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Beer like star Hopfenstopfer Citra Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 27 Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 38 Bewertungen und 19 Rezensionen

Das Bier Hopfenstopfer Citra Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 08/2011
    #5562

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 38 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
    100% Avatar von Micha
    93% Avatar von MichaelF
    91% Avatar von Robert
    91% Avatar von TasteItAll
    90% Avatar von Knusper
    90% Avatar von WeinArte
    90% Avatar von jolissimo
    90% Avatar von ren1529
    89% Avatar von braugnom
    89% Avatar von bromfiets
    89% Avatar von Chris
    88% Avatar von gerdez
    87% Avatar von Florian
    86% Avatar von BierPost.com
    86% Avatar von tonne
    84% Avatar von mysland
    84% Avatar von Wursti
    84% Avatar von hightower
    84% Avatar von deadparrot
    83% Avatar von Schluckspecht
    83% Avatar von dreizack
    83% Avatar von BarneyGumble
    83% Avatar von Bierblogger Felix
    83% Avatar von Tobieras
    83% Avatar von Biervana
    83% Avatar von Stout-Scout
    83% Avatar von Alexander Fritz
    83% Avatar von Daniel McSherman
    80% Avatar von Felix
    79% Avatar von B33zleBug
    78% Avatar von Bier-Sven
    75% Avatar von MaRoSeMaJa
    74% Avatar von FBier
    73% Avatar von Bier-Klaus
    70% Avatar von Dexter
    66% Avatar von Bierkules
    63% Avatar von schloemi
    57% Avatar von Ernesto

    89% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Wie viel Hopfen man genau in einen Hopfenstopfer stopfen muss, damit er sich auch Hopfenstopfer nennen darf – wir wissen es nicht. Was wir wissen, ist, dass uns hier ein aromatisches Gebräu der Extraklasse ins Glas gelaufen ist.

    Sicher, die Farbe ähnelt trübem Apfelsaft oder Bananensaft und mag für Liebhaber goldig-klarer Lager zunächst nicht sehr appetitlich wirken.

    Sicher, die extreme Zitrusfruchtnote im Geruch und im gesamten Geschmackserlebnis ist für Biertrinker, die sich nicht mit aromagehopften Ales auskennen, gewöhnungsbedürftig.

    Sicher, den Hopfenstopfer gibt es nur einmal im Jahr, und man muss ihn vorbestellen oder Glück haben, dass ein Getränkehandel in der Nähe dies tut.

    Aber es lohnt sich!

    Die Fruchtnoten sind einfach herrlich. Blutorangen(schalen), Pfirsich, Banane, Mango, Zitrone(ngras) – die Palette ist reichhaltig und stimmig. Das Bier wirkt trotz seiner vollmundigen, seifigen Dichte enorm frisch. Im Abgang gibt es eine stechende Bitterkeit, die an Salbei und Heu erinnert und die fruchtigen Noten gut kontrastiert.

    Insgesamt ist der Hopfenstopfer also fruchtig, ohne zu süß zu sein, und frisch, ohne herbe Noten vermissen zu lassen. Sehr gelungen, und das unter Verwendung einer Hopfensorte UND im Einklang mit dem Reinheitsgebot. Kein Aroma, keine Zusatzstoffe – nur extrem schmackhaftes Brauereihandwerk. So muss das!

    Bewertet am

    84% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Wursti

    Das Citra Ale kommt mit einem sagen wir mal minimalistischen Design. Im Glas (0,4l Tulpe) ist es vergleichsweise Hellgelb, leicht trüb, baut aber eine schöne, feine Blume auf.

    In der Nase findet sich zunächst Zitrone pur. Erst allmählich trauen sich andere Früchte, wie Mango, Bitterorange? Evtl. Pfirsich hervor. Alle Achtung! Im Antrunk zeigt es sich recht spritzig und leicht fruchtig, wird aber hinten heraus herb und trocken. Einen schönen langen, herben Abgang gibt’s obendrauf.

    Bewertet am

    83% Zitronig gut!

    Avatar von Schluckspecht

    Mit dem amerikanischen Hopfen Citra ist dieses Ale gebraut, welches übrigens einen höheren Weizenmalz- als Gerstenmalzanteil aufweist. Auf der Flasche ist die optimale Trinktemperatur mit 8° C vermerkt, es gibt 5,1 % Alkoholgehalt, rund 12 % Stammwürze und milde 25 IBU. In einem hellen, trüben Gelbgold steht das Citra Ale im Glas, es gibt eher wenig Schaum.

    Für die Nase gibt es alles, was der Citra bietet: Zitrone, Grapefruit, Blutorange, harzige Würzigkeit. Der Einstieg ist mild und weizenmalzbetont. Es gibt bei feinprickelnder Kohlensäure Fruchtnoten von Zitrone und Blutorange. Allgemein dominiert hier die Hopfigkeit - und zwar fruchtig und aromatisch. Den Abgang darf man als feinherb bezeichnen und auch hier liegen Fruchtnoten ausgereifter Zitrusfrüchte vor und gipfelt mit Grapefruit-Herbe. Dazu gibt es neben Heu auch noch Kräuternoten wie z.B. Rosmarin. Das Citra Ale ist ein sehr mildes, unkompliziertes, feinwürziges Ale, das beweist: Manchmal reicht eine Hopfensorte einfach aus. Es ist schön, dass es weder zu süß noch zu sauer ist. Da der Körper nicht mächtig ist, empfiehlt sich dieses Bier im Sommer zu leichter Kost wie etwa mediterrane Antipasti.

    Bewertet am

    83% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Daniel McSherman

    Golden-orange leicht trüb. Aromen: Zitrus, Grapefruit, Kräuter. Geschmack: herrlich fruchtig, nicht zu bitter. Sehr ausgewogen.
    Empfehlung!

    Bewertet am

    84% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von hightower

    Optik:
    Aus dem Glas strahlt ein leicht trübes Bier in einer schönen gelblich/orangenen Farbe, fast schon Bernstein. Die weiße feinporige Schaumkrone thront majestätisch auf dem Bier. Diese ist sehr fest und bleibt lange Zeit stabil. Da fange auch ich an zu strahlen.

    Einstieg:
    Das Strahlen in meinem Gesicht ändert sich auch nicht bei der Geruchsprobe. Feinste Zitronenaromen ziehen da durch meine Nase, gepaart mit ein wenig Grapefruit. Wahnsinn! Auch im Antrunk ist das Bier intensiv fruchtig. Das Zitronenaroma aus dem Hopfen zeigt sich von Anfang an, auch hier gepaart mit ein wenig Grapefruit. Die verschiedenen Malzsorten drängen ebenfalls nach vorne und sorgen für ein mildes Bananenaroma.

    Körper:
    Das Bier wirkt recht trocken, die Säure ist nach meiner Einschätzung wunderbar ausgewogen. Eine Süße nehme ich nicht wahr.

    Abgang:
    Zum Ende hin zieht der Bitterhopfen an und lässt das Bier angenehm bitter und auch würziger werden. Noch lange nach dem letzten Schluck habe ich ein angenehm wenig säuerliches Fruchtaroma im Gaumen.

    Fazit:
    Klasse! Ein saugutes Pale Ale, welches jeder mal probiert haben sollte wie ich finde. Und so leid es mir tut, der SonnenHopfen von Gaffel ist dagegen keine Konkurrenz. Für meinen Geschmack ist beim Hopfenstopfer alles perfekt ausgewogen, eine wunderbare Erfrischung an einem warmen Sommertag.

    Bewertet am

    84% Zitrus, Zitrus, Zitrus

    Avatar von deadparrot

    Die Farbe lässt erst einmal an einen naturtrüben Apfelsaft denken, was aber gar nicht schlecht ist, denn dieses Bier ist ja auch sehr fruchtig. Es sieht fast aus wie ein Weißbier und bildet sehr viel Schaum beim Eingießen.

    Das Aroma ist von zig anderen Rezensenten schon sehr treffend beschrieben worden. Das Citra Ale hält, was sein Name verspricht. Zitrus, Zitrus, Zitrus. Grapefruit, aber auch Holunderblüten und Pfirsich.

    Im sehr frischen Körper, in dem sich zusätzlich ein schönes Aprikosenaroma entfaltet, tritt dann eine kräftige Säure und im Abgang eine zunehmende, aber insgesamt nicht einmal besonders starke Bitterkeit hervor, die an Gräser denken lässt und dieses Bier schön abrundet. Einziger Kritikpunkt bei mir ist, dass dieses Bier, so erfrischend-sommerlich es ist, noch etwas mehr Kohlensäure vertragen könnte.

    Bewertet am

    74% Die Craft-Beer Alternative zum Radler

    Avatar von FBier

    Naturtrüb, zitronengelb mit feinen Schaum, der sich recht bald verflüchtigt. Das Ale riecht intensiv nach Zitrone, Limone und dezent nach Kräutern und Honig. Der Antrunk ist dann sehr ähnlich, wie der Geruch: Ein starkes, sehr frische Zitrusaroma, viel, aber nicht zu viel Kohlensäure, dezente Malzsüße und ein Hauch von Kräutern. Im Abgang kommt eine angenehme und recht zahme Bitternote dazu. Sehr erfrischend und gut komponiert. Ideal für den Sommer. Mir persönlich ist das Bier allerdings etwas zu eindimensional auf den Zitrus-Geschmack ausgelegt – das „Bierige“ fällt etwas ins Hintertreffen. Insofern gibt's von mir keine Höchstnoten. Dennoch wird hier ganhz klar hohe Qualität geboten!

    Bewertet am

    79% Sommerbier

    Avatar von B33zleBug

    Flasche auf und aaah Zitrusobstkorb!
    Das Citra Ale hält da also schonmal, was es mit seinem Namen verspricht, auch wenn das ein oder andere IPA dort sicher noch mehr zu bieten hat.
    Das Bier ist folglich sehr frisch und leicht und nirendwo aufdringlich aber insgesamt sehr rund in seiner Komposition aus Aroma, Geschmack, Hopfenbittere, Kohlensäure und der Säure im Geschmack.
    Großartiges Bier für den Sommer!

    Bewertet am

    83% Gehopft und nicht geschüttelt

    Avatar von Stout-Scout

    Während des Einschenkens schäumt das Bier kräftig auf und bildet eine sahnige Schaumkrone. Im Verlauf des Biertestes, wandelt sich diese zu großporiger Gestalt, bleibt jedoch durchgehend stabil.

    In einem auffallendem und zugleich sehr schönen Orange bis Bernsteinfarbton steht das Citra Ale im Glas. Zu erkennen ist eine feine Trübung, die das Bier umschleiert und die Aufregung bzw. Gespanntheit in mir ansteigen lässt.

    Der Geruch des Bieres ist definitiv ein Aromahighlight. Unzählige Düfte entströmen dem Ale. Absolut fruchtig geben sich Aromen von Zitrone, Limette und Holunder zu erkennen, gepaart mit einer dezenten Malznote. Aber auch Düfte nach frischem Gras und Heu passieren meine Geruchsnerven. Nach dem ein oder anderen genießerhaften Schluck, erkenne ich sogar ein Duft nach Mango.

    Der erste Schluck läuft mild und weich in meinen Mund, das Citra Ale schmeckt weiterhin angenehm fruchtig nach Zitrone und Holunder und besitzt eine gewisse Süffigkeit. Frisch und prickelnd macht sich dann der Mittelteil bemerkbar. Dieser bildet durch seine aufkommende Säuerlichkeit, welche die anfängliche Fruchtigkeit gekonnt ausklingen lässt, eine wunderbare Überleitung zum Abgang. Hier kommt der Hopfen richtig gut zur Geltung und zeigt was in ihm steckt. Ich genieße einen außerordentlichen herben und sehr schmackhaften Abgang.

    Ein Bier bei dem es wahrlich etwas zu entdecken gibt und alle Geschmacksnerven anregt. Dennoch wird man von der Vielzahl von Aromen nicht überrollt und zeigt ein harmonisches Zusammenspiel der verschiedenen Geschmäcker. Vom ersten bis zum letzten Schluck beweist dieses Bier einfach Klasse. Absolut empfehlenswert.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Bier-Klaus

    Der Geruch ist duftig nach Mandarine, der Antrunk wenig vollmundig. Der Körper ist schlank wie ein Pils und sehr hopfig, dadurch fehlt mir persönlich die Ausgewogenheit. Das könnte man als Sommerbier nochmal verkosten.

    Bewertet am

    89% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von bromfiets

    Einen absoluten Knaller hat Häffner Bräu aus Bad Rappenau in Baden-Württemberg mit seinem Hopfenstopfer Citra Ale gebraut. Vielmehr: Thomas Wachno, der "Hopfenstopfer" in Persona. Diese kleine Privatbrauerei, die dank Wachno auf den Craftbeer-Zug aufgesprungen ist, hat hier ein obergäriges Ale erschaffen, das einzig und allein mit dem Citra-Hopfen gebraut wurde, und bei dem der Slogan “Weniger ist mehr” absolut zutreffend ist. An diesem Bier wird (fast) jeder seine Freude haben. Da lege ich mich fest.

    Das sogenannte “Single Hop” duftet angenehm zitronig, und perlt schön im Glas. Eine leichte Trübung ist bei diesem bernsteinfarbenen Bier zu erkennen, die Schaumbildung ist beachtlich. Der Geschmack präsentiert sich dann unheimlich erfrischend: Zunächst überrascht die starke Zitronennote, die leichte Säure ist nicht penetrant, sondern spritzig. Der Abgang ist ebenfalls nicht zu aufdringlich, sondern dezent herb. Ein echter Gewinn für jeden Bierfreund, wenn er die Einfachheit eines Bieres zu schätzen weiß und auf hopfengestopfte Brauerzeugnisse steht. Ich tu's. Deshalb: Trinktipp!

    Bewertet am

    90% Das Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Knusper

    "Exotisch, aromatisch, ungewöhnlich! Weit weg von der Fernsehbier Plörre!"

    Das verspricht die Häffner Bräu GmbH alias "Hopfenstopfer" mit ihren 3 erhältlichen Ales. Ich habe mir heute das Citra Ale vorgenommen, welches ausschließlich mit dem amerikanischen Aromahopfen Citra gehopft wurde und deshalb auch als "Single Hop Craft Beer" bezeichnet wird. Citra steht für einen fruchtig-herben sowie erfrischenden Biergeschmack. Und das steht bei diesem Bier auch im Vordergrund:

    Das Citra Ale kommt direkt beim ersten Schluck kompromisslos fruchtig daher. Hier treffen Zitrusfrüchte auf den typisch herben Pale Ale Geschmack. Im Abgang klingt das Ganze dann angenehm ab und eine zufriedenstellend, locker-leichte Erfrischung macht sich breit. Super für einen warmen Sommertag wie heute, Prost!

    Bewertet am

    90% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von WeinArte

    Das Hopfenstopfer Citra Ale ist eine wahre Fruchtbombe. Dunkelorange mit einem dichten und festen Schaum zeigt das Bier bereits in der Nase seine Fruchtaromen. Am Gaumen folgt die Explosion, angeführt von Früchten, insbesondere Citrusfrüchten, dann folgen eine feine Süße, eine optimal angepasste Säure und für mich sehr überraschend, eine nicht aufdringliche Bitterkeit. Abschließend ein fast perfekter Abgang, der die einzelnen Aromen nochmal fein in der Kehle zusammenfasst. Für mich ein sehr gutes Bier, das unglaublich süffig ist.

    Bewertet am

    83% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Biervana

    Heute widme ich mich dem ersten von 3 Sorten des "Hopfenstopfers" Thomas Wachno, welche ich bei "Hopfen&Malz" in Berlin für mich gewinnen konnte.

    Schon beim eingiessen explodiert die Fruchtbombe und man wird regelrecht in einen frischfruchtigen Bann gezogen. Im Glas zeigt sich ein leicht trübes aber wunderschönes dunkles orange. Die Schaumbildung ist extrem. Schon beim einschenken ins Glas war bei mir vorsicht geboten. Eine zaghafte Hand und alles entwickelt sich zu vollster Zufriedenheit. Der Schaum ist wie gesagt üppig, fest und hält sehr lange stand. Der Geruch ist atemberaubend und dafür liebe ich diese Ale's. Fruchtig und frisch kommt es daher und fährt an exotischen Aromen auf Vollgas...einfach herrlich. Auch eine trockene Herbe ist wahrzunehmen welche sich super in das Gesamtbild einreiht. Der erste Schluck ist mehr als spritzig und erfrischt durch die Menge an Kohlensäure sehr gut. Mir persönlich schon fast eine Spur zu viel des guten. War beim Geruch noch Fruchtigkeit auf der Überholspur setzt der Hopfen beim Geschmack zur Aufholjagd an und dockt wie ein Profi an die Geschmacksnerven an. Das Fruchterlebnis bleibt bestehen, wenn auch jetzt etwas zurückhaltender und der Hopfen trumpft mit einer gut trockenen Herbe auf...und das ohne den Helden spielen zu wollen. Alles scheint im Einklang und ich kann nur sagen das ich von diesem Bier sehr angetan bin. Hut ab.

    Bewertet am

    100% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Micha

    Eini hervorragendes Ale: Schöne, trockene Zitrusnoten und eine kräftige, nicht zu stark nachhängende Bittere. 1A!

    Bewertet am

    75% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von MaRoSeMaJa

    Für liebhaber von Bieren mit fruchtiger Note äußerst empfehlenswert.

    Bewertet am

    80% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Felix

    In wunderbar trübem dunkelgelb zeigt sich der Hopfenstopfer, ein single Hop craft beer mit citra-Hopfen. Opftisch ist es eine Augenweide, doch im Geruch überzeugt es noch mehr. Es riecht intensiv nach Blutorange und Pfirsich. Helle Beeren, wie bspw. Stachelbeere ließe sich auch noch erkennen und vielleicht nocht etwas Zitrone, wobei hierbei wirklich das säuerliche Fleisch und nicht die herbe Schale gemeint ist. Das Bier scheint eine absolute Aromabombe, die Kraft des enthaltenen Weizenmalzes steht schon am Startpunkt und wartet darauf losgelassen zu werden, der Hopfen ist hinter der heftigen Frucht noch gar nicht wirklich zu erkennen.
    Im Mund zeigt sich dieses Bier dann wesentlich prickelnder und seidiger als erwartet. Im Antrunk sprudelt es erstmal auf und sofort kommt der Hopfen ins Spiel, der ist aber gar nicht sonderlich bitter, dafür aber durchgängig sehr trocken und er entwickelt sich bis in den Nachtrunk hinein immer mehr. Bei diesem Bier staut sich die Bitterkeit im Laufe des Trinkprozesses immer weiter an, was die Hopfenbittere sehr verträglich aber leider auch sehr leicht macht. Der Körper ist für diese Machart im ersten Mundgefühl recht voll, wird aber nicht von viel Malz begleitet, weshalb es im selben Moment auch samtig-dünn bleibt, gerade beim Schlucken fällt diese Schwäche besonders auf. Die Fruchtaromen gehen immer mehr zurück.
    In der Rezenz ist dieses Bier recht sprudelig, es kribbelt bei jedem Schluck auf der Zungenspitze. Die Fruchtigkeit des Bieres schlägt sich hauptsächlich in der letzten Hälfte des Antrunkes durch eine Orangenschalen-Note nieder, im Nachtrunk weicht sie gänzlich dem trockenen Aromahopfen, der für meinen Begriff jedoch etwas mehr Volumen hätte haben können. Stößt man nach dem Schlucken leicht auf oder atmet man durch die Nase aus, so erhebt sich aus dem Hals eine heftig-bitter-süße Grapefruit-Note wie man sie von der echten Frucht kennt. Eine Interessante Fruchtentwicklung also innerhalb des Bieres, vom Geruch (Blutorange/süß) in den Antrunk (Zitrone/säuerlich) bis in den Nachtrunk (Grapefruit/herb).
    Dieses Bier ist trotz seiner enormen Aromaintensität im Geruch, doch relativ leicht und verträglich und taugt wie ich finde, super zum Grill - und Gartenbier. Es ist jedenfalls keine aromatische Herausforderung, obgleich es viel zu bieten hat. Dennoch merkt man sehr schnell, dass ein solches Single Hop Bier eigentlich kein 100%ig fertiggestelltes Bier ist, sondern in erster Linie dem Tasting des einzelnen Aromahopfens dient, aus diesem Bier könnte noch ein wenig mehr gemacht werden, indem weitere Hopfensorten kombiniert werden. Eigenständig gesehen ist dieses Bier bereits hochwertig, doch ich denke aus einem tollen Bier wie diesem ließe sich dadurch ein erstklassiges Bier machen. Mich stört bspw. die zu hohe Süffigkeit aufgrund des sehr seidigen Körpers.

    Bewertet am

    93% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von MichaelF

    Man stelle sich einen Weihnachtsmann in Form des Postboten und als Weihnachtsgeschenk das „India-Pale-Ale-Paket“ des Bier-Index vor (im Juni, bei 35 °C). Viel treffender kann die Stimmung vor der Verkostung des „Hopfenstopfer Citra Ale“ nicht beschrieben werden.

    Im Glas zeigt es sich in einer hellen, trüben Farbe mit einem intensiven Duft, der schon ein gutes Beispiel für die folgenden Aromen abgibt: ein harmonischer Mix aus Malz, Früchten und Kräutern. Sehr intensiver Geruch, der eine Einladung zum Trinken ausspricht.

    Im Antrunk gibt es fruchtige Aromen und eine sehr präsente Süße, die den Aromen als Stimmungsmacher beigelegt scheint. Aromatisch, weich, vom natürlich überdurchschnittlich wahrnehmbaren Hopfen und Zitronensäure begleitet. Fruchtaromen wie Pfirsich, Banane und Mango korrelieren einfach herrlich. Der Abgang enthält schließlich eine mit Salbei unterlegte Bitterkeit und abgeminderte Fruchtaromen.

    Diese weichen, umschmeichelnden Fruchtnoten begeistern mich restlos. Und das ist kein (zum Beispiel) belgisches Bier, das nicht dem Reinheitsgebot unterliegen würde; es ist ein Bier gemäß dem Reinheitsgebot! Eigener Charakter, spannende Komposition, überzeugende Aromen. Hut ab!

    Bewertet am

    83% Rezension zum Hopfenstopfer Citra Ale

    Avatar von Bierblogger Felix

    Hier steht der Hopfenstoper aus dem Jahr 2012 vor mir. Im Glas ist es hell-orange, feiner dichter Schaum, erinnert etwas an eine naturtrübe Apfelsaftschorle.

    Der Duft ist intensiv fruchtig, etwas malzig und ein wenig nach Kräutern. Der Duftkorb geht dabei von Banane, Grapefruit, bis hin zu Papaya, Apfel und natürlich Zitrone. Sehr aromatisch!! Irgendwie habe ich Assoziationen an Cider in der Nase. Richt auf jeden Fall "anders" aber sehr lecker. Ok, ab in den Mund damit.

    Schmackhaft und intensiv fruchtig im Antrunk. Dazu leichte Malznote und eine deutlich wahrnehmbare Süße, die sehr angenehm mit wummert. Der Hopfen ist deutlich wahrnehmbar und genau das macht den interessanten und sehr leckeren Geschmack auch aus. Das Fruchtaroma ist dabei auch deutlich vorhanden und es bleibt für mich etwas Apfellastig.. Allerdings auch die Säure durch die Zitrone. Dabei ist die Säure nicht richtig säurig sondern aromatisch. In etwa so wie mit Zitronenschale und nicht mit der direkten Säure. Super!! Der Abgang ist angenehm herb, weiterhin leicht malzig und ein wenig süßlich. Die Fruchtnote bleibt trotzdem vorhanden.

    Ein spannendes Bier mit einem sehr eigenen Charakter, was es deutlich von anderen abhebt. Sehr gelungen!!

    Bewertet am