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Beer like star Köstritzer Witbier

  • Typ Obergärig, Witbier
  • Alkohol 5.4% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 54% von 100% basierend auf 17 Bewertungen und 13 Rezensionen

#22192

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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54%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 17 Bewertungen
89% Avatar von Baron-von-Gerstensaft
83% Avatar von BierFan
83% Avatar von LordAltbier
78% Avatar von Daniel McSherman
68% Avatar von Schluckspecht
61% Avatar von beyond_reinheitsgebot
59% Avatar von HansJ.
57% Avatar von tonne
55% Avatar von Ickes
53% Avatar von dreizack
50% Avatar von ren1529
43% Avatar von deadparrot
40% Avatar von madscientist79
35% Avatar von Hobbytester
34% Avatar von schloemi
23% Avatar von Bier-Klaus
14% Avatar von Knalle

43% Rezension zum Köstritzer Witbier

Avatar von deadparrot

Ich sehe, dass die Meinungen unter den bisherigen Rezensenten weit auseinander gehen: Das stimmt mich schon mal neugierig auf dieses Bier, das natürlich, aus einer relativ großen Brauerei stammend, unter dem Verdacht steht, lediglich auf den Craftbeer-Zug aufspringen zu wollen. Mal sehen, ob etwas dran ist.

Das irgendwie wässrig und blaß aussehende Bier riecht verhalten fruchtig - Orange und Koriander sind natürlich braustilgemäß mit von der Partie, kommen jedoch nicht besonders intensiv zur Geltung. Im Körper breitet sich ein etwas blütenhafter Geschmack aus, der allerdings mit einer merklichen Seifigkeit einhergeht. Dabei bewegt sich das insgesamt äußerst milde Bier immer hart an der Grenze der Wässrigkeit. Gerade angesichts sehr kräftig sprudelnder Kohlensäure liegt der Mineralwasservergleich nahe. Wohlwollend mag man das wie Schluckspecht als Sommertauglichkeit deuten - und gewiss ist das Bier durchaus erfrischend - aber mir fehlt es hier letztlich einfach an geschmacklicher Substanz. Das Weizenmalz kommt hier, ebenso wie der Hopfen, einfach viel zu wenig zur Geltung. Auch im Abgang kommt da nichts neues mehr - auf einer leicht salzigen Note klingt das Koestritzer Witbier ziemlich uninspiriert aus.

Schade. Ein ziemlich wässriges und langweiliges Bier.

Bewertet am

68% Das Bier für den Sommer

Avatar von Schluckspecht

Das Köstritzer Witbier hatte ich bereits getestet, als es noch 5,8 % ABV hatte. Mittlerweile befinden wir uns bei milderen 5,4 %, an der allgemeinen Rezeptur mit Golding-Hopfen, Orangenschalen und Koriandersamen hat sich grundlegend aber nichts geändert. Mein Urteil damals war, dass dem Bier bei aller interessanten Geschmacksvielfalt Wucht fehlt.

Der optische Eindruck im Glas ist durchaus interessant: Es zeigt sich ein helles, hefetrübes, mit Schwebstoffen durchzogenes Gelbgold, welches gekonnt zwischem einem hellen Zitronengelb und einem normalen Gelbgold changiert - je nach Lichteinfall. Es gibt viel lockeren, weißen Schaum, der jedoch schnell verfliegt.

Beim Geruch dominieren eindeutig Orange und Koriander, Hopfen und Malz muss man erahnen. Spritzig, frisch, leicht, malzig und dezent säuerlich steigt das von belgischen Witbier inspirierte Weizenbier ein. Der Körper bietet ein angenehmes, cremiges Mundgefühl und betont hier in erster Linie die Limetten-, Litschi- und Orangennoten, begleitet von einer gut abgestimmten Würzigkeit (Koriander). Das wirkt in sich ziemlich schlüssig und ausgefeilt - und entspricht auch den gesetzten Erwartungen. Sauer-würzig und angenehm fruchtig klingt das Witbier mit fein abgestimmten Hopfen-Malz-Akzenten aus. Ich würde mir eine weniger spritzig agierende Kohlensäure wünschen, denn dann wäre die Süffigkeit schlicht umwerfend. Geschmacklich ist das Witbier von Köstritzer kein Highlight, aber dennoch eine wahre Bereicherung. Ich kann die schlechten Bewertungen hier ebenfalls kaum nachvollziehen - Geschmäcker sind eben verschieden. Ich kann das Köstritzer Witbier dennoch empfehlen, insbesondere im Sommer. Es ist eine interessante Alternative zum Weißbier und zum Summer Ale.

Bewertet am

89% Süffiges Witbier aus Deutschland

Avatar von Baron-von-Gerstensaft

So ganz kann ich die negativen Kommentaren zum Köstritzer Witbier nicht nachvollziehen. Da sich Geschmäcker aber glücklicherweise unterscheiden, muss ich das auch gar nicht.

Das Köstritzer Witbier ist ebenfalls wie bei Beck's der Versuch, als große Brauerei in den Craft Bier Markt einzusteigen. Dabei legt Köstritzer aber weniger wert auf Vermarktung, investiert dafür aber viel mehr in Qualität. Denn wo Beck's scheitert, kann Köstritzer punkten.

Beim einschenken ins Glas kommt die helle, beinahe weiße Farbe des Bieres bestens zur Geltung. Die Aromen entfalten sich im Glas und beim Antrunk bemerkt man bereits einen leicht fruchtigen Geschmack. Ich hatte erst die Befürchtung, Köstritzer würde mir hier ein getarntes Weizenbier unterjubeln, die Enttäuschung blieb jedoch aus. Viel mehr breitet sich ein exzellenter Körper im Mund aus und beschert einen milden, ebenfalls fruchtigen Abgang. Ein extrem süffiges Witbier made in Germany. Köstritzer hat vorgemacht, wie man als Industrie-Brauerei seinen Kunden ein ansprechendes Craft Bier näher bringen kann. Cheers!

Bewertet am

53% Na ja...

Avatar von dreizack

Das "Wit", ein alter belgischer Bierstil, war in den 50ern so gut wie "ausgestorben". Dann belebte Hoegaarden den Stil neu und seither erfreut sich das frische, sommerlich leichte Bier zunehmender Beliebtheit. In Deutschland indes dürfen Witbiere nur mit einer Ausnahmegenehmigung gebraut werden (so auch im Falle des Köstritzer).

Das Köstritzer Wit ist optisch ein ansprechender Vertreter seiner Art. Die gelbgoldene Farbe mit leichter Trübung und hell leuchtendem, feinporigen Schaum ist sehr nett; der Schaum jedoch instabil. Das Bier duftet intensiv kräutrig (Koriander, Pfeffer und Nelken) und fruchtig (gelbe Äpfel, Orangen, Litschi, Limonen). Mit dem ersten Schluck entfaltet sich zunächst eine zitronige Frische. Im weiteren Verlauf kommen Honignuancen und eine dezent brotige Röstnote hinzu, jedoch zulasten des fruchtigen Ersteindrucks. Das Bier ist spritzig und relativ trocken. Frisch und leicht ist es schon, allerdings auch deutlich wässriger als es einem Wit bzw. einem Bier generell gut tut. Es klingt ohne eine Steigerung oder Geschmacksveränderung aus; der Ausklang ist ziemlich kurz und insgesamt recht dürftig. Optik, Geruch und Antrunk sind OK, aber mit zunehmender Dauer verflacht das Köstritzer Wit.

Im Sommer nett für zwischendurch, mehr jedoch nicht. Sicher kein Meisterwerk.

Bewertet am

61% Bitte ein Wit

Avatar von beyond_reinheitsgebot

Die Schaumkrone ist schön fein und erstaunlich stabil. Das Bier selbst ist farblich am ehesten als "dunkel-gelb-trüb" zu beschreiben. Der Geruch überzeugt durch Zitrus-Eindrücke, geschmacklich kommt das Bier recht frucht-lastig daher. Der erste Eindruck gefällt, wird jedoch nach ein paar Schlücken doch recht langweilig und die zunächst intensiv wahrgenommenen Aromen verfliegen. Das hätte besser sein können.
Ohne großer Kenner von Witbieren zu sein, würde ich dieses Witbier als ganz ok einstufen.

Bewertet am

83% Lecker!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht sauer, hopfig-spritzig und hat schöne Citrus-Noten. Im Mittelteil wird es etwas saurer und die Citrus-Noten sind auch etwas intensiver. Der Abgang ist wieder etwas sauer und hat wieder Citrus-Noten, man erkennt hier aber deutlich eine Hefe-Note. Fazit: Mir schmeckt dieses Bier ganz gut, es ist fruchtig und erfrischend. Super für die heiße Tage des Jahres als Erfrischung geeignet. Lecker, Gerne Wieder!

Bewertet am

55% Unauffällig

Avatar von Ickes

Bis auf dem Abgang bei dem man die doch Fruchtaromen schmeckt ist das Bier eher unauffällig. Einen Körper, einen eigenen Geschmack vermisse ich genau wie einen Erlebnis beim ersten Schluck. So im letzten Drittel der Flasche schmeckt man im Abgang die fruchtigen Noten. Kann man trinken, muss man aber nicht.

Bewertet am

23% GEHT GAR NICHT!

Avatar von Bier-Klaus

Ich kann mich dem neuen Trend bei Köstritzer natürlich auch nicht entziehen und muss die neuen Produkte probieren. Dazu gibt es ja schon sehr unterschiedliche Meinungen.

Das Witbier ist lichtgelb und trüb im Glas, der Schaum fällt sofort zusammen. In der Nase habe ich Orangen- und Korianderaromen, so wie das sein muß beim Witbier.

Der Geschmack ist anfangs rund, dann.....Leere. Das gibt's ja nicht bei dem Geruch. Nochmal probieren, ja, reinstes Wasser, allein der Nachtrunk ist leicht salzig und leicht Koriander-Gewürz-Bitter. Das ist gewollt und nicht gekonnt, halbherzig, "Craft-Bier" mit Industriegeschmack, geht gar nicht!

Bewertet am

83% Muss sich vor den Belgiern nicht verstecken

Avatar von BierFan

Sehr angenehmes Aroma mit Koriander und Orangenschalen, angenehm und süffig zu trinken. Muss den Vergleich mit Hoegaarden nicht scheuen.

Bewertet am

14% Ein Fall für den Ausguss

Avatar von Knalle

Witbier von Köstritzer nun sogar in vielen Discountern erhältlich. Warum nur ?
Von Köstritzer hätte ich mir wirklich mehr erwartet. Da ist nichts von Bier zu schmecken. Passend wäre eher die Bezeichnung Sweet Orange Limonade. Und schon ist auch alles zu dieser Plörre gesagt. Nach etwa 0,2 ltr. ab in den Kanal....

Bewertet am

78% eine durchaus lohnende Abwechslung

Avatar von Daniel McSherman

Die für Schwarzbier bekannte Brauerei zeigt sich experimentierfreudig mit diesem Witbier. Angelehnt an belgische Rezepturen finden Orangenschalen und Koriander den Weg in den Sud und sorgen für ein angenehm frisches Aroma, ohne aufdringlich zu sein - das sogar mit Ausnahmegenehmigung trotz des geltenden Reinheitsgebotes.
Manchen mag hier zu wenig gewagt worden sein, aber das Bier öffnet dem Interessierten vielleicht den Weg zu unbekannten Bierrezepturen ohne direkt Abzuschrecken.
Geschmacklich überzeugt mich persönlich das Bier durchaus. Es ist fruchtig, frisch, aber nicht parfümiert und überzeugt mit leicht bitterem Abgang.
Ob einem das Bier nun zusagt, oder nicht: Der Trend, dass die großen Brauereien sich zunehmend den bislang unterrepräsentierten Biersorten öffnen kann man nur gutheißen. Weiter so!

Bewertet am

35% Ein Thüringer, der gern ein Belgier wäre

Avatar von Hobbytester

Im Rahmen der Serie der Köstritzer Meisterwerke wagt man sich nicht nur an ein durchaus überzeugendes Pale Ale, man will mit dem Witbier auch einen belgischen Braustil imitieren und stellt sich damit in eine aus Amerika nur allzu bekannte Craftbeertradition. Das Vorhaben finde ich imponierend. Was für ein Bier resultiert diesmal daraus? Es riecht sehr gut, ich stelle feine Noten von Orange fest. Der Antrunk ist allerdings nur spritzig und citrusbetont, aromatisch eher belanglos. Das Schlimme an diesem Bier ist die Tatsache, dass sich daran im Abgang rein gar nichts ändert, so dass es völlig fad bleibt. Mehr kann ich hier beim besten Willen nicht feststellen. Über den Körper lässt sich sehr wenig sagen, er transportiert nur minimal Citrusnoten. Das reicht leider nicht für einen ausreichenden Gesamteindruck. Das Bier ist wortwörtlich in Wasser gefallen. Da hilft auch seine stolz vorgetragene Herkunft aus dem Eleonorental nichts. Das Bier besitzt eine milchig gelbe Farbe, Schaum bleibt länger. Es ist nicht süffig. Bitterkeit kann hier nicht festgestellt werden. Das Bier ist sehr spritzig.

Fazit: Die Thüringer sollten sich lieber auf das gute Pale Ale und ihr traditionelles Schwarzbier beschränken, hier liegt keine Imitation belgischer Braukunst vor, sondern eher eine gehässige Nachäffung, die tragischerweise nicht beabsichtigt ist.

Bewertet am

40% Das ist doch kein Witbier!

Avatar von madscientist79

Eine weitere große Marke versucht auf den Zug der höheren Bierdiversität aufzuspringen - und scheitert in diesem Falle kläglich.

Blassgelb und Hefetrüb mach dieses Gebräu aus dem Hause Köstrizer noch als Witbier durchgehen, aber schon im Duft findet man nur eine Ahnung der auf dem Etikett erwähnten Zutaten Orangenschale und Koriander.
Der Antrunk ist lasch und nichtssagend, der letzte Rest der obigen Gewürze ist vollends verschwunden. Dünner, wäßriger Körper, Abgang nicht erwähnenswert.

Ich verstehe es nicht: Man möchte hier einerseits Biergourmets ansprechen, aber andererseits den Kunden mit Massengeschmack nicht verprellen. Da kann man's auch gleich lassen. Dieeinen werden nach einmal ausprobieren wieder die Finger davon lassen, die anderen können genausogut Köstritzer Schwarzbier weitertrinken. Hat keiner was davon (ausser Köstritzer ein paar € Umsatz durch alle die es, wie ich, mal ausprobieren wollten.

Bewertet am