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Beer like star Kommunbräu Helles

  • Typ
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#7514

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Felix
65% Avatar von remus456

73% Rezension zum Kommunbräu Helles

Avatar von Felix

Trübes Gelb. Sehr starke Perlage.

Zuerst kaum etwas an Aroma. Nur etwas Getreide und leichte Hopfennoten, die kaum spezifisch zu bestimmen sind. Nach einiger Zeit aber erscheint eine doch sehr eindeutige Note von noch nicht ganz reifer Banane. Ist sie erstmal da, macht sie sich ganz schön breit.

Im Einstieg gewinnt dieses Helle enorm. Gerade weil auch im Duft noch so wenig zu erahnen ist. Eine Kombination aus grüner Apfelschale und Banane, begleitet von Zitronenschale und Hopfen. Toll, wie dieses Bier im Antrunk dann schlagartig aufmacht.

Der Körper ist sehr erfrischend mit einer starken Kohlensäure. Leider entwickelt das Bier dadurch bereits Schaumigkeit im Mund. Trotzdem ein frischer, fruchtiger Körper von aber cremiger und voluminöser Textur. Gerade hier ist das Handwerk richtig zu spüren.

Der Abgang ist sehr ausgewogen bitter. Neben die bekannten Noten von Banane und Apfel gesellt sich noch eine merkliche Säuerlichkeit, die vielleicht schon etwas von Ananas mit sich bringt.

Das Helle von Kommunbräu ist ein wirklich grundsolides helles Lagerbier in der Tradition deutscher Gutshaus-Sude.
Dem Bier könnte sehr leicht nachgesagt werden, es mangele ihm an Charakter, es sei nicht Intensiv genug oder könne aus seiner brautechnischen Grundlage so viel mehr machen. Sicherlich ist diese Kritik sehr berechtigt, ich möchte sie bewusst nicht anbringen. Denn dieser Sud scheint mir nicht mehr zu wollen, als ein guter Essensbegleiter im Sonnenschein zu sein. Und das schafft er garantiert.
Die Kombination aus grüner Apfelschale und Banane ist - nachdem sie dann mal klar geworden ist - zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch bewegt sich ständig auf malzigem Boden und kann damit guten Anschluss an Hopfen und Malz finden. Ich kann mir dieses Bier grandios unter freiem Himmel zu jeglichen Gerichten vorstellen: Ob zu italienischen Nudeln, zu Risotto-Gerichten oder zu scharfen, kräuterigen Pfannen, zu Pizza, zu Grill-Gerichten oder Krautsalat. Ich denke, dieses Bier bietet überall beste Unterstützung als Aromafüller und Ablöscher.
Betonenswert ist sicherlich, dass dieses Bier eines der wenigen ist, die es vollbringen im Übergang von Nase zu Mund ordentlich zuzulegen. Da kommt es ihm natürlich gelegen, gerade zu Anfang noch kaum etwas von sich zu zeigen.
Vielleicht wird die Bügelflasche ihm nicht ganz gerecht. Auch eine strikte Analyse wird ihm nicht gerecht. Nachdem ich nun so einige Zeit an diesem Liter genippt habe, merke ich, wie mir das Bier mehr und mehr entgleitet. Man ist gut beraten, den Sud kühl zu einem Essen einzuschenken und dann auch ohne größere Beachtung zu trinken. Ich denke, er braucht die Verbindung zum anderen, die Kombination, die Partnerschaft und kann sich erst dann entfalten.
Dieses Helle ist ein gutes Stück Brauhandwerk in guter, deutscher Gutshaus-Manier.

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