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Beer like star Jever Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 11.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 16 Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 53 Bewertungen und 26 Rezensionen

Das Bier Jever Pilsener wird hier als Produktbild gezeigt.
#331

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 53 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von JeverFun
95% Avatar von Bierschwamm
94% Avatar von Freiberger
88% Avatar von Bierdimpfi
88% Avatar von daddy_o
85% Avatar von mysland
85% Avatar von Banny
83% Avatar von Blueshawk
81% Avatar von MaRoSeMaJa
81% Avatar von Hopfenfreund
80% Avatar von Licherpils
80% Avatar von game*over
79% Avatar von scarecrow0111
79% Avatar von tonne
78% Avatar von Bastus
78% Avatar von Dunkel-Fhyrst
78% Avatar von denbar
77% Avatar von Massingasetta
77% Avatar von Stefan1203
76% Avatar von bjbol
73% Avatar von fraba
73% Avatar von Bier-Klaus
72% Avatar von Chris
71% Avatar von Bosi
69% Avatar von Dirk
68% Avatar von deadparrot
68% Avatar von MichaelF
68% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
67% Avatar von Vintner
66% Avatar von schloemi
66% Avatar von Tobieras
66% Avatar von woerdey
66% Avatar von Hobbytester
64% Avatar von Knalle
64% Avatar von Robert
63% Avatar von mick
61% Avatar von Schluckspecht
60% Avatar von pit3108
60% Avatar von Florian
59% Avatar von Gigawatt04
58% Avatar von willworkforbeer
57% Avatar von Felix
57% Avatar von wavebush
56% Avatar von Tarfeqz
55% Avatar von beagleralf
52% Avatar von Weinnase
50% Avatar von LordAltbier
45% Avatar von Tristan
43% Avatar von Schmallo
43% Avatar von Bert
40% Avatar von Konjugator
40% Avatar von Mariendorfer
20% Avatar von GinTonic

83% Das mit Abstand beste Industrie-Pils

Avatar von Blueshawk

- blass-goldgelbe Farbe mit leichter schnell zerfallender Schaumbildung
- bereits im Geruch kommt die starke Hopfenbitternis zum Vorschein,
verbunden mit einer leichten grasigen Beigabe
- passende Carbonisierung
- geschmacklich dominiert die Hopfenbitternis alles andere
- auch Abgang kommt dann außer Hopfen nichts Neues mehr hinzu

Bewertet am

61% Feinherb? Friesisch Herb!

Avatar von Schluckspecht

Auf dieser Seite angemeldet zu sein, ohne das Jever Pilsener getestet und bewertet zu haben, ist wie nach Köln zu fahren, ohne sich den Dom anzuschauen. Richtig, es macht keinen Sinn, darauf zu verzichten. Denn prinzipiell ist das "friesisch herbe" Jever ein Eckpfeiler der deutschen Bierkultur und ein, wenn nicht der, Repräsentant des norddeutschen Stiles.

Etwas Federn muss das Bier bei der Optik lassen: So blass, wie es auftritt, könnte es auch fast ein Radler sein. Das helle Strohgold ist nicht ganz mein Fall. Mit an Bord ist eine angeregte Karbonisierung und mittelstabiler Schaum. Aus der Flasche duftet es noch exzessiv hopfengrasig, doch einmal eingegossen, entfalten sich auch brotige Aromen, die dem Friesen-Pils gut zu Gesicht stehen. Es riecht edel und markant.

Ohne übertriebener Aromenflut steigt das Pils sprudelig und vergleichsweise trocken und mild mit leichter Vanillenote ein. Im vorderen Drittel stört mich eine starke Metalligkeit. Der Körper besitzt eine schöne Hopfen-Malz-Balance - er ist trotz der übereifrigen Hopfengrasigkeit gar nicht mal übermäßig schlank. Aber woher kommt dieser schale Anflug? Es scheint fast so, als würde das Jever Pilsener protestieren, dass es in ein Glas gegossen worde, wo es doch üblicherweise direkt aus der grünen Longneckflasche getrunken wird. Vanillig süße Akzente zwischenzeitlich sorgen für gewisse Unstimmigkeiten. Der Höhepunkt ist für mich der grasig-herbe Abgang mit harziger Kräuternote. Es schmeckt ein wenig nach Hopfenextrakt, aber dieser wurde laut Etikett nicht verwendet.

Generell mag ich herbe Biere und so ähnlich wie das Jever Pilsener sollte jedes Pils sein. So ähnlich, wie gesagt. Ich wüsste nicht, warum ich stattdessen aber nicht das deutlich günstigere Wicküler Pilsener nehmen sollte. Nachdem ich es näher unter die Lupe genommen habe, büßt das Jever doch einiges an Glanz ein. So erscheint es mir - trotz gewisser Charakterzüge - ziemlich durchschnittlich. Frisch vom Fass kurz hinterm Deich sieht die Sache aber bestimmt wieder anders aus...

Bewertet am

95% Ein Referenzklassiker

Avatar von Bierschwamm

Am "Jever" streiten sich sicher die Geister. Ich finde es gut so, wie es ist. Und zwar hopfenbitter mit starker Kopfnote und deutlichem Nachgeschmack, schlankem Körper, fast keiner Süffigkeit und viel Frische. Wer ein bitteres Bier mit Zitronennote will, kann ja zu den vielen (durchaus auch bitteren) Pale Ales greifen, die es mittlerweile gibt. Und Flens hat einen besser ausgebauten Körper und mehr Tiefe bei etwas weniger Bitterkeit, wenn es darum geht. Ich finde gerade gut, dass das Jever neben der Bitternote keine weiteren Geschmackskomponenten eingebracht hat und dass es nicht tief-whiskyartig-breit ausgebaut ist, wie viele stärkere Bitterbiere, vor allem aus dem Ausland. Dadurch, dass es so schlank ist, kann man auch mal 2-3 Flaschen trinken, ohne gleich im Boden zu versinken vor Müdigkeit. Für mich ist dieses Bier im Pilsbereich absolute Referenz, auch wenn ich verstehen kann, dass viele Biertrinker eher zu etwas Ausgewogenerem greifen. Für mich ist Jever immer die ideale Wahl, egal zu welchem Anlass...!

Bewertet am

94% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Freiberger

Wenn Bier, dann Pilsner.
Wenn keins aus Böhmen, dann ein norddeutsches.
Wenn kein Flens, dann ein Jever.
Das ist meine Wertigkeit beim Bier.
Schon beim Entkapseln der Ampulle verbreitet sich der Hopfengeruch, welcher sich dann beim Einschenken ins Glas nachdrücklich ins olfaktorische Gedächtnis einprägt.
Wunderbare goldgelbe Farbe (nicht zu böhmisch... äääh dunkel), guter, wenn auch nicht sehr langanhaltender Schaum, sprudelt munter drauflos, macht sofort Lust, sich hinein zu stürzen.
Und so geschehen öffnet sich der Himmel für jeden Freund herber nordischer Braukunst - wunderbar weich im Antrunk, dennoch sofort mit dem Bitterhopfen gnadenlos zupackend, einen sehr gut ausgewogenen Körper präsentierend, welcher das Malz nicht verbirgt und sogar ein paar süßliche Noten mitliefert.
Wenn man meckern will, kann man das immer.
Eine Nuance an Aromahopfen wäre kein Fehler, die Kollegen im nicht sehr weit entfernten Stralsund experimentieren da mit ihrem "Störtebeker" ebenso munter wie erfolgreich drauflos und geben ihren Pilsner da noch ein paar fruchtige Citrusnnoten bei.
Könnte ich mir beim Jever auch sehr gut vorstellen, MUSS aber nicht sein!
Der Höhepunkt dann der Abgang ;-) , der weiß sich in Erinnerung zu halten und in der Tat kann man da sogar noch einen leicht rauchig-harzigen Beigeschmack bemerken, welcher noch der Pfiff dieser Komposition ist.
Referenzbier für Männer, so muss man das machen - lang anhaltender, starker Applaus!

Bewertet am

78% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Bastus

Lange ist es her, und heute darf es mal was ordentlich hopfiges sein.Da kommt die friesische Bitterkeule genau richtig.
Die einen findens bääääh und die anderen schwören drauf. Schauen wir mal: Im Glass helles gelb. Der Schaum ist nicht so doll, etwas grob, hält nicht besonders lange.Der Geruch ist getreidig schlank, sehr frisch hopfig, etwas muffig fruchtig.Der Antrunk gefällt ganz gut.Schlank und trocken-hopfig, nicht wässrig,getreidig malzig und gut harzig.Im Abgang haut der Hopfen gut rein.Find ich super!
Ich hab hier irgendwas von Hopfenextrakt gelesen.Aber davon sehe ich nix auf der Rückseite.Der Hopfen ist natürlich dominant aber nicht unangenehm pelzig oder metallisch.Ich kann mich nicht beklagen, ich wollte was frisches und herbes und hab es auch bekommen.Prost!!

Bewertet am

88% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Bierdimpfi

friesisch herb. das triffts wohl so ziemlich. diese herbe macht einfach süchtig. es ist aber nicht so das die herbe unangenehm lange und pelzig auf der zunge liegen würde. sehr erfrischend. gute textur. überaschend süffig. mein lieblingspilsener. kann ich nur empfehlen

Bewertet am

50% Nicht mein Fall!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-herb und auch recht spritzig, noch nicht wirklich bitter. Der Mittelteil prickelt ordentlich auf der Zunge und ist sehr hopfig-spritzig mit ein paar feinen Bitter-Noten. Der Abgang ist dann erstmal fein-herb aber es schlägt dann schlagartig in eine kräftige Hopfen-Bittere um. Fazit: Friesisch Herb trifft es gut, mein Fall ist das Bier nicht da ich kein großer Fan von recht bitteren Bieren bin aber ich hab das Bier schlimmer in Erinnerung und ich muss sagen: Mann kann's trinken! Aber mein Fall ist es trotzdem nicht...

Bewertet am

81% Da freut sich der Hopfenfreund!

Avatar von Hopfenfreund

Grüne Flasche, leider. Das Etikett schick, wenig Text.

Die Farbe des Bieres ist hell, nichts besonderes. Der Schau ist nicht stabil und gefällt mir gar nicht. Punktabzug!

Anfang, Mitte und Abgang schön herb. Dafür gibts Pluspunkte :)

Aber ich schmecke auch eine schöne Fruchtnote. Daher eine gewisse Süffigkeit.

Bewertet am

88% Wie das Land so die Frauen äh das Jever

Avatar von daddy_o

Mein Bier.

Allerdings ertappe ich mich immer öfter dabei am Büdchen nach einem Beck's zu greifen. Warum? Ich denke weil, wie in Köln üblich, ein halber Liter Jever einfach nicht so schnell läuft. Es ist eins zum abends vorm Ferseher oder beim Grillen zu genießen. Eben schnell als Vorglühbier auf dem Weg nicht das Richtige.

Mittlerweile trinke ich jedes Bier aus einem 0,2 Kölschglas oder 0,2 schmales Pilsglas. Die typische Tulpe schon lange nicht mehr. Das Glas ist nicht unerheblich in der Geschmacksfindung. Für mich ist das Jever ein richtig gutes Bier aus dem Glas. Als Bier aus der Flasche eher nicht.

Bewertet am

68% Kompromisslos herb

Avatar von deadparrot

Das Jever sieht im Glas ein bisschen blass, aber immer noch pilstypisch goldgelb aus und verbreitet einen hopfenlastigen Geruch. Schon auf der Zunge merkt man, dass es dieses Bier mit dem Etikett „friesisch herb“ ernst meint. Was kann ich über einen Körper sagen, der so äußerst schlank gebaut ist, dass er einen fast nur direkt zum ultraherben Abgang leiten möchte, ohne selbst groß bei aromatischen Nuancierungen zu verweilen? Das Jever schmeckt leicht grasig, getreidig, vor allem aber so radikal trocken und herb wie wenige andere Biere dieser Brauart. Es hält sich nicht lange mit komplizierten würzigen Geschmackskomponenten auf. Die Bitterkeit kommt, anders als bei vielen Vertretern der Konkurrenz, nicht erst im Abgang zum Vorschein, sondern springt einen förmlich an. Vor allem aber klingt sie eine gefühlte Ewigkeit am Gaumen nach. Sie wirkt dabei trotzdem nicht aufgesetzt. Das ist natürlich recht eindimensional, aber es funktioniert. In puncto Süffigkeit bin ich mir nicht sicher: Einerseits ist dieses Pils so schlank und unkompliziert, dass man es gut wegtrinken kann, andererseits steht die heftige Bitterkeit der Süffigkeit doch im Weg. Das Jever ist das Musterbeispiel eines herben norddeutschen Pils – es geht natürlich aromatisch raffinierter und balancierter, aber dieses Bier ist unverwechselbar, so wie es ist.

Bewertet am

64% Das nenn ich mal friesisch

Avatar von Knalle

Die Werbung hält was sie verspricht : Friesisch herb.
Schöne Farbe und perfekt Krone im Glas. Geruch: Der Hopfen springt schon fast aus dem Glas !
Antrunk recht frisch, eigentlich sehr lecker dann kommt der Hopfenkick. Das nenn ich mal herb. Ich find es mal lecker und dann wiederum bekomm ich es nicht runter. Aber mehr als eine Flasche pack ich nicht. Mehr geht nicht. Die Süffigkeit geht aufgrund des großen Hopfengehaltes flöten.
Aber im ganzen ein wirklich gelungenes Bierchen aus dem hohen Norden. Da kann sich Becks oder Flens mal eine Scheibe abschneiden.

Bewertet am

68% Friesisch herb...

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Golden mit Hang ins gelbliche, optisch ein wenig zu sprudelig. Die Schaumkrone ist recht grobporig, und fällt schnell bis mittelschnell wieder zusammen.

Einstieg: Der Geruch ist stark hopfig, was bereits auf die "friesische Herbe" hinweist. Der Antrunk ist für ein Bier welches diese Ansprüche stellt doch recht zurückhaltend und mild.

Körper: Auch recht schlank, doch besitzt der Körper eine gewisse Würze, neben einer sehr schwachen süßlichen Malznote. Insgesamt zeigt der Körper doch schon Ansätze einer angenehmen Herbe und Bitterkeit.

Abgang: Beim Abgang ist lediglich der Bitterhopfen herauszuschmecken. Er verleiht dem Abgang eine charakteristische Herbe, quasi eine friesische Herbe. Diese Herbe bleibt auch über einen sehr langen Zeitraum erhalten, auch wenn man das Bier bereits runtergeschluckt hat, bleibt der herb-bittere Nachgeschmack erhalten.

Fazit: Das Jever aus der Flasche ist ein recht abgenehmes Bier der herben Sorte. Das gezapfte Fassjever hingegen empfand ich als deutlich herber, und schon fast nicht mehr trinkbar.

Bewertet am

73% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Bier-Klaus

Das letzte Mal als ich ein Jever aus der Dose bekam, konnte ich es fast nicht zu Ende trinken. Deshalb verkoste ich nochmal eine Flasche, um eine objektivere Bewertung abgeben zu können.
Das Bier glänzt goldgelb und ohne jede Trübung. Darüber eine enorme, grobporige Schaumkrone, die schnell in sich zusammenfällt. In der Nase leicht malzig und bitterer Hopfen. Das Jever beginnt mit einem schlanken Antrunk und wenig rezent. Der Körper behält sich trotz der Schlankheit eine gewisse Malzsüße, es prickelt auch leicht rezent am Gaumen, ich könnte ausnahmsweise noch ein wenig mehr Kohlensäure vertragen. Im Nachtrunk im Vergleich zu den meisten Kollegen aus der Fernsehbierbranche ganz gut gehopft, allerdings nur Bitterhopfen ohne Kräuter- oder sonstige Aromen aus überwiegend Hopfenextrakt (laut Etikett).

Fazit: gut, dass ich es nochmal probiert habe, während es aus der Dose komplett durchgefallen wäre, ist es aus der Flasche ein durchaus trinkbares Pils und endlich mal eines mit schlankem Körper und spürbarem Hopfen.

Bewertet am

77% Ein Hit bei den Herben

Avatar von Massingasetta

Sehr gutes Herbes Bier. In der Kategorie Herbes Bier sehr weit vorne. Farbe und Aussehen sind formidable, der Einstieg ist gut und ein balanciertes stimmiger Körper. Der Abgang ist bei herben Biere meist gut und hier ist es auch so bei Jever.

Bewertet am

55% gar nicht mehr so herb wie früher

Avatar von beagleralf

Früher war Jever für mich der Inbegriff eines herben Bieres. Mittlerweile nähert sich mein bisher geliebtes Jever dem gängigem Allerweltsgeschmack an, leider. Klar schmeckt es noch ein wenig wie gewohnt, aber der bisher ausgeprägte herbe Geschmack ist für mich eher wie eine Erinnerung an alte Zeiten. Das Schlimme ist, bei vielen Produkten wird ja ständig der Geschmack an den angeblich heutigen Geschmack angepasst. Süsses darf nicht mehr so süß sein, so eben bittere Biere doch bitte nicht mehr so bitter. Was für ein Verlust. Angeblich soll das Fassbier noch wie früher schmecken und unser letzter Nordseeaufenthalt gibt dem zumindest für mich subjektiv recht. Selbst das Dosen-Jever war noch herber und hatte zu meiner Verwunderung selbst aus der Dose direkt gut geschmeckt. (Ganz ehrlich, ich habe immer Dosenbier gemieden auch wegen des Blechgeschmacks/-geruchs beim Trinken direkt aus der Dose).
Allerdings muss ich sagen, dass selbst mein Vater als überzeugter Jevertrinker von der Geschmacksänderung nichts gemerkt hat. Manchmal glaube ich aber auch, dass die Leute einfach in Erwartung an einen bestimmten Geschmack diesen auch haben, auch wenn man heimlich in eine bestimmte Flasche einfach ein anderes Bier einfüllen würde heimlich. Aber das wäre ein anderes Thema....
Also bin ich nun auf der Suche nach noch übriggebliebenen herben Biere. Wird wohl nicht einfach.

Bewertet am

52% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Weinnase

blasses gelb; gut beständige, vorwiegend feinporige Schaumkrone;
herbwürzige, aber auch grasige, getreidige Nase; etwas dumpf;
sehr schlanker Ansatz; dann ordentlich herbe Würze; kurz darauf abfallend (leer); zum Nachhall hin dann sehr bittere (Hopfen??) Note. Insgesamt sehr schlank (es fehlt irgendwie Substanz); nicht sehr ausgewogen.

Bewertet am

43% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Schmallo

Friesisch herb steht drauf und es hält was es verspricht. Die Farbe noch ansprechend hell gelb, Krone stabiler der Duft jedoch schon sehr hopfig mit feiner würze. Der Antrunk spiegelt das hopfige wieder worauf sich prompt ein sehr herber Geschmack entwickelt was nicht jedermanns sache sein wird. Die würze bleibt bis zum ende genauso wie das herbe vom Hopfen und für mich von Süffigkeit kaum eine Spur. Jever muss man mögen wer es herb braucht ist hier richtig.

Bewertet am

40% Der Name hält was er verspricht...

Avatar von Mariendorfer

...friesisch herb und der Name ist Programm. Für meinen Geschmack ist das Jever einen ordentlichen Tick zu herb und gleichzeitig nicht wirklich spannend vom Geschmack. Einstieg und Abgang hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck, werde in Zukunft einen großen Bogen um das Nordlicht machen. Aber es gibt ja glücklicherweise genügend Alternativen

Bewertet am

66% Durchaus ein Maßstab für ein gutes Pils

Avatar von Hobbytester

Nur der Geruch kündigt schon die extreme geschmackliche Härte des Abgangs an. Er ist so fantastisch, das man viel Zeit allein damit verbringen könnte. Der Antrunk gestaltet sich mineralwasserartig. Das Bier dürfte Rekordhalter in puncto geschmacklicher Langlebigkeit sein, man hat den Eindruck, dass es lang nach dem Trinken immer noch bitterer wird. Das, was der Hersteller "friesisch herb" nennt, ist eine Überbetonung der Hopfenaromen, die hier beim Abgang die Geschmacksnerven knallhart und schonungslos erwischt. Das könnte als vernichtend verstanden werden, nur darum geht es gar nicht. Das Bier zieht seine charakteristische Unverkennbarkeit gerade hieraus! Respekt! Dem Körper lässt sich allenfalls der Vorwurf machen, dass es kaum Vorwarnungen gibt. Die Differenz zwischen Einstieg und Abgang ist so enorm wie bei wenig anderen Bieren. Die Bitterkeit deutet sich nur über den Geruch an. Der schlankste Pilskörper, den ich überhaupt kenne, liegt hier vor, und das norddeutscheste Bier von allen! Unendliche Bitterkeit wird vermittelt und so viel Kompromisslosigkeit verdient größte Anerkennung! Kräuteraromen sind letztendlich jedoch auch mit im Spiel. Es handelt sich also nicht um eine fade Bitterkeit. Die Färbung stellt ein sehr blasses Gelb dar steht in Verbindung mit lang anhaltendem Schaum. Dieses Bier ist süffig, weil man diesen verrückten Geschmack immer wieder erleben will! Bitterkeit = Jever Pilsener
Fazit: Im direkten Vergleich schlägt das Veltins das Jever sogar im Antrunk. Aber der Abgang ist mir persönlich am allerwichtigsten und bei diesem aus tausenden von Bieren sich herauskristallisierenden Geschmack macht dem Jever niemand etwas vor. Das hier ist der Laphroaig unter den Pilsenern. Wenn man Jever einmal schätzen gelernt hat, will man kaum ein anderes Pils mehr, außer vielleicht gelegentlich zur Abwechslung ein Veltins oder ein Wernesgrüner!

Bewertet am

80% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Licherpils

beim jever steht die blume sehr lange.dies ist bei hopfenbetonten bieren sehr oft so.der erste schluck ist zuerst sehr mild.die herbe kommt dann im abgang sehr langsam aber kräftig.beim jever entwickelt sich die herbe erst im nachgeschmack.beim flensburger zb ist die herbe sehr direkter.jever ist ohne zweifel eins der herbsten und besten pilsbiere,die deutschland zu bieten hat.es ist fast ferfekt.

Bewertet am

57% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Felix

Also optisch ist das klassisch-friesische Jever Pilsener schon irgendwie...hässlich. es ist sehr hellgelb und etwas blass mit nur kleiner, dünner Schaumkrone. Aber ich habe auch schon schlimmeres im Glas gesehen, geht also noch durch.
Im Geruch kommt einem direkt ein kräftig grüner Hopfen entgegen, dessen Bitterkeit beinahe schon etwas platt und breitflächig wirkt. Ist das Bier auch gut gekühlt verhält sich dieser Duft aber sehr angenehm, dennoch würzig und kräftig. Ich mag es gern.
Im Antrunk macht sich sofort eine feine Zitrusnote breit, die sehr frisch daherkommt. Dahinter ist schon im Antritt ordentlich Hopfen und gleich schwingt Bitterkeit mit. Noch wirkt sie nicht sehr stark, baut sich aber im Laufe des Trinkens (vor allem von des Trinkens mehrerer Jever-Flaschen nacheinander) immer weiter aus. Viel kommt an Aroma aber nicht mehr hinzu.
Sehr Körper ist sehr leicht, für mich ist das schon wässrig, das erhöht jedoch die erfrischende Wirkung.
Im Nachtrunk kommt dann in besonderem Maße die immense Pflanzlichkeit hervor, das Bier wird bitter und etwas plump, da hätte meinem Geschmack nach noch mehr mit feineren Nuancen gearbeitet werden können. Aber mal ehrlich, Jever gehört der Radeberger-Gruppe an, mehr kann man einfach nicht erwarten.
Ich finde jedoch, dass das Jever Pilsener im Vergleich zu so ziemlich allen anderen Mainstream-Bieren aus den deutschen Supermärkten unheimlich gut abschneidet und eigentlich jedes andere Pilsener hinter sich lässt. Wie schon ein Verkoster vor mir sagte: Unter den Standardbieren auf jeden Fall noch das charakteristischste. Ich gestehe auch, ich mag Jever sehr gern, wenn es mal wirklich unkompliziert sein soll, mein Bier für die gesellige Feier, das ich auch immer wieder gern aufmache.
Um noch ein Wort zur Bitterkeit zu verlieren: Man merkt schon, dass das Jever bitterer ist, als die anderen deutschen Pilsener, deutlich finde ich diesen Unterschied aber nicht, da er mir erst wirklich beim Parallel-Tasten aufgefallen ist. Nun erkenne ich ihn zwar auf Anhieb, anfangs hatte ich mit diesem Mythos Jever sei unzumutbar bitter dann aber doch schon meine Problemchen. Insgesamt ein deutlich herberes Bier, aber keine Granate, noch immer angenehm. Die Kombination von Herbe und Frische, wenn es kalt ist, verleiht dem Bier aber seinen wahren Wert, sie macht es wunderbar leicht und unkompliziert ohne dabei allzu deutlich werden zu lassen, aus welchen Braukesseln es stammt. (Dennoch Vorsicht: Nach mehreren Flaschen Jever bleibt die Bitterkeit dann doch auf erstmal unbegrenzt scheinende Zeit am Gaumen haften und man glaubt, eine Topfpflanze gegessen zu haben)
Insgesamt ein schönes deutsches Pils, das einen ersten, großen Schritt in das hineinbewegt, was ich gern immer an Pilsenern sehen würde, vielleicht etwas einseitig und auch nicht ganz fein gearbeitet, dennoch ein einfach gelungenes Alltagsbier.

Bewertet am

57% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von wavebush

leider nicht mehr so stark gehopft wie es früher einmal war! Dieses ist auch der Grund, warum das Jever nur noch ein durchschnittliches Bier ist. Danke dafür :-((

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66% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von woerdey

Das Bier zeigt zunächst eine ansehnliche goldgelbe Farbe, gegen das Licht gehalten wirkt das ganze dann jedoch etwas zu wässrig. Das Aroma macht einen frischen Eindruck. Zitrone lässt sich erschnuppern aber auch eine Apfelnote schimmert leicht durch. Im Hintergrund macht sich eine sortentypische malzige Süße bemerkbar.

Sortentypisch ist dann auch der Einstieg, nämlich getreidig und süßlich. Der ordentlich lange Abgang ist dann sehr herb und trocken, allerdings könnte das Jever hier etwas mehr Geschmack vertragen. Der Körper ist sehr schlank, wie das bei einem norddeutschen Pils üblich ist. Vielleicht ist er in diesem Fall aber eine Spur zu schlank geraten, wenn man die Bitterkeit des Abgangs bedenkt.

Insgesamt ist das Jever Pilsener aber ein recht ordentlicher Vertreter seiner Art und wohl noch das charaktervollste der "Mainstream-Biere". Für mich ist dieses Bier zudem das vielleicht beste Beispiel dafür, wie eine bestimmte Situation ein Bier noch viel besser schmecken lassen kann, oder umgekehrt ein bestimmtes Bier einen schönen Augenblick noch veredeln kann. In diesem Fall habe ich da folgende Situation vor Augen:

Ich sitze an einem lauen Sommerabend auf einem Deich an der Nordseeküste und blicke über den Strand und das sanft rauschende Meer hinaus in den Sonnenuntergang. Dazu dann ein Jever Pilsener, und ich bin wunschlos glücklich.

Hätte ich in dieser Situation meine Bewertung durchgeführt, so wäre sie wohl um einiges höher ausgefallen.

Bewertet am

67% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Vintner

Ein Bier das die Bezeichnung "herb" noch verdient.
Bis auf die etwas blase Farbe gibt es an diesem Bier wenig zu bemängeln.

Bewertet am

56% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Tarfeqz

Dieser spritzige Geruch, der leicht nach Zitrone riecht, lädt quasi zum Biertrinken ein. Es ist wirklich ein wenig zu herb aber die K-Grenze wurde nicht überschritten. Die Bitterkeit ist aus zu halten. Der Körper ist für mich zu schwach. Da hätte man an der Würze nicht sparen sollen.

Bewertet am

64% Rezension zum Jever Pilsener

Avatar von Robert

Ein angenehm zitroniger Geruch.
Ein typischer Vertreter der norddeutschen Pilsener. Sehr herb und trocken. Leider sticht diese herbe Note den etwas zu flachen Koerper aus, was ebenfalls ein typisches Merkmal der norddeutschen Pils-Varianten ist.
Wer sehr herbe Biere mag ist mit dem Jever Pils auf jeden Fall sehr gut beraten.

Bewertet am