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Beer like star Hopfull Hallertauer Pale Ale

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

#16963

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
83% Avatar von Massingasetta
78% Avatar von Felix
78% Avatar von bromfiets
74% Avatar von Ernesto
73% Avatar von Bier-Klaus
46% Avatar von Hobbytester

73% Rezension zum Hopfull Hallertauer Pale Ale

Avatar von Bier-Klaus

Das Pale Ale begeistert mich vom Geruch her. Es erinnert mich sofort an das IPA der Camba Bavaria. tropische Früchte wie Ananas und Mango sowie Kräuteraromen.

Der Antrunk beginnt typisch ale-hefig, etwas bitter und säuerlich. Durch die Säure ist es frisch, der Sprudel fehlt Sortentypisch. Beim Geschmack halten sich die Säure und die Herbe die Waage, leichte Fruchtaromen bleiben im Hintergrund. Am Gaumen haftet sich der Hopfen an, mich wundern die fruchtigen Aromen dabei, wobei alle Hopfensorten eher traditionell sind, bis auf den Hallertauer Saphir.

Das Ale gefällt mir gut, ich finde es typisch, mit einem guten Körper und zurückhaltender, angemessener Hopfung. Zuviel Alkoholgeschmack kann ich nicht feststellen. Was mich etwas stört, ist die meiner Meinung nach etwas übertriebene Säure.

Bewertet am

83% Hallertauer Pale Ale

Avatar von Massingasetta

Braunoranges oder bernsteinfarbenes IPA aus der Schlossbrauerei Au-Hallertau. Schaumkrone ist gut. Einstieg ist zugleich mit dem Geschmack der Gerste und dem Hopfen bespickt. Ein extrem unkompliziertes IPA das doch überzeugt. Der Körper ist nicht gross anders als Einstieg nur der Alkoholgehalt gibt dem Bier eine Schwere die zwar gut zu dem Hopfensturm passen, aber das Bier an Süffigkeit nehmen. Abgang ist nicht allzu andauernd, dafür allmählich und herb trocken. Fazit: Gutes IPA das etwas einfach gestrickt ist.

Bewertet am

78% Rezension zum Hopfull Hallertauer Pale Ale

Avatar von Felix

Schon in der Flasche zeigt sich eine extreme Trübe mit großen Hefepartikeln. Im Glas nicht anders. Hier noch eine dunkle Farbe, irgendwo zwischen Rot, Braun, Orange, Bernstein, Lachs... Die Perlage ist cremig und fein. Schönes Bier.

Der Geruch zeigt sehr fruchtige, ölige Aromen, die den amerikanischen Tönen in überhaupt nichts nachstehen. Hier zeigt sich wirklich, dass kein Centennial, Amarillo oder Cascade zwingend notwendig ist, um ordentlich Tiefe entstehen zu lassen. Dieses Ale tendiert aromatisch weniger in Richtung exotische Früchte als vielmehr zur kühlen Minze, zu Kräuterwiese und Nadelbaum. Ein schönes, leicht alkoholisches und milderes, aber bestimmtes Aroma.

Im Mund sogleich belegende Bittere über die ganze Zunge verteilt. Würzige Hopfennoten von verschiedenen Kräutern. Basilikum und Minzblätter zeigen sich hier, trotzdem leichte Frucht darüber. Schalenbitterkeit - nicht wirklich wie Orange, Zitrone, Grapefruit oder ähnliches - eher wie Papaya oder noch unreife Aprikose.
Ein trockener und gemäßigter Einstieg.

Der Körper ist für fast 7%ABV ein wenig dünn und noch einen Hauch zu alkoholisch. Dieser Alkohol stört zwar keine Aromatik, zeigt sich aber deutlich im dünnen Mundgefühl. Vergleichbar finde ich hier die Textur des Riedenburger Dolden Suds. Ein bisschen weniger Alkohol hätte dem IPA gut getan. Vielleicht wären sogar angedeutete Röstmalznoten hier toll gewesen.

Der Abgang ist aromatisch nicht übermäßig lang, die Trockenheit jedoch scheint nicht zu enden. Das Bier heftet sich in die Geschmacksknospen und will nicht mehr gehen. Dabei handelt es sich aber noch nicht um eine besonders stechende oder anstrengende Bittere. Sie ist sehr verkraftbar, weil sie ohne diese säuerlichen Zitrusnoten erscheint. Ist grundsätzlich blumig und gemütlich.

Das Hopfull aus der Hallertau schmeckt mir ziemlich gut. Vor allem kann ich an ihm schätzen, dass es ohne Granateneffekt auskommt und doch ziemliche Kraft in Bittere und Aroma beweist. Damit lässt es sich durchaus als eine deutsche Interpretation des amerikanischen IPA-Stils betrachten.
Es ist vielleicht ein noch ein bisschen unbeholfenes IPA. Es taumelt so ein wenig hin und her, wie das eben so ist, wenn man gerade frisch geboren ist und noch gar nicht wirklich weiß, was Schwerkraft bedeutet. Aber ich möchte trotzdem keineswegs herablassend auf dieses Bier blicken. Ich finde es sehr lecker und die Idee der Hopfung und Hopfenstopfung nur mit deutschen Aromahopfensorten + Saazer zu gestalten ehrlich grandios. Ich hoffe sehr auf Nachahmer.
Das Bier hat eine wunderbar kräuterige und weiche Aromatik, die der Amerikaner zurecht als "pine" beschreiben würde. Es ist dabei erstaunlich, wie nah doch die deutschen Hopfen in ihrer Kraft den amerikanischen ganz mühelos kommen können.
Ich persönlich mag seine Aromatik, die so kühl und klar agiert und deren Fruchtigkeit und Bittere einen nicht erschlagen. Die Fruchtnoten scheinen mir eher aus der obergärigen Hefe, als aus den Hopfensorten zu kommen. Vor allem Saphir und Hersbrucker vermählen sich hier wirklich schön. Letzterer tritt betonter zutage.
Ich denke, man kann deutlich sagen, dass dieses Bier gut, aber nicht übermäßig genial ist. Betrachtet man die Hopfung als Besonderheit, so ist es nur noch persönliche Vorliebe, ob man in diesem Stil die amerikanischen, fruchtig-bitteren Noten haben will, oder ob man Freund der blumig-kräuterigen, deutschen Sorten ist. In meinem Fall trifft letzteres zu. Ich kann dieses Bier aus diesem subjektiven Grund sehr genießen und empfinde es als ein vielleicht nicht perfekt, aber endlich mal maßvoll gebrautes, abgestimmtes und in sich ruhendes IPA, das keine eklatanten Aromafontänen und Explosionen benötigt, um sich als IPA zu profilieren.

Bewertet am

78% Rezension zum Hopfull Hallertauer Pale Ale

Avatar von bromfiets

Ein schönes bernsteinfarbenes IPA ist das Hopfull Pale Ale, bei dem zur Hopfenstopfung nicht die amerikanischen Aromahopfen benutzt wurden, sondern auf die heimischen Hallertauer Hopfen Saphir, Perle und Hersbrucker sowie Saazer gesetzt wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Dieses IPA ist sowohl hopfig-frisch als auch hopfig-bitter und lässt sich durchaus als passables IPA einstufen.

Bewertet am