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Beer like star Krug-Bräu Dunkles Lager

  • Typ Untergärig, Dunkles Lager
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 12 Rezensionen

#2366

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
84% Avatar von chri0311
80% Avatar von JimiDo
78% Avatar von Tarfeqz
78% Avatar von Tobieras
75% Avatar von gerdez
75% Avatar von deadparrot
73% Avatar von Puck
65% Avatar von Felix
64% Avatar von Schluckspecht
64% Avatar von Hobbytester
63% Avatar von Bier-Klaus
62% Avatar von Hirsch
61% Avatar von Ernesto
60% Avatar von woerdey

62% "Schmeckt allen" = Allerweltsgeschmack?

Avatar von Hirsch

Ich muss einfach das Rückenetikett zitieren: "Ein besonders Bier, das in einem speziellen Maischverfahren mit verschiedenen Spezialmalzen gebraut wird. Das Erfolgsrezept: das Bier wird zu einem Geschmack gebracht, nicht zu süß und nicht zu bitter, der allen Gästen von der Nordsee bis in den Süden schmeckt."

Ist das jetzt gut oder schlecht, wenn ein Bier allen schmeckt? Heißt "allen Gästen" im obigen Kontext, es sei ein Touristenbier? Und dass man Touristen eher mit etwas nicht so Schwierigem behelligt? Oder bin ich zu bös, und man meint einfach die Wirtshausgäste...?

Vielleicht bin ich wirklich überkritisch. Aber verstehen tu ich trotzdem nicht, wieso man auf die Flasche schreiben muss, dass das Bier allen genau richtig schmeckt. Wie es mir geschmeckt hat:

Schaum: Gemischtporig, relativ sahnig-stabil, leicht ins Cremefarbene gehend - vielversprechend!
Farbe: tiefes Rotbraun
Klarheit: wahrscheinlich; ist einfach zu dunkel
Geruch: karamellig frisch, ein bisschen Milchkaffee; sehr angenehm

Der Antrunk ist leichter als erwartet, weich-malzig, leicht bitterschokoladig, aber ohne besonders lange nachwirkende Spezifika. Vielleicht etwas ganz leicht Harziges, etwas Honig? In der Mitte geht mir der Körper etwas verloren.

Rezenz: relativ CO²-haltig für ein Lager.

Der Nachtrunk ist recht schwach gehopft – die CO²-Bläschen-Eindrücke bleiben mir länger am Gaumen als die Hopfigkeit. Wie war die noch gleich? Oder eher: Wo war die doch gleich? Erst in den letzten Schlücken, als sich die Bläschen etwas verzogen haben, macht sich ein leichter Hopfengeschmack bemerkbar, der dann komischerweise auch noch ins leicht Metallische geht.

Kommentar: Im Bier sind wirklich keine Misstöne. Süffig ist es auch. Warum sollte es nicht allen schmecken? Weil es – zumindest mir – einfach zu gefällig geraten ist. Der Duft war mir sehr lieb, ebenso die Optik. Aber ein bisschen hopfige Kantigkeit oder wenigstens Präsenz müsste schon da sein, damit es mir ebenso mundet wie den idealtypischen Gästen von der Nordsee.

Bewertet am

64% Mild und harmonisch

Avatar von Schluckspecht

Beim Eingießen fällt sogleich die sehr ausgeprägte, cremig-helle Schaumkrone auf, die sich als vergleichsweise stabil erweist. Dank der eingesetzten Malze leuchtet das Bier kräftig von Bernstein bis Rubinrot, auch ohne Gegenlicht zeigt sich eine schöne dunkle Farbe. Da dieses Bier gefiltert ist, zeigt es sich kristallklar, nicht jedoch lebendig sprudelnd. Der handwerkliche Eindruck bleibt optisch jedoch bestehen. In der Optik eine klare 7,5 - großzügig aufgerundet auf 8.

In der Nase riecht es wohlig würzig, das Malz kann sich breit entfalten. Der Antrunk gerät indes leicht, ideal an Kohlensäure dosiert und nur mit leichtem Malzaroma. Der Körper gewinnt zusehends an Frische und erhält einen ausgewogenen, nicht zu kräftigen Malzcharakter, welcher sich von feinwürzig bis lieblich-süß auffächert. Das Lagerbier klingt mildblumig aus, ohne jedoch zu süß zu werden. Eine feine Hopfennote, welche eher bitter auftritt, setzt sich zum Abgang über dieses milde Aroma. Der Geschmack hinterlässt einen handwerklichen Eindruck, die Malzsorten wirken gut ausgewählt und abgestimmt. Das Aroma dürfte nur gern noch kräftiger ausfallen.

Bei diesem milden Lagerbier bleibt nicht viel Nachgeschmack übrig. Das Malz klingt würzig-süß aus, hauptsächlich aber süßlich,während der Hopfen eine kleine Bitternote darüber setzt. Die anfängliche Leichtigkeit unterstützt den süffigen Charakter. Jedoch geht im Abgang wiederum viel von dieser Süffigkeit verloren, das Lager wird würzig-süß, bei aller Leichtigkeit auch eher voluminös.

Fazit:

Das Lagerbier von Krug-Bräu ist ein ausgewogenes, mildes, dunkles Bier mit so gut wie nicht vorhandenen Röstmalzaromen. Die Harmonie zwischen Würzigkeit, Süße und Bitterkeit hat das Bier gut im Griff. Das Krug-Bräu wirbt damit, dass es ausschließlich aus regenerativen Energien hergestellt wird. Auf Hopfenextrakt wurde verzichtet, das Lager wirkt handwerklich, zeigt sich geschmacklich aber eher flach und mild. In der Wertung gibt es daher ca. 65 % für ein solides Dunkles.

Bewertet am

73% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von Puck

Im Glas eine schöne rotbraune Frabe und in der Nase leicht süße Malzaromen. Der Antrunk mit feinen Malznoten und einer schönen Rezenz, hinzu kommt eine dezente Bitterkeit, die das ganze frischer macht. Der Körper ausgewogen aber ohne weitere Höhepunkte. Der Abgang verspielt leider die Chance etwas länger in Erinnerung zu bleiben, rundet aber den Gesamteindruck wirklich gut ab. Insgesamt ein gelungenes stimmiges und süffiges dunkles Bier.

Bewertet am

64% Malzig rund

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht süßlich und erinnert mich in dieser Phase ein wenig an das Leikeim Steinbier. Da spielt viel Karamell eine Rolle, das merkt man schon am Geruch. Auch der Antrunk zeugt davon. Würzig malzig geht es im Abgang zu, dieses Bier weiß in dieser wichtigen Phase durchaus zu überzeugen. Ein wenig mehr Hopfung wäre im geschmacklich zu wünschen, allerdings ist das eine relativierbare Schwerpunktfrage, ausgewogen wirkt das Gesamtkonzept in jedem Fall, große Aromenvielfalt ist hier nicht gegeben, das heißt aber nicht, dass der Körper schwächelt. Die dunkle Farbe ist stimmig und trifft auf lang anhaltenden Schaum. Dieses Bier ist sehr süffig. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das Krug-Bräu Lager ist trinkenswert, wenn auch absolute Geschmackshighlights ausbleiben.

Bewertet am

80% Ein sehr schmackhaftes Dunkles.

Avatar von JimiDo

Wunderbar malziges, ausgewogenes Bier aus der fränkischen Schweiz.

Bewertet am

75% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von deadparrot

Ein Dunkles hatte ich dem Etikett nach eigentlich gar nicht erwartet - umso gespannter bin ich auf dieses Bier. das kupferrot im Glas liegt. Der Geruch ist hefig, malzbetont und karamellsüß. Auffallend ist auf der Zunge die starke Rezenz mit sehr fein perlender Kohlensäure. Das Mundgefühl gefällt mir hier richtig gut. Das Bier hat eine malzige, angenehme Süße. Im Körper und Abgang treten brotartige Röstaromen sehr schmackhaft hervor. Es macht insgesamt einen sehr milden, runden Eindruck mit wenig Säure oder Bitterkeit und ist ziemlich süffig. Im Nachhall verbleibt ein leicht nussiges Aroma. Ein grundsolides, auch wintertaugliches Lagerbier.

Bewertet am

63% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun und fast blank in der Farbe mit viel feinporigem Schaum und wenig malzigem Geruch. Es beginnt gut rezent und vollmundig, im Geschmack ist es zuerst ohne Besonderheiten, nur das dunkle Malz tritt zart hervor. Im Nachtrunk schmeckt es dann fast nach verbranntem Malz, was meines Erachtens aus der Kombination der verwendeten Malze und dem Hopfen kommt. Im Hintergrund mischt eine maischig-malzige Süße mit.Das erstaunt mich, normalerweise ist der starke Malzkörper deutlich im Vordergrund.

Auf jeden Fall positiv, weil es nicht zu süß ist und eine gute Hopfennote hat. Auf der negativen Seite steht der etwas merkwürdige süße Geschmack, der vielleicht von den Spezialmalzen und vom Maischverfahren kommt.

Bewertet am

60% Außen hui, innen na ja

Avatar von woerdey

Die Farbe ist wirklich eine Pracht: Kupferrot von dunkleren Anteilen durchzogen. Leider kann dann schon das Aroma nicht mithalten. Dies liegt vor allem an einer deutlich wahrnehmbaren metallischen Note. Ansonsten zeigen sich in der Nase eher unspektakuläre Eindrücke, vor allem Säure und im Hintergrund etwas Süße.
Etwas besser wirds dann wieder im Antrunk, der zunächst auch überraschend säuerlich und frisch daherkommt. Es kommen allerdings auch ansprechende Röst- und Schokoladennoten zum Vorschein, welche allerdings noch viel ausgeprägter sein könnten. Der Abgang versandet dann leider völlig in Geschmacksneutralität. Insgesamt erinnert mich das Bier etwas an Karamalz.

Fazit: Durchaus solide mit schöner Optik und richtig guten Ansätzen im Antrunk. Dennoch gibt es gerade in der Fränkischen Schweiz bessere Alternativen.

Bewertet am

65% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von Felix

Sehr dunkelrote Farbe mit solider, feinporiger Perlage.

Im Geruch zeigen sich walnussig-fruchtige Malznoten mit einer gehörigen Portion trockenem Stroh und einer hanfigen Bittere dahinter. Ein vielleicht ein bisschen zu trockener Charakter, der aber über eine schöne, auch besondere Mischung aus Malzsüße und Lagercharakter verfügt.

Der Antrunk ist malzig, aber zieht zugleich auch eine in der Tat fruchtig anmutende Note hinter sich her, die meiner Ansicht nach sogar ein bisschen zu säuerlich ausfällt. Das Bier erhält dadurch einen etwas metallischen Charakter, der ihm eine scharfkantige Schwere verleiht. Ansonsten ist das Bier süß-brotig, hat durchaus Ideen von Pumpernickel und vielleicht sogar etwas Rauch.

Der Körper punktet durch die Malzbetonung. Spannend ist an dieser Stelle, dass die Malze lediglich Schwere geben, die geschmacklichen Charaktereigenschaften sind sonstig wie bei einem hellen Lager. Das Bier ist durchaus als süffig und bekömmlich zu bezeichnen und weist eine abgeschmeckte Kohlensäure auf, die mir ganz besonders gut gefällt! Sie ist wunderbar erfrischend und beißt sich dennoch nicht mit den süßen Malzen. Die Textur bezeichne ich als sehr gelungen.

Der Abgang ist nicht besonders aromatisch, die Malze tun sich hier eher schwer und schlucken die trockenen Hopfenaromen, die mir durchaus deutlicher hätten durchkommen können. Eine milde Trockenheit, leichte Noten von Gras, Heu, Brot bleiben und das Bier lässt einen durch die Kohlensäure angenehm massierten Gaumen zurück. Auch hier liegt die Qualität eher in der Textur (bzw. dem, was davon hinterlassen wird), als in der Aromatik.

Das dunkle Krug-Bräu Lager ist ein Bier von total solidem Charakter und sehr genießbar.
Seine Qualitäten zeigen sich ganz klar in der erfrischenden, süffigen, doch zugleich auch gehaltvollen Textur, deren Ausgewogenheit von Kohlensäure und Malz einfach grandios gelungen ist. Die brotige Substanz gibt dem Bier Fülle, die prickelnde Frische, die mit den fruchtigen Walnussnoten einhergeht gibt eine bekömmliche Leichtigkeit dazu, und heraus kommt ein wirklich rundum gelungener Körper, der scheinbar makellos agiert.
Auch die Kombination aus sehr trockenen Strohnoten, die durch eine gewisse Brotigkeit hindurch bis in süße Malzgefilde vordringen sagt mir sehr zu. Das Bier zeigt sich vollends als klassisches Lager mit Interpretation. Ich finde toll, dass hier die Norm durch die dunkle Aromatik und die vielen Malze gesprengt, aber trotzdem so nuanciert gearbeitet wird, dass nicht über die Ziellinie hinausgeschossen wurde. Ein total runde Angelegenheit, der es vielleicht nur an Aufregung ein wenig mangelt.
Der Abgang ist zwar in Ordnung zeigt aber schließlich wenig Reizwirkung. Das Bier klingt mir zu mild aus, es lässt nur eine kurze Aromatik verbleiben, was aber der Süffigkeit sehr zugute kommt. Die Strohigkeit nimmt mir über den Einstieg hinweg und bis in den Abgang hinein zu sehr zu und könnte von den Malzen noch besser eingefangen werden. Sie reißt das so weiche Gewandt etwas ein.
So gesehen könnte dieses Bier sicherlich noch mehr richtig machen und hat noch viel Freiraum nach oben, aber mich freut, dass hier der Kern so wunderbar schlüssig ist. Der Körper nämlich stimmt!
Einen Zusatzpunkt gibt es natürlich für die ökologische Produktion, die einzig mit regenerativen Energien durchgeführt wird. Der Begriff Solarbier hat mir wirklich ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Das ökologische Brauen ist leider gegenüber dem biologischen nicht so verbreitet, sollte aber eigentlich Hand in Hand mit diesem gehen und im besten Fall auch Grundsvoraussetzung bilden. Es müsste auch weniger Umstände machen.
Alles in Allem: Ein grundsolider Sud, der mir zusagt, dessen trockenen Charakter ich gern mag, der mir irgendwie vertraut scheint und trotzdem Mut zeigt, umzudenken. Bei dem zwar technisch noch etwas geht, der mir aber - und hier sind wir beim wichtigen Punkt - so außerordentlich sympathisch ist, dass ich ihn keineswegs auf meine rationalen Eindrücke reduzieren möchte.

Bewertet am

61% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von Ernesto

Nach der ersten Überraschung (bei Lager erwartet man echt mal wirklich kein Dunkles) bleibt der Eindruck eines bodenständigen, normalen Dunklen ohne sonderliche Höhen und Tiefen. Und ein moralischer Pluspunkt für die Herstellung mit ausschliesslich regenerativen Energien. Könnten sich auch mal ein paar Brauereien überlegen die sonst immer riesengroß rumtönen wie Bio ihre Produkte doch sind.

Bewertet am

75% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von gerdez

Das "Solarbier" (angeblich ausschließlich mit erneuerbarer Energie produziert) überrascht schon beim Einschenken, denn von "dunkel" ist auf dem Etikett nichts zu lesen. Erwartet war also ein "Lager", wie aufgedruckt. Das Krug Lager ist tatsächlich tief dunkel, fast schwarz und wie ein Schwarzbier präsentiert es sich auch geschmacklich. Das Krug riecht zunächst modrig, aber dieses unschöne Aroma setzt sich nicht fort. Der Antrunk ist nämlich eher lasch, aber im Abgang finden sich sehr schön Röstmalzaromen.

Bewertet am

78% Rezension zum Krug-Bräu Dunkles Lager

Avatar von Tarfeqz

Mit einer leichten Süße und der harmonisierenden Kombination aus der Würze, Säure und Bitterkeit hat mich das Bier überzeugt. Ein wunderbares Bier für einen gemütlichen, rustikalen (mittelalterlich) Abend. Kein zu langer NAchgeschmack und der Mund wird auch nicht zu trocken.

Bewertet am