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Beer like star Kraftbierwerkstatt Triple A - Awesome Amber Ale

  • Typ Obergärig, Amber Ale
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#26560

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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75%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
82% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von ren1529
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von HansJ.
72% Avatar von Chris

82% In Hops We Trust!

Avatar von Schluckspecht

Den Coolness-Faktor verbucht die 0,33-Liter-Flasche schon mal für sich. Weniger wegen der Flasche natürlich, sondern aufgrund der gelungenen, hochwertigen Etiketten und dem Anarchie-Logo. Nicht lange fackeln, sondern klare Statements! Das "Awesome" (=großartig, fantastisch, usw.) erklärt man sich wohl anhand der 7 Hopfensorten. Welche genau das sind? Das wird nicht verraten, lediglich der neueste Kandidat (ein deutscher Aromahopfen namens Monroe) wird erwähnt, der hier für die Kalthopfung zuständig war. Der IBU-Zähler steht bei 30. Der amerikanische Name des Bieres spielt darauf an, dass nach amerikanischem Vorbild gebraut wurde.

Das zweite "A" im Namen sieht man zumindest gleich: Amber, also bernsteinfarben, ist es zweifelsfrei. Die Hefe sorgt für eine recht kräftige Trübung, der Schaum steht fest und farblich passend ein wenig dunkler da. Sieht richtig schön aus, dieses deutsche Ale! Ist aber nun jedes bernsteinfarbene Pale Ale gleich ein Amber Ale? Zumindest klingt es schön...

Der blumige Duft erinnert mich an eine Frühlingswiese. Die siebenfache Hopfenmischung ordnet sich olfaktorisch der Malzgrundlage (Gerstenmalz und Weizenmalz) unter. Etwas Zitrone, Grapefruit und Kiefer sind auch zu erfassen, doch der Hopfen verhält sich dezent. Mich deucht, als würde das Würzige hier vorherrschend sein - und das wäre dann auch wieder stilprägend für den amerikanischen Stil, der hier verfolgt werden sollte. So viel zum Vorgeplänkel.

Der erste Schluck: Sehr weich und mild, fein gespundet, liebliche Malzigkeit gepaart mit Citrus- und floralen Noten. Das Weizenmalz würde ich problemlos erkennen, selbst wenn es nicht auf dem Etikett stehen würde. Der Körper ist sehr vollmundig, beinahe mastig. Der Hopfen folgt auf leisen Schritten und unterbreitet Noten von Früchtetee, Pfirsich, Aprikose, Erdbeere und Grapefruit. Karamell und Vanille gibt es obendrauf. Den Biss von so manchem amerikanischen Ale darf man sich hier nicht erhoffen, das Triple A ist sehr weich und charmant. Selbst der recht knapp gefasste Abgang belässt es bei angenehmer Milde. Was bleibt da noch zu sagen? Das Awesome Amber Ale ist weich, voll und dann doch überwiegend süß gehalten. Der Hopfen spielt die Assistentenrolle, die fruchtigen und blumigen Aromen fügen sich alledings auch gut ein. Wenig Kohlensäure unterstützt die hohe Süffigkeit.

Fazit: Sehr angenehmes und leckeres Ale! Die Flasche ist zudem ein Augenschmeichler. Und damit macht man viel richtig, denn der erste Eindruck zählt. Der Geschmack eröffnet in mir keine neuen Horizonte, aber er ist absolut in meinem Raster. Sieben Hopfen klingen nach geballter Hopfigkeit, aber hier ging es wohl vordergründig um die Herausbildung feiner und vielschichtiger Aromen. Den Dampfhammer schwingen andere...

Bewertet am

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75% Rezension zum Kraftbierwerkstatt Triple A - Awesome Amber Ale

Avatar von ren1529

Angepriesen werden auf dem Etikett vor allem die 7 Hopfensorten. Doch vor allem vom Geruch her dominiert bei meinem ersten Eindruck vor allem das Malz. Der Hopfen ist auch im Geschmack nicht dominant sondern sehr gut eingebunden und im Abgang sehr aromatisch und wenig bitter. Ein sehr angenehm zu trinkendes Amber Ale.

Bewertet am

73% Rezension zum Kraftbierwerkstatt Triple A - Awesome Amber Ale

Avatar von Bier-Klaus

Ein Triple A kenne ich schon, nämlich das Austrian Amber Ale vom Gusswerk.
Das ist eine Hammer-Vorgabe, denn das österreichische AAA bekam bei mir glatte 100%.

Gehopft wurde es mit 7 Hopfensorten, im Kaltbereich mit Monroe. Das württembergische Triple A hat eine dunkle Kupferfarbe, ist trüb und wird bedeckt von wenig feinem Schaum. In der Nase karamelliges dunkles Malz und Ale-Hefen. Der Antrunk beginnt vollmundig mit runder Textur. Der folgende Geschmack ist karamellig, etwas fruchtig und gut hopfig. Dazu kommen Aromen vom Holzfass, deren Herkunft ich mir nicht erklären kann. Mit den 30 IBU erreicht man einen gut herben Nachtrunk, ob dazu 7 Hopfensorten nötig waren, weiß ich nicht.

Das kann man gut trinken, kommt aber an das österreichische Vorbild nicht heran.

Bewertet am