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Beer like star Kneitinger Edel-Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 12.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#4682

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
82% Avatar von Massingasetta
77% Avatar von gerdez
73% Avatar von Bier-Klaus
65% Avatar von FBier
59% Avatar von MichaelF
40% Avatar von Hobbytester

73% Rezension zum Kneitinger Edel-Pils

Avatar von Bier-Klaus

Das ist ein typisches süddeutsches Pils, der Körper ist nicht schlank sondern vollmundig mit deutlicher Restsüße. Die Textur ist weich, der Nachtrunk deutlich und angenehm gehopft. Könnte natürlich mehr Hopfen sein aber für ein süddeutsches "feinherbes" Pils geht das in Ordnung. Die Farbe ist hellgelb und blank, die Blume stabil.

Bewertet am

59% Nicht edel

Avatar von MichaelF

Nach dem Kneitinger Dunkel Export ist als zweites Bier das Edel Pils an der Reihe. Amüsant zu sehen, wie alle 3 Vorrezensenten den Wörtern „Edel Pils“ Raum gewidmet haben, woran auch ich zuallererst gedacht habe.

In einer hellgelben Farbe mit optisch ansprechender Schaumkrone steht es im Glas und riecht süßlicher als ich das erwartet hätte; wenn man genau darauf achtet, zeigt sich im Hintergrund ein leicht grasiges Hopfenaroma. Geschmacklich geht es in derselben Tonart weiter – es zeigt sich vordergründig Malzsüße, die von Anklängen an Hopfenaromen begleitet wird; wiederum leicht grasig mit Anklängen an Citrus. Das ist für Liebhaber hopfenbetonter Pilsbiere klarerweise viel zu dezent. Zumindest der Abgang gibt der Bitterkeit ein wenig mehr Raum.
Süffig ist das Edel Pils auf jeden Fall; eine etwas irritierende Themenverfehlung sehe aber auch ich bei diesem Bier. Dem Hopfen hätte ich zu seiner Entfaltung viel mehr Raum gewünscht, was sicher auch dem Eindruck der mitunter monoton wirkenden Süße entgegengewirkt hätte. Dennoch gibt es eine noch durchschnittliche Bewertung dafür, dass ich auch eher malzbetonten Pilsbieren ihre Berechtigung zugestehe.

Bewertet am

82% Süffigkeitsalarm

Avatar von Massingasetta

Bei Edel Pils oder Edel "Alles" ist es so wie mit Spezial Bier - meist ist die Edel/Spezialvariante nicht besser als die Normale Version. Bei Kneitinger Edel-Pils kenne ich das Normale zwar noch nicht, finde aber das Edel Pils überzeugend. Farbe und Geruch sind schön und ansprechend. Der Einstieg ist recht Süss für ein Plis, ich schaue immer wieder zum Etikett ob es sich hier wirklich um ein Pils handelt. Die Kombination von Süsse und leichte Bitterkeit in diesem Stile hätte ich eher ein Helles zugeordnet. Körper und auch Abgang dieses Bieres sind bemerkenswert Süffig und rund. Eine interessante Mischung aus Süsse und Herbe - mir schmeckts.

Bewertet am

65% Kein wirkliches Pils - aber ein herbes Helles!

Avatar von FBier

Gleich vorweg: Es heißt zwar Pils, ist aber keins. Zumindest nicht im Sinne eines friesisch-herben, schlanken Bieres. Neben dem Festbier ist das "Edelpils" das einzige Helle der Kneitinger Brauerei und auch mehr als solches zu verstehen. Es riecht süßlich, minimal sauer und schmeckt auch im Antrunk erstmal hauptsächlich malzsüß. Es gesellen sich dann noch ein paar dezente Getreidearomen dazu und im Abgang sorgt eine milde Herbe für einen süffigen Abschluss. Für ein Pils ist diese Herbe wirklich sehr mild. Für ein Helles hingegen, ungewöhnlich herb. Man könnte jetzt sagen, dass das Bier zwischen den Stühlen sitzt. Ich finde, es ist eine nette, süffige Variante und ein gelungenes Biergartenbier, das beide Welten ganz gut vereint.

Bewertet am

40% Mir eine Spur zu edel

Avatar von Hobbytester

Bei Pilsbieren, die das Attribut „edel“ im Namen führen, werde ich immer skeptisch, genauso wie bei der Beschreibung „feinherb“, beide Ausdrücke sind mir bisher fast immer als Euphemismen für zu süße Biere erschienen. Der Geruch ist schon süß-hopfig. Das Mundgefühl im Antrunk ist zuckrig, mehr nicht. Im Abgang kommt zwar eine gewisse Würze durch, die ganz weit entfernt an zurückhaltende Hopfennoten erinnern mag. Vielleicht edel, aber mir viel zu dezent! Schließlich gilt es einen Kampf gegen die Süße anzutreten, der schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist. Der Körper ist nicht gerade als balanciert zu bezeichnen. Von einem Pils erwarte ich hopfige Bitterkeit und malzigen Biss. Nichts davon bekomme ich hier. Dieses Bier schmeckt einfach nur bierig süß, wenigstens mit einer minimalen Würze ausgestattet, dies erinnert an ein eher unterdurchschnittliches Exportbier. Wo ist hier nur der Pilsaspekt? Das Thema erscheint verfehlt! Gelbe Farbe liegt vor, Schaum bildet sich ganz gut, das Bier hat ein fast schon öliges Mundgefühl. Es ist bedingt süffig. Die Bitterkeit macht gerade Urlaub. Es gibt recht wenig Kohlensäure, das Bier wurde schnell schal.

Fazit: Vielleicht schmeckt es ja frisch gezapft besser. Das interessiert mich aber nur bedingt. Ein viel zu süßes, schales Bier liegt traurig im Glas, ein Pils kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen.

Bewertet am