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Beer like star Flying Dog Kerberos Tripel

  • Typ
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze 19%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 1 Rezension

#3449

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Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
71% Avatar von Dirk
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38% Avatar von Florian

58% Redaktionsbewertung

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„Auch den Kerberos sah ich, mit bissigen Beeren bewaffnet!
Rezent rollt er gen Zunge, den Schlund des Trinkers belagernd.
Wagt es eins der Aromen an ihm vorbei sich zu schleichen,
So schlägt er die Schärfe tief und schwer ins Fleisch des Entfliehenden,
Weckt morgens euch auf unter Qualen,
Der böse, der bissige Wächter.“

(aus Odysseus, leicht abgewandelt)


Wenn die Brauerei „Flying Dog“ heißt, und das „Double Pale Ale“ sich „Double Dog“ nennt, dann muss ein Bier im Stil eines belgischen Tripels aus dieser Brauerei natürlich den dreiköpfigen Höllenhund als Namenspatron haben.

Müssen wir uns jetzt fürchten?

Wie der obige Ausflug in die griechische Sagenwelt bereits vermuten lässt, ist das „Kerberos“ kein einfaches Bier. Es hat eine sehr deutliche Sauernote in Richtung Johannisbeeren und Trauben, wirkt daher im Einstieg weißweinartig, durch die starke Kohlensäure auch sektartig.

Der Sage nach haben Psyche und Aeneas das Schoßtierchen des Hades mit Honigkuchen besänftigt. So verwundert es nicht, dass auch das „Kerberos“ einen süßen Einschlag und einen honiglich bis geleeartig schleimigen Körper hat. Hier zeigt er auch seine Zähne, denn der Alkohol sticht etwas stark heraus. In Verbindung mit dem Sprudel büßt das „Kerberos“ dadurch an Süffigkeit ein.

Auch der Abgang ist sprudelnd, die Beerennoten kommen wieder deutlicher zum Tragen. Das Süße geht in Richtung Trüffel mit Marc de Champagne, hinzu kommt eine eher untergeordnete Bitterkeit und Schärfe (Muskat) sowie ein lackartiger Eindruck durch den Alkohol.

Dieses Bier ist geschmacklich übersättigend und sehr fordernd. Schnell sind die Geschmacksnerven überlastet und wollen nicht mehr. Aber gut, der Zerberus ist halt kein flauschiges Hündchen.

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