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Hopus

Brasserie Lefebvre, Quenast, Belgien

  • Typ
  • Alkohol 8.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 4-6°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Lieblingsbier 3 Stimmen
Das Bier Hopus wird hier als Produktbild gezeigt.
#5246

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Redaktionsbewertungen für das Bier Hopus

Wenn man das Hopus ins Glas gleiten lässt, bildet sich eine ziemlich massive und stabile Krone aus hopfig-aromatischem Schaum. Einmal vom Duft erfasst will man gar nicht mehr aufhören zu schnüffeln. Ein wenig vertieft gelangt man dann mit dem ersten Schluck zu einem doch eher kontrastreichen, kräftigen Bier. Das etwas saure Hopus ist ein ziemlich leckeres Bier, was eher an ein sehr kräftiges und besonders aromatisches Pils erinnert, als an einen hochgradigen Bock. Besonders die Mischung aus Bitter- und Aromahopfen ist sehr gelungen. Was einem Pils oft fehlt, ist in diesem Bier vereint: Stärke und fruchtiges Aroma.

Mich fasziniert die Weichheit des Bieres. Einzig im Abgang kommt der Bitterhopfen etwas markanter ins Spiels, was den Spass aber nicht trüben soll. Der wärmende Charakter des Hopus erinnert einen aber stets daran, dass man hier ein Bier mit mehr als 8% Alkohol genießt.

Ein klasse Bier, besonders wenn es draussen stürmt und sich der Schnee bis hoch ans Fenster türmt.Verfasst von Florian
Das Hopus grüsst das Auge mit einem hellen Gelb, das wie es sich für ein ungefiltertes Bier gehört, von nebligen Hefeschwaden durchzogen ist. So entsteht schon beim Eingießen der Eindruck eines gehaltvollen Bieres.
Dieser wird durch den Geruch unterstützt, der sehr sättigend wirkt. Beim kippen des Glases umspielt hier ein angenehm hefiger Duft die Nase, der an ungebackenen Brotteig erinnert und von einer deftigen Hopfennote begleitet wird.
Erreicht das Hopus dann den Mund, so füllt es ihn sofort zur Gänze aus und trägt dadurch den Geruch wunderbar in den Mund hinein. Jetzt merkt man auch den hohen Alkoholgehalt, der kurz aber kräftig durch den Geruch stößt. Der Alkohol sticht hier vielleicht etwas zu stark durch, aber immerhin bereitet er so den Mund auf die folgende Geschmacksentfaltung vor.
Nun rollt das Hopus langsam aber stetig mit seinem samtig öligen Körper über die Zunge zum Gaumen. Dabei entwickelt sich sehr langsam eine kräftige Bitterkeit, die im Nachatmen von lange im Mund schwebenden, erdig torfigen Geschmacksnuancen unterstrichen wird.
Das ist auch der Punkt, an dem das Hopus den Körper mit wohliger Wärme erfüllt.

Alles in allem ein hervorragendes Bier für kühle oder verregnete Abende, am besten in einem urigen Ambiente bei Kerzenschein und deftigem Essen. Für jeden Liebhaber geschmacksintensiver rauchig erdiger Biere ein absolutes Probiermuß und für mich ein nahezu perfekter Trunk. Einzig der ganz leicht zu starke und wirklich kurze Alkoholstich im Einstieg verhinder für mich hier die Dreifachzehn.Verfasst von Robert
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Bewertet von Florian, Robert

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Farbe: kraeftig dunkles gelb, trueb, von "Hefeschwaden" durchzogen
Geruchlich ist es zuerst fruchtig und hefig, bei laengerem Riechen kommen herzhafte Nuancen durch. Kurz vor dem Trinken erreicht mich dann noch ein sehr kraeftiger erdiger Geruch, oder auch rauchig, ich kann mich da schlecht entscheiden. Es riecht jedenfalls sehr gut. Zuerst schmecke ich den doch nicht unbetraechtlichen Alkoholgehalt, gefolgt von einer angenehmen Bitterkeit, die kontinuierlich durch Saeure abgeloest wird. Zudem steigen mir wieder die herzhaften Nuancen aus dem anfaenglichen Geruch in die Nase. Das habe ich bei einem Bier noch nie erlebt! Insgesamt ist der Bock eine wirkliche tolle Mischung aus fruchtigem Hefeweizen und dem erdigen, bodenstaendigen Geschmack eines Bockbieres. Der Geruch ist wirklich toll und man muss es einfach mal probieren, wenn man rankommt!Verfasst von Kaddy
Beeindruckend ist die sehr stabile, feinporige Schaumkrone, der man minutenlang bei ihrem Dasein zusehen kann und die im Laufe des Trinkerlebnis nur marginal schrumpft. Farblich zeigt es sich in einem dunklen, nebligen Gelb.

Eine Armut an Aromen kann man dem Hopus nicht zuschreiben. Da sind zunächst kernige erdige Noten, etwas Hefe sowie fruchtige Noten, die den Geschmack untermalen. Im Abgang rückt dann eine Bitterkeit stärker ins Licht, die im Wechselspiel mit den Aromen schon im Körper ihren Ausgang genommen hat und gut ins Gesamtbild zu passen scheint. Der Alkoholgehalt versteckt sich nicht vollends und ist spürbar, aber keinesfalls störend oder überfordernd. Insgesamt ist es ein wunderbar gelungenes Zusammenspiel eines Aromareichtums, bei dem einerseits erdige und fruchtige Noten und andererseits die Stärke des Alkohols und der Bitterhopfen das Hopus zu einem Trinkerlebnis machen.

"Ein klasse Bier, besonders wenn es draussen stürmt und sich der Schnee bis hoch ans Fenster türmt." (Zitat Florian). Nun, der fehlende Schnee ist wohl der einzige Kritikpunkt. Das Bier kann freilich nichts dafür, dass es seit über einem Monat weder regnet noch schneit.Verfasst von MichaelF
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertet von 2 Benutzern