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Beer like star iKi Beer

  • Typ Obergärig, Biermischgetränk
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 52% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#8043

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
62% Avatar von ren1529
42% Avatar von Felix

42% Rezension zum iKi Beer

Avatar von Felix

Optisch ist das iKi Beer leider wirklich nicht besonders schön, man sollte es wohl eher aus der Flasche trinken, da diese zu den hübschesten gehört, die ich je in der Hand hatte und wahrscheinlich bei so ziemlich jedem Freund irgendeiner Ästhetik Freude weckt. Im Glas dagegen enthüllt sich eine gewisse Unstimmigkeit. Der Schaum ist sehr grobporig und das Bier selbst ist blass und hellgelb, dabei jedoch auch noch etwas trüb.
Der Geruch ist leicht metallisch, es wirkt nicht vollkommen wie ein Mischbier, da die Aromatisierung der Yuzu-Frucht bzw. des Grüner-Tee-Extraktes sehr fein verarbeitet wurde, das ist keine Mischkeule. Es riecht sehr süßlich mit viel Malz und deutlicher Hefe, trägt aber dennoch eine deutliche Fruchtnote (Zitrus), die leicht und fein ist.
Im Antrunk prickelt sofort eine deutlich Säure, die Kohlensäure macht das nicht weicher, das Bier ist auch hier leicht metallisch. Diese Metallnote in Verbindung mit der feinen Zitrone ergibt leider ein sehr unangenehmes Aroma, das mich fast schon an Urin erinnert... Oh je, wie kann so etwas passieren. Vielleicht hätte es dem Bier doch besser getan ein volles Mischbier mit ordentlich Zucker und Süßstoff zu werden, so wirkt ist im Antrunk wie nichts Halbes und nichts Ganzes und macht leider nicht einmal das wirklich gut. Die leichte Zitrusnote rettet das alles noch ein bisschen, weil ihre Natürlichkeit gut hervorkommt.
Positiv zu bewerten ist der Körper, der nicht zu schwach daherkommt und trotzdem Frische mit sich bringt, er scheint mir relativ ausgewogen, diese Harmonie wird aber leider völlig vom Schaum gestört, der sich immer wieder mit einem Eigenaroma in den Vordergrund drängt und einfach nichts anderes zulässt, er ist süßlich-metallisch und riecht irgendwie unangenehm hefig-grasig.
Der Nachtrunk trägt nun sehr präsente Hefenoten mit einer zarten Bitterkeit, es erinnert hier stark an ein Weißbier ohne die kräftigen Weizenaromen, leider wirkt es auch hier etwas schwachbrüstig, der Körper ebbt hier völlig ab und die gärigen Noten sind zu dominant.
Wirklich schade, so eine tolle Idee und nichts, aber auch wirklicht NICHTS drauß gemacht, der Grüntee kommt sogar ganz schön eingebunden rüber, er ist fein und dezent und nicht künstlich und dennoch ist alles andere an dem Bier wirklich schlecht gebraut, das muss man leider sagen. Schon traurig, dass an einem Bier das Beste das künstliche Aroma ist und alles, was ein Bier sonst so hat völlig versaut wurde. Dabei ist die Flasche so wunderschön...

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