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Beer like star Josefsbräu Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 60% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#3934

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
74% Avatar von Ernesto
73% Avatar von LordAltbier
66% Avatar von madscientist79
63% Avatar von game*over
57% Avatar von Felix
53% Avatar von JimiDo
52% Avatar von Stefan1203
45% Avatar von hightower

63% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von game*over

Hmmmmmm

Irgendwie ist da nichts Spezielles.
Könnte auch x oder y oder so sein.
Die Josefsleute können da deutlich besser (Märzen) brauen.

Bewertet am

53% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von JimiDo

Das Josefs Pils zeigt nach dem Eingießen eine leichte Trübung. Ich weiß jetzt nicht ob das so gewollt ist. Es gibt ja auch noch das Josefs Kellerbier was bei gleichem Alkoholgehalt deutlich hefetrüber ist. Es liegt hellgolden mit mäßig haltbaren Schaum im Glas. Der Geruch ist grasig und getreidig. Der Antrunk gestaltet sich schwach zitronig. Später gibt etwas malzige Süße bevor sich der Tettnanger Hopfen durchsetzt. Der gestaltet dann auch noch den Nachtrunk.

Das Josefs Pils kann man als feinherbes Pils bezeichnen. Es ist durchaus süffig. Mir läuft es aber zu glatt runter. Wenn es denn ein Helles sein muss bin ich da eher bei dem aromatischeren Kellerbier der kleinen Brauerei aus dem Sauerland.

Bewertet am

73% Gutes Pils

Avatar von LordAltbier

Dieses Bier heißt mittlerweile nur noch "JOSEFS Pils" und nicht mehr "Josefsbräu Pils"

Ein sehr trübes Pils hab ich vor mir stehen, könnte fast ein Hefeweizen oder naturtrüber Apfelsaft sein. Der Antrunk ist erstmal angenehm herb, der Abgang ist analog zum Antunk. Fazit: Gutes Pils, schmeckt top, gerne wieder!

Bewertet am

45% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von hightower

Optik:
Ein goldgelbes Pils strahlt aus dem Glas. Gekrönt wird es von einer weißen feinporigen Schaumkrone. Diese bleibt recht lange stabil stehen.

Einstieg:
In der Nase angenehm würzig sowie hopfenaromatisch. Zudem treten auch mild fruchtige Töne zum Vorschein.
Der Antrunk dagegen ist überraschend mild. Süßliches Malz sowie mildes Getreide dreht seine Runden durch den Gaumen, vom Hopfen ist hier nichts zu spüren.

Körper:
Süffig ist das Bier, die Kohlensäure perfekt. Jedoch ist das Pils eher wässrig und fad.

Abgang:
Hier meldet sich nun leise der Hopfen und lässt das Pils mild blumig erscheinen. Auf die Hopfenbittere jedoch warte ich vergeblich.

Fazit:
Ich bin ja immer wieder für ein gutes Pils zu haben, dieses hier ist mir aber zu unspektakulär. Den Hopfen muß man schon fast mit der Lupe suchen.

Bewertet am

57% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von Felix

Eher dunkles, goldenes Pils, leicht trüb.

Der Geruch ist vordergründig malzig und süßlich gehalten. Das Bier riecht lagertypisch nach (Ahorn)Sirup und Stroh, trocken mit einem leicht alkoholischen Honignote, erinnert an Met. Ein Geruch, der dicht und klebrig wirkt, damit zwar Fülle suggeriert, aber auch ein wenig hopfenarm ist

Im Mund ist das Bier weniger intensiv, es überwiegen stark die Honignoten der hellen Malze. Neben der Malzsüße und der Strohigkeit zeigen sich nun auch an den hinteren Gaumenrändern säuerliche Spitzen, die Fruchteinschläge liefern und das Aroma insgesamt anreichern. Trotzdem ist das Pils schon jetzt deutlich als bayerisch zu identifizieren, da es durchweg sehr malzigsüß bleibt.

Der Körper ist dicht und weich, dabei aber etwas zu feinprickelig, es hat eine Tendenz zu der Textur, die man von leichteren Weißbieren her kennt. Auch hier wirken Kohlensäure und Hefe zusammen eher dünn, obwohl sie Fülle herstellen. Das Zusammenspiel von Kohlensäure und Hefe ist für mich nicht ganz ausgewogen, jedoch recht passend zur Süße. Es ist aber auch in gewisser Weise mein persönlicher Geschmack, der weiche Süße und Prickeligkeit ungern so stark vereint sieht.

Der Abgang zeigt dann durchaus Hopfentöne, bleibt hierbei aber eher in der dicht-bitteren Region, nicht wirklich feinherb. Die Aromatik des Pilseners wandelt sich ein wenig, die Strohigkeit wird zu Gunsten der Bittere gemildert, herrscht jedoch weiterhin vor. Auch hier verbleibt die leichte Metnote.

Das Josefsbräu Pils ist ein meiner Ansicht nach ganz gutes Pilsener, das jedoch weniger mit pilstypischen Stilistiken überzeugt, als vielmehr durch Eigenheiten. Ich finde den Duft ungewöhnlich und charakteristisch, die starke honigartige Süße, die in der Nase schon klebrig anmutet wirkt intensiv und edel, das gesamte Geschmackserlebnis weist aber eher auf ein bayerisches Helles mit deutlicher Tendenz zum Märzen hin als auf ein Pilsener.
So gesehen schießt das Bier nicht über das hinaus, was bei einem Märzen oder Hellen gewöhnlich wäre, für ein Pils jedoch ist es besonders. Ich denke, an dieser Stelle handelt es sich bei der stilistischen Ausführung nur noch um eine Geschmacksfrage. Da hier eine Rückung stattfindet, muss man sich als Genießer einfach fragen, ob man diesen Stilwechsel gutheißt oder nicht.
Gut gemacht ist das Bier auf jeden Fall, wenn mir auch die Malze trotz allem mit ihrer trockenen Süße zu gewichtig sind, der Hopfen dagegen gern noch mehr aromatische Ausprägungen neben der durchaus auch merklichen Schlussbittere hätte vorzeigen können.
Die Textur ist grundsätzlich schön, wenn auch ebenso wenig pilstypisch. Mit dieser Art Textur, so denke ich, muss man sich einfach persönlich arrangieren können.
Schlussendlich ließe sich vielleicht sagen: Das Josefsbräu Pils ist ein völlig akzeptables Pilsener, das ich mir ganz gut zu kräftigeren Speisen vorstellen kann, es findet seine Heimat wohl vor allem im (späteren) Herbst, und hat im Mindesten einen ausgeprägten Eigencharakter. Meinen Geschmack trifft es leider weniger. Es ist nicht das, was ich mir unter einem Pilsener vorstelle, und es hat auch darüberhinaus noch einige unbalancierte Schnitzer auszugleichen, die vor allem im Ausgleich von Hopfen und Malz bzw. von Mundgefühl und Aromatik liegen.

Bewertet am

66% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von madscientist79

Für ein Pils etwas wenig herb. Ansonsten ganz OK.

Bewertet am

74% Rezension zum Josefsbräu Pils

Avatar von Ernesto

Es fällt wirklich schwer ein Bierchen halbwegs neutral zu bewerten wenn man die grossartige Idee hinter der Brauerei betrachtet. Hat nichts in der Geschmackswertung verloren aber dafür jetzt hier die Erwähnung, von mir gibts Sympathiepunkte für das Konzept körperlich beeinträchtigten Menschen so eine Chance zu geben am Arbeits- und Gesellschaftsleben teilzuhaben. Daumen hoch, beide!

Nun zum Bier - zum ersten Mal kann ich als Mann vom Fach sagen DAS ist wirklich goldfarben und nicht quietschgelb oder halbkupfer oder orangegelb was oftmals als "golden" angesehen wird. Wow, macht Durst. Denn auch der Schaum ist schön cremig. Im Einstieg wirds erstmal leicht hopfig, dann erfrischend und im Abgang sogar ein bisschen malzig ohne jedoch die Bitterkeit zu vernachlässigen. Rundum eigentlich ein gelungenes Sommerhelles - einziges Manko: Es steht halt Pils drauf. Dafür ists mir ein wenig zu zahm, und der Gesamtcharakter ist auch ein wenig zu wässrig für ein echtes Pils in meinen Augen. Aber eigentlich auch egal wie man es nennt, auf jeden Fall ein nicht schlechtes Bier das man daher sowohl geschmacklich als auch von der Menschlichkeit dahinter definitiv unterstützen kann.

Bewertet am