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Beer like star Hopfen Royal

  • Typ Starkbier
  • Alkohol 6.9% vol.
  • Stammwürze 16.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#17355

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
86% Avatar von Weinnase
85% Avatar von Meandmydemon
83% Avatar von Bier-Klaus
78% Avatar von madscientist79
68% Avatar von Hobbytester
60% Avatar von JimiDo
48% Avatar von Florian

60% Rezension zum Hopfen Royal

Avatar von JimiDo

Heute steht das Hopfen Royal zur Verkostung an. Laut Brau-Manufaktur Allgaeu ein Edelbier mit doppelter Hopfung. Es enthält 6,9 % Alkohol bei einer Stammwürze von 16,5° Plato. Zu der Hopfengabe, die Sorten werden leider nicht benannt, wird zusätzlich die Sorte Cascade zugegeben.

Beim Öffnen der 33 cl Gourmetflasche bleibt das starke Gushing, wie beim Braukatz Pale Ale, glücklicherweise aus. Es schäumt zwar auch gewaltig und grob blasig im Glas, aber der Schaum bleibt da wo er hingehört. Die Farbe des naturtrüben Bieres ist rotbraun. Ein malziger und hopfiger Geruch steigt mir in die Nase. Das Bier hat einen malzigen, recht rezenten Antrunk. Für den Einsatz von Cascade Hopfen hätte ich mit mehr Fruchtigkeit gerechnet. Statt dessen ist es karamellig süß und auch ich schmecke deutlich den Alkohol. Zum Abgang dann süßliche Bitterschokolade mit etwas bitteren Hopfen. Laut Homepage soll es sich um 30 IBU Bittereinheiten handeln. Die sind natürlich nicht viel für eine extra betonte doppelte Hopfung. Die enorme Kohlensäure stört auch die Süffigkeit. Das ganze Bier wirkt unrund und kann so nicht zu meinen Favoriten gehören.

Bewertet am

85% Rezension zum Hopfen Royal

Avatar von Meandmydemon

Das Hopfen Royal ist orange-gelb, stark-fruchtig und kommt daher wie ein IPA. Der Geschmack ist durchaus eigenwillig und verlangt etwas Aufmerksamkeit. Definitiv kein Schüttbier. Es schäumt beim Einschütten in Glas sehr stark, die Krone fällt aber auch schnell zusammen. Ich mochte das Bier. Das kannman durchaus mal probieren.

Bewertet am

48% Hopfel Royal – belastend und unwertig

Avatar von Florian

Das Hopfen Royal ist orange mit Grünstich und riecht etwas seifig. Der Einstieg ist süß und die Aromatik ist erschlagend. Die Hopfung ist undifferenziert fruchtig, das Gefüge seifig und der Zucker kleistert. Dazu kommt dann eine bissige Kohlensäure, die das Bier seiner letzten Harmonie beraubt. Die Malznoten wirken oxidiert und irgendwie ähnelt das Trinkerlebnis dem, was man bei einem billig und lieblos dahingebrauten Bock erwartet. Royal verbinde ich mit Wertigkeit, nicht mit dem hier.

Bewertet am

68% Ein Hopfenschampus

Avatar von Hobbytester

Das Bier fällt zuallererst mit seinem recht teuren Preis und seiner Aufmachung, die an Champagner erinnern mag, auf. Es riecht sauer und erinnert in dieser Phase auch im Antrunk an Schaumwein. Dies setzt sich im Abgang fort, eine recht starke Rezenz trägt ihren Teil zum so eher untypischen Eindruck der Säure bei. Wo ist das bierige Element? Es wird nachgereicht! Der Rahmen betont auf jeden Fall Hopfennoten, die sehr gut schmecken, es folgt auch eine ausgeprägte, aber nicht zu extreme Bitterkeit. Was das Bier dann letztendlich in seinem Geschmack komplettiert, ist der nach nussiger Röstung schmeckende, nur sehr kurze, aber intensive Malzmoment. Dieser Körper schafft es im letzten Moment, noch als ausgewogen durchzugehen. Mit der weinigen Säure muss man aber umzugehen wissen, die ganze Textur erinnert mehr an einen Schampus, wesentlich weniger an Bier. Für sich genommen gefallen aber der Auftritt von Hopfen und Malz durchaus. Bernsteinfarbe trifft auf länger bleibenden Schaum. Das Bier ist weniger süffig, es handelt sich um einen recht eigenwilligen Geschmack. Die Bitterkeit gefällt mir ganz gut. Es ist genügend Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Eine ganz eigenwillige, in sich aber durchaus stimmige Komposition liegt hier vor, Alltagstauglichkeit hingegen nicht. Dazu ist dieses inspiriert wirkende Bier zu sauer. Ein interessantes Trinkerlebnis ist es allemal, den recht hohen Preis rechtfertigt der Genuss aber nicht ganz.

Bewertet am

83% Rezension zum Hopfen Royal

Avatar von Bier-Klaus

Dunkler Bernstein und leicht trüb, darüber eine enorme Krone.

Über dem 0,1l Eichstrich wurde der ganze Teku-Pokal mit Schaum vollgezapft. Anscheinend gehört das so. Zu riechen ist durch das Schaumgebirge natürlich nichts. Die Blume ist cremefarben mit glänzenden Mini-Bläschen und fällt auch recht schnell zusammen, so daß nur 1-Finger-breit bleibt. In der Nase hopfig, würzig und alkoholisch.

Der Antrunk gestaltet sich leicht hopfig und man kann es kaum glauben, das Bier schmeckt nach Eierlikör, genauso cremig, würzig aber auch leicht alkoholisch wie das Frauen-Gesöff. Die Hopfenaromatik ist sehr dezent, hier hätte ich mehr von der Kalthopfung erwartet. Das ist ein sehr feines Bier, es haut mich aber nicht komplett vom Hocker.
Wenn man es länger auf der Zunge läßt, kommt die Hopfung besser zur Geltung und der Nachhall dauert dann auch länger an.

Bewertet am

86% Flasche 367 von 1000; u. a. mit Cascade-Hopfen

Avatar von Weinnase

Naturtrübes Goldgelb mit orangeroten Reflexen; schöne, beständige Schaumkrone;
enorm intensives Bouquet nach Litschi (IPA ?), Orange, Zitrone und Honig - dabei alles sehr elegant;
im Geschmack zunächst ein weicher, stoffiger Ansatz; vollmundig, sehr süße Frucht, auch zitronig; wenig Hopfenbittere wird der üppigen Fruchtlawine entgegengesetzt; sehr langer Nachhall, der jedoch mit seiner Fruchtfülle fast erdrückt.
Interessante Spezialität, aber ein Bier, das nicht alleine genossen werden sollte (sonst trinkt man sich schnell daran satt).

Bewertet am