. Es lohnt sich auf alle Fälle, dieses Bier zu trinken.Verfasst von Hendrik
Das La Trappe Tripel ist ein Starkbier der besonderen Sorte. Da haben sich die Trappister Mönche mal so richtig in Zeug gelegt. Schon die Flasche erinnert stark an ein Wein. Die Größe und die Form, und obendrauf noch ein schöner Korken. Urtypisch eben. Schon beim Öffnen kommt einem ein fruchtiger Geruch entgegen, der durch den bitter-süßen Geruch von Bier durchsetzt ist. Spätestens hier dämmert es einem, dass man es doch mit einem Bier zu tun hat. Der Geschmack ist weich, abgerundet und spritzig. Eine bittere Note im Abgang bleibt recht lange erhalten, so dass jeder Schluck wohl bedacht erscheint. Darunter leidet etwas die Süffigkeit, was hier wohl auch so beabsichtigt wurde. Nicht einfach nur Schluck und weg. NEIN. Es ist ein Bier für die besonderen ruhigen Momente im Leben. Ganz im Sinne der Trappister.Verfasst von fraser
Ich habe dieses Bier einst am Bier-Spezialitäten-Laden am Basler Bahnhof getrunken, da mir die liebevolle Beschaffenheit der Flasche sehr zusagte, der Umstand, dass keine brauchbare deutsche Biersorte parat war und ich ein Faible für Klosterbrauereien habe. Ich war allerdings, wie eigentlich fast immer bei teureren Bier-Spezialitäten, enttäuscht. Dieses Bier ist einfach völlig überladen. Der Einstieg bei La Trappe ist durchaus interessant durch das hopfig-konditorhafte Aroma. Vom Körper bis zum Abgang schmeckt es aber wie ein Malzbier mit Korn und ist lästig-süss. Man sollte nicht die Erwartung hegen an einen erfrischend spritzigen Schluck Bier. Um es vorweg zu nehmen, auch wenn der Vergleich übertrieben scheint, ich mag auch keinen Likör. La Trappe ist ein typisch holländisches Starkbier, mit dem nicht jeder etwas anfangen kann.Verfasst von Echterbierkenner
Ich habe dieses Bier gekauft, weil ich von allen Seiten nur geniales darüber gehört hatte. Von einer Aromebombe war da die Rede, oben zu lesen: Bratapfel, Kräuterbonbons etc...
Das Bier schäumt sehr heftig wie seine Artgenossen, die Farbe ist meiner Ansicht nach wunderschön. Ein dichtes Orange, trüb und so ungefiltert, dass fortwährend Hefeteilchen im Bier umherschwimmen. Für meine Ansprüche eines Hellen; einfach schön.
Vom Geruch her fällt auf, dass es wie ein recht gewöhnliches Helles riecht, könnte ein deutsches Klosterlager sein oder ähnliches. Man merkt schon jetzt, dass es hopfenbetont orientiert ist. Geruchlich erkenne ich außer intensivem Hopfen, Süße und einem Hauch von Alkohol noch nicht viel. Sieht man sich die Zutatenliste an, fällt auf, dass Koriander enthalten ist, das macht es natürlich interessant.
Im Geschmack war ich erst etwas verwundert. Es mag sein, dass ich eine ältere Flasche erwischt habe - was ich nicht glaube - oder weswegen auch immer, aber ich fand das Bier irgendwie nicht besonders intensiv. Dabei habe ich mich gerade darauf so gefreut. Es ist in sich sehr stimmig komponiert. Es hat zu ANfang einen vollen, dichten Körper, später im Mundraum verdünnt dieser sich aber, sodass es beinahe spritzig wirkt. Es ist geschmacklich vor allem hopfenbetont (Was bei einem Hellen Starkbier eine angenehme ABwechslung ist), wobei auch sehr würzig, dies wird der Koriander sein, dazu kommt ein Hauch von Banane oder sonstiger Frucht sowie von Hefe. Darüberhinaus wirkt es irgendwie angenehm seifig. Das scheint der helle, aber dennoch dichte Körper zu sein. Erst im Nachtrunk wird teilweise der ALkoholgehalt deutlich, der aber nicht weiter stört. Sehr gelungen.
Insgesamt finde ich das Tripel wirklich gut gebraut, es ist - was das Wichtigste und das Schwierigste am Brauen ist - in sich stimmig, Geruch und Geschmack sind dominiert von Hopfen, Gewürzen, milder Frucht und Seife. Gerade bei solchen stimmigen Geschmäckern habe ich bei der Bewertung immer ein kleines Problem. Selbstredend ist es super, doch gerade weil es wie zwei Zahnräder ineinander passt, birgt es wenig Aufregendes. Für mich - und vielleicht ist es auch nur ein schlechter Tag bei mir - war es leider nicht die erwartete Geschmacksexplosion. Etwas enttäuschend. Da bevorzuge ich, auch wenn es an manchen Stellen etwas mehr aneckt ,das Quadrupel, das zwar nicht derartig stimmig dafür aber aufregend ist.Verfasst von Felix
Das Bier schäumt sehr heftig wie seine Artgenossen, die Farbe ist meiner Ansicht nach wunderschön. Ein dichtes Orange, trüb und so ungefiltert, dass fortwährend Hefeteilchen im Bier umherschwimmen. Für meine Ansprüche eines Hellen; einfach schön.
Vom Geruch her fällt auf, dass es wie ein recht gewöhnliches Helles riecht, könnte ein deutsches Klosterlager sein oder ähnliches. Man merkt schon jetzt, dass es hopfenbetont orientiert ist. Geruchlich erkenne ich außer intensivem Hopfen, Süße und einem Hauch von Alkohol noch nicht viel. Sieht man sich die Zutatenliste an, fällt auf, dass Koriander enthalten ist, das macht es natürlich interessant.
Im Geschmack war ich erst etwas verwundert. Es mag sein, dass ich eine ältere Flasche erwischt habe - was ich nicht glaube - oder weswegen auch immer, aber ich fand das Bier irgendwie nicht besonders intensiv. Dabei habe ich mich gerade darauf so gefreut. Es ist in sich sehr stimmig komponiert. Es hat zu ANfang einen vollen, dichten Körper, später im Mundraum verdünnt dieser sich aber, sodass es beinahe spritzig wirkt. Es ist geschmacklich vor allem hopfenbetont (Was bei einem Hellen Starkbier eine angenehme ABwechslung ist), wobei auch sehr würzig, dies wird der Koriander sein, dazu kommt ein Hauch von Banane oder sonstiger Frucht sowie von Hefe. Darüberhinaus wirkt es irgendwie angenehm seifig. Das scheint der helle, aber dennoch dichte Körper zu sein. Erst im Nachtrunk wird teilweise der ALkoholgehalt deutlich, der aber nicht weiter stört. Sehr gelungen.
Insgesamt finde ich das Tripel wirklich gut gebraut, es ist - was das Wichtigste und das Schwierigste am Brauen ist - in sich stimmig, Geruch und Geschmack sind dominiert von Hopfen, Gewürzen, milder Frucht und Seife. Gerade bei solchen stimmigen Geschmäckern habe ich bei der Bewertung immer ein kleines Problem. Selbstredend ist es super, doch gerade weil es wie zwei Zahnräder ineinander passt, birgt es wenig Aufregendes. Für mich - und vielleicht ist es auch nur ein schlechter Tag bei mir - war es leider nicht die erwartete Geschmacksexplosion. Etwas enttäuschend. Da bevorzuge ich, auch wenn es an manchen Stellen etwas mehr aneckt ,das Quadrupel, das zwar nicht derartig stimmig dafür aber aufregend ist.Verfasst von Felix
Ja dieses Tripel ist besonders, es besitzt eine deutlich stärkere Bitternote
als vergleichbare Belgische. Soviel zum Anfang, es besitzt ein schönes trübes Braun und duftet nach Hopfen, Malz und Karamell.
Der Antrunk gibt eine würzige Süße frei, die im weiteren Verlauf mit der erscheinenden Bitterkeit verschmilzt. Der Körper ist erwartungsgemäß mächtig, allerdings nicht ölig, mit leichter Seifigkeit.
Im Abgang kommt das Bitter deutlich stärker raus und erinnert dabei an IPA Züge - grandios.
Ein wirklich tolles Bier welches das Quatropel noch topt.Verfasst von Crafter
als vergleichbare Belgische. Soviel zum Anfang, es besitzt ein schönes trübes Braun und duftet nach Hopfen, Malz und Karamell.
Der Antrunk gibt eine würzige Süße frei, die im weiteren Verlauf mit der erscheinenden Bitterkeit verschmilzt. Der Körper ist erwartungsgemäß mächtig, allerdings nicht ölig, mit leichter Seifigkeit.
Im Abgang kommt das Bitter deutlich stärker raus und erinnert dabei an IPA Züge - grandios.
Ein wirklich tolles Bier welches das Quatropel noch topt.Verfasst von Crafter
A
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77%
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