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Beer like star Kirchers Cottbuser Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#26957

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
65% Avatar von Schluckspecht

65% Aus Erf...äh...Tradition gut.

Avatar von Schluckspecht

Aus Drebkau nahe Cottbus kommt mein heutiger Kandidat: Das Kirchers Cottbuser Pils, das - wohl anlässlich zum 100-jährigen Jubiläum der Brauereigründung - 1998 nach alter Rezeptur wieder gebraut wurde. Da passt dann auch der universale Spruch "Aus Tradition gut". Ob vor über 100 Jahren auch schon Hopfenextrakt dabei war? Man weiß es nicht. Was jedoch bekannt ist, ist die Eislagerung des Bieres und damit werden gute Voraussetzungen für ein mildes, bekömmliches Pils gesetzt.

Die Flasche mit dem Spremberger Turm als Motiv - dem Wahrzeichen von Cottbus - zeichnet sich durch eine einfache, gold-weiße Gestaltung aus, die sich nicht weiter zu betrachten lohnt. Schöner dagegen erscheint das Pils mit seinem leuchtenden Gold und einer ordentlich ausgeprägten, grobporigen Schaumkrone. Das Gold ist hier nicht so hell und blass wie bei so manch anderem Vertreter.

Der würzige, hopfig-malzige Duft liegt gar nicht mal schlecht in der Nase. Zu der Würzigkeit kommt Karamell hinzu. Es folgt ein spritziger, wässriger, säuerlich-herber Einstieg, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Das Pils bemüht sich nun allerdings, ein passendes Malzfundament aufzubauen - der Körper geht daher in Ordnung. Etwas kantig klingt das Cottbuser Pils würzig und herb aus. Der Säuregehalt liegt etwas über dem Durchschnitt, die Bitternote ist pilsgerecht. Der Abgang geht in Ordnung, da er exakt das abbildet, was man erwartet: Ein Pils.

So zeigt sich das Kirchers Cottbuser Pils dann doch noch überzeugend genug. Es ist ein Pils von schlichter Statur, souverän vorgetragenen Standard-Aromen und einem milden, umgänglichen Charakter, dem höchstens die spritzige Kohlensäure bisweilen etwas im Wege steht. Es handelt sich nicht um ein hochwertiges Pils, auch wenn hier wieder einmal das Wörtchen "Premium" als (dezenter) Namenszusatz zu finden ist. Aber wirklich schlecht fällt das Pils nicht aus und insbesondere der Hopfenextrakt verhilft ihm zu einem gefälligen Abgang, der sonst bei Weitem zu langweilig wäre. Ich weiß nicht, was die Region noch so an Bierspezialitäten bietet, aber dieses Bier ist schon tauglich.

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