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Beer like star La Corne du Bois de Pendus La Triple 10°

  • Typ Belgian Style Abbey Tripel
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#8856

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Basierend auf 1 Bewertung
78% Avatar von MichaelF

78% Rezension zum La Corne du Bois de Pendus La Triple 10°

Avatar von MichaelF

Ich liebe Brauereien, wirklich. Aber manche Brauereien liebe ich ob ihrer Biere und deren Geschichten noch weitaus mehr. Heute im Test ein Bier mit einem Namen, der nicht für ein Namensschild gemacht ist: „La Triple Corne du Bois des Pendus La Triple 10°“.

Die Legende erzählt von einem Brauer namens Cornelius, der im 17. Jahrhundert gewirkt hat und hervorragendes Bier gebraut haben muss, da ihm kein Neider das Wasser reichen konnte. Im Februar 1636 zogen Plünderer durch den Ort und töteten einen Großteil der Bewohner, so auch Cornelius. Glücklicherweise konnte er unter einer alten Eiche sein geheimes Rezept vergraben, das bis heute noch niemand entdeckt haben soll. Doch noch bis heute soll der Geist von Cornelius keine Ruhe finden und ohne Unterlass folgende, natürlich ins Deutsche übersetzte Worte flüstern: „Wer auch immer mein La Corne du Bois des Pendus trinkt, stoße folgenden Trinkspruch aus: RUHM DEM LA CORNE, AUF CORNELIUS UND AUF ALLE ERHÄNGTEN IM WALD, ZUM WOHL.“

Wahre Geschichte oder Mythos, das spielt keine große Rolle. Eine gute Geschichte zu einem hoffentlich guten Bier. Mit dem „La Triple Corne du Bois des Pendus La Triple 10°“ verspricht die Brauerei dem Trinker einen himmlischen Platz in einem duftenden Feld voll Blumen. Kein Zucker, keine Gewürze wurden hinzugefügt. Na, dann sehen wir uns das mal näher an. Die erste Überraschung betrifft das Trinkglas: ein gläsernes Trinkhorn mit einem Holzrahmen, um das La Corne abstellen zu können. Mit diesem Glas fällt man garantiert in vielen Lokalen auf wie ein bunter Hund. Leicht trübe, kupferne Farbe mit einem anfangs üppigen Schaumkopf und lebendiger Kohlensäure. Sehr frischer Duft nach Alkohol, etwas Hefe und Malz. Der höhere Alkoholgehalt ist im Duett mit fruchtigen Noten nicht allzu stark zu spüren. Im Einstieg zuerst spürbar sauer, wird es im Abgang zusehends milder mit einer dezenten Bitterkeit und einer Spur Hefe. Süße Malznoten schwellen im Körper in Harmonie mit 10° Alkohol zu einer süß wärmenden Versuchung an. Klar strukturiert, ohne die Zähne zu zeigen; eher aromenarm, ohne zu unterfordernd zu wirken; mild und gut trinkbar.

Mythos oder wahre Geschichte? Tatsächlich gibt es einen Ort namens „Corne du Bois de Pendus“, in dem im Dreißigjährigen Krieg polnische, kroatische und ungarische Truppen, die von Deutschland gegen Frankreich in den Krieg geschickt wurden, von den Bewohnern Geld erpressten und sie schlussendlich in einem Waldstück, dass die Form eines Trinkhorns gehabt haben soll, getötet haben. Um es Cornelius gleichzumachen, möchte auch ich einen Trinkspruch aussprechen, der vom österreichischen „Tu felix, Austria!“ abgeleitet werden soll: „Tu felix, Belgia!“ ob deiner Biere und Geschichten.

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