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Beer like star Infinium

  • Typ
  • Alkohol 10.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Infinium wird hier als Produktbild gezeigt.
#5199

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
83% Avatar von Hobbytester
77% Avatar von Robert
72% Avatar von Dirk
68% Avatar von Florian
67% Avatar von Schöni
56% Avatar von Kaddy

72% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Eine Kooperation von Weihenstephan, der traditionsreichen Klosterbrauerei, und Samuel Adams, einem experimentierfreudigen Bierfabrikanten aus Boston? Erfahrung und frischer Schwung finden zusammen in einem einzigen Bier, das sich dann auch noch Infinium nennt? Ein Bier für die Ewigkeit?

Mit einer solch großen Erwartungshaltung gingen unsere Tester ans Werk, in einem womöglich einzigartigen Vorabtest eines Produktes, das gerade einmal wenige Tage auf dem Markt ist.

Doch nun mal Butter bei die Fische! Was taugt es denn, das unendliche Bier?

Farblich gibt sich das Infinium goldig und frisch, obgleich etwas dunkler als ein deutsches Pilsener. Es riecht vor allem nach fruchtig-saurer Maische, leicht stechend nach Sauerteig mit milden Fruchtnoten von getrocknetem Apfel und Rosinen.
Der Einstieg überrascht mit einer Leichtigkeit, wie man sie bei 10,5 Vol.% selten findet, bietet aber ansonsten nur sprudelig-saure Fruchtnoten ohne großen Reiz. Am Gaumen bildet sich eine Bonbonsüße, die in einen malzigen, wärmenden Abgang übergeht, der durch die noch mitschwingenden Sauernoten an einen pflaumigen Doppelbock erinnert, Durchweg bietet das Bier einen erstaunlich weichen Körper, mischt aber ein gutes Maß Trockenheit bei, was wiederum die enorme Leichtigkeit und Frische unterstreicht.

Leider ist das Ergebnis trotz interessanter Geschmacksnoten nicht stimmig. Man möchte das Infinium mit einem Sekt vergleichen, in den ein Schusterjunge (das Brötchen) gefallen ist, vielleicht vergleichbar mit Kwas. Um sich abzuheben, reicht es, aber von einem ewigen Bier hätten wir erwartet, dass es Urtypen gelungen repräsentiert, anstatt ein Sektersatz aus Biermaische zu sein. Dafür gibt es schon das Deus, das diese Aufgabe  besser erfüllt.

Das Infinium ist beileibe kein schlechtes Produkt, und gerade jenen, die sonst klassische Biere trinken, dürfte beim Infinium ordentlich der Hut flattern. Es ist anders, und es ist interessant. Aber ein Muss ist es nicht.

Bewertet am

67% Hier scheiden sich die Geister!

Avatar von Schöni

Die Flaschenform und die Abfüllung mit Sektkorken ist richtig edel wie ich finde. Geiles, fast schon psychodelisches Schriftdesign. Die Schrift ist direkt aufs Glas "emailliert". Nicht schlecht...Infinium, eine Kollaboration zwischen Sam&Adams + Weihenstephaner? OK, dass muss getestet werden. Ich ploppe den Korken, gieße ein.... tolle Farbe: Bernstein. Die Schaumkrone ist superfluffig. Ich lasse das Glas einige Minuten stehen. Der Schaum ist nur noch 1 cm, aber es sind immer noch 'n paar verdichtete Schaumwolken oben auf. Nicht schlecht. Der Geruch ist malzig süß, riecht wie ein heller Doppelbock und zusätzlich leicht nach dunklen Beeren, aber auch alkoholisch. Der Geschmack ist ordentlich robust, angenehm rezent mit ein wenig Säure. zuerst leicht sauer und dann vielmehr säuerlich-prickelnd im Mund. Der Körper dieser Kreation ist gut durchtrainiert und sicherlich nicht so schwer, obwohl hier 10 Volt am Werk sind. Dennoch ist meiner Meinung nach der Nachgeschmack nicht vollmundig genug. Wo sind die Malze... Wo sind die Hopfennoten um den Alkohol auszugleichen? Nicht perfekt gelungen. Das ist meine Meinung. Dennoch gibt es auch diejenigen, die diesen Trunk wegen der Champagnerhefe und dem weichen, prickelnden Geschmack aufs Höchste loben. Kann ich glauben, aber Geschmäcker sind halt mal verschieden.

Bewertet am

83% Der Champagner-Bock

Avatar von Hobbytester

Normalerweise interessieren mich optische Eindrücke nicht sehr, hier muss ich aber einmal ausnahmsweise das wunderschöne Flaschendesign loben, diese Champagnerflasche ist zu schade, um sie im Altglas zu entsorgen. Direkt von der Quelle, also dem Getränkeshop der Brauerei, habe ich diesen hellen Doppelbock, der mit Champagner-Hefen in einer Gemeinschaftsarbeit von Weihenstephan und Samuel Adams, USA, gebraut wurde. Hefig, würzig, getreidig, brotig und trocken wirkt der Geruch. Der Antrunk prickelt wie bei Champagner. Hervorragend! Der Abgang offenbart malzige und pflaumig fruchtige Bockbiernoten, dabei kommt der intensive Hauch von Gewürzen und Getreidenoten nicht zu kurz. Der Körper zeigt eine schöne Balance, gerade dieses würzige und prickelnde Zusammenspiel aus Frucht und Säure, die sektartig und trocken wirkt, gelingt gut. Dennoch sind hier recht kräftige Impressionen von Vollkornbrot im Spiel, das Bier ist fabelhaft gewürzt und hinterlässt einen getreidigen, kernigen Eindruck, dabei wärmt es wegen der hohen Umdrehungen im Abgang, bekommt aber gerade wegen des vielschichtigen Aromenspiels den Alkohol und die Süße geschmacklich sehr gut unter Kontrolle. Auch Hopfenimpulse gefallen mir im kleineren Ansatz, wenn auch hier noch mehr Ausdruckskraft möglich wäre. Goldgelbe Farbe trifft auf langlebigen, enorm sprudelnden Schaum. Das Bier ist sehr süffig.Die Bitterkeit dürfte noch ausgeprägter sein, passt aber gut zum Gesamtauftritt. Es gibt sehr viel Kohlensäure.

Fazit: Dieses Bier aus dem Hause Weihenstephan ist eine Erfahrung wert, es gehört zu den anspruchsvolleren Brauleistungen der Freisinger, die sich als die ältesten Brauer der Welt bezeichnen dürfen. Es dürfte aber ruhig weniger kosten! Trotzdem: Mit einer Flasche ist Vergnügen für den ganzen Abend garantiert.

Bewertet am

56% Rezension zum Infinium

Avatar von Kaddy

Dieses sektartige Bier ist zwar farblich ganz schön (warm und honiglich), jedoch schreckt mich der Geruch allein schon ab. Es riecht so strak nach Maische, dass ich selbst den Geschmack kaum wahrnehmen kann, denn alles schmeckt nur nach Maische, bzw. Treber. Durch die enorm hohe Konzentration an Kohlensäure liegt das Bier schwer im Magen und hinterlässt im Mund einen säuerlichen brotigen Geschmack. Wer Brottrunk mag, wird das Bier lieben.

Bewertet am