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Beer like star Holsten Extra Herb

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 7 Rezensionen

#10020

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian
77% Avatar von Freiberger
73% Avatar von fraba
64% Avatar von Florian
63% Avatar von Kackao
63% Avatar von madscientist79
63% Avatar von Schluckspecht
53% Avatar von Chris
37% Avatar von deadparrot
31% Avatar von Jeuni

63% Ganz anständig, aber noch mit reichlich Potenzial

Avatar von Schluckspecht

Doppelt gehopft - als Hopfenprediger ist das genau der richtige Ansatz. Schön, dass man hierbei auf Hopfenextrakt gänzlich verzichtet, um den "frisch-herben" Geschmack zu erzeugen. Dank viel (aber nicht ganz so stabilem) Schaum und einer lebendigen Karbonisierung sieht das Pils - goldgelb, etwas blass und bis zur Endstufe gefiltert - gar nicht mal schlecht aus im Glas. Dort entfaltet sich ein alles andere als markanter Duft. Norddeutsche Herbe? Kaum, denn das Holsten Extra Herb lenkt eher in die blumige, erdige, leicht nussige Richtung ein. Da beweisen andere Kollegen aus dem Norden mehr Charakter.

Der Antrunk ist klar, leicht malzig, hopfenblumig und ... auch irgendwie charakterschwach. Mir kommt es eine Spur zu wässrig vor. Schlank bleibt es auch im "pilsigen" Körper, der mit harzigen, grasigen Noten spielt. Irgendwo versteckt lauern apfelfruchtige Noten, die es weder mit der Süße noch mit der Säure übertreiben. Die Hopfenkante gibt es dann endlich im Abgang, wobei die sich damit einstellende Bitterkeit gewiss nicht zu brutal über den Genießer herfällt. Wegen ihr trinkt man dieses Bier erst.

Mehr (Hopfen) ist nicht immer mehr am Ende. Der überraschungsarme, mutlose Geschmack geht aber völlig in Ordnung, davon kann man am Abend auch mal ein Zweites trinken. Mir kam das Holsten Extra Herb früher aber intensiver und interessanter vor. Vielleicht trügen aber auch meine Erinnerungen...

Bewertet am

77% Rezension zum Holsten Extra Herb

Avatar von Freiberger

Mittlerweile kriegt man ja das einst so hochgelobte Holsten in fast allen Märkten in der Presiwert-Abteilung zu kaufen.
So auch dieses hier.
Ich als erklärtert Freund herber norddeutscher Pilsner habe mir also mal ein paar Ampullen dieses Biers zu Testzwecken besorgt.
Ins Glas verbracht duftet sofort der Hopfen und es zeigt es eine auffallend dunklere Färbung im Vergleich zu sonstigen deutschen Pilsnern.
Die Schaumkrönung sowie Kohlensäure sind recht dürftig ausgeprägt.
Nun muss sich also der Antrunk bewähren und der offenbart zunächst mal eine sehr auffallende herb-derbe Bitterhopfung.
Was mich ja nicht stört, ganz im Gegenteil.
Auch sofort wahrnehmbar eine gewisse Säure, je öfter man dann davon kostet, um so mehr kann man dann auch den durchaus vorhandenen getreidig-malzigen Körper erschmecken, der aber nicht dominant ausgeprägt ist, sondern eher ein wenig verwässert erscheint.
Süssliche oder gar fruchtige Aromen sucht man eher vergebens, die sind aber ganz offenbar hier auch nicht gewollt.
Der Abgang dann erscheint dann doch sehr dominant bitter, aber sehr lange vorhaltend und zeigt dann doch die frische und vollmundige Note, welche eine erstaunliche Süffigkeit offeriert.
An Jever und das gute Flensburger reicht es natürlich nicht heran, es ist aber sehr gut trink- und genießbar.
Aber wahrscheinlich auch nur, wenn man so wie ich (siehe oben) die herben norddeutschen Biere mag.
Daher auch sicher die bislang eher schwache Benotung hier, offenbar polarisiert dieses Gebräu dann doch sehr.

Bewertet am

37% Rezension zum Holsten Extra Herb

Avatar von deadparrot

Nachdem ich es, warum auch immer, öfter schon getrunken habe, nehme ich mir das Holsten Extra Herb - von dunkel goldener Farbe - jetzt erstmals für eine Rezension vor. Der Geruch ist - o wunder - herb, dabei jedoch auch recht metallisch. Auffällig ist die grobe Kohlensäure, die sich am Gaumen ausbreitet. Aromatisch bietet dieses Pils nicht viel - nicht mehr, eher sogar etwas weniger als sein "einfach" gehopfter kleiner Bruder aus der gleichen Brauerei, der zwar auch nicht zur Spitzenklasse der Braukunst gehört, aber jedenfalls ausgewogener und insofern trinkbarer daherkommt.

Die doppelte Hopfung macht sich weniger in Sachen Aroma als in puncto Bitterkeit bemerkbar, dabei ist eine dezidiert metallische Note einfach nicht von der Hand zu weisen. Ich bin grundsätzlich ein Freund von herben Pilsenern, aber dieses hier schmeckt unangenehm künstlich und lässt neben dem beinahe eisenartigen Geschmack kaum Raum für andere Aromen: Spürt man ein wenig nach, kommt allenfalls ein diffus-getreidiger Einheitsbrei unter der ansonsten völlig im luftleeren Raum schwebenden Bitterkeit zum Vorschein. Im Abgang verbleibt auch nichts anderes: Nasses Heu trifft auf rostiges Metall. Das ist ein wirklich sperriges, unschön zu trinkendes Bier.

Eine "Extra herbe" Variante eines Standard-Pilsners sollte gegenüber dem Ausgangsprodukt einen klar erkennbaren Mehrwert an Aromatik bereithalten. Das tut dieses Pils leider nicht - es stellt meines Erachtens eher einen Rückschritt im Vergleich zum klassischen Holsten Pils dar. Insofern ist es ein völlig überflüssiges Produkt.

Bewertet am

64% Zu viel Fokus auf dem Hopfen

Avatar von Florian

Das Holsten Extra Herb ist ein netter Versuch. Ich werte diesen mal als Schritt dahin, wo Pilsnerbiere zumindest vom Bitterkeitsgefüge einst wohl waren, bevor sie weichgelutscht wurden. Man riecht schon beim Öffnen, dass hier Hopfen die Hauptrolle spielt. Gut, es ist eher die deutsche TV-Produktion und kein Blockbuster, aber trinkbar. Immerhin wurde kein Hopfenextrakt verwendet, sondern Hopfen. (Welche Qualitätsstufe von Pellets oder Dolden wird (leider) natürlich nicht vermerkt.)

Was mich bei diesem Bier stört ist, dass der Hopfen wenig Halt im Bier hat. Der Körper ist etwas licht und ausdruckslos. Nur mehr Hopfen ist halt nicht die Lösung.

Bewertet am

63% Rezension zum Holsten Extra Herb

Avatar von Kackao

Als norddeutscher Junge wird man ja quasi mit herbem Bier gesäugt, umso erfreuter war ich eine doppelt gehopfte Version von Holsten zu sehen.
Im Glas schaut's sehr schön aus, schicke, feinporige Krone, die auch ausdauernd ist. Der Geruch verspricht gutes und wird den Erwartungen an ein Extra Herb gerecht. Im Mund ist das ganze sehr spritzig, der Abgang offenbart eine durchaus schöne Hopfennote. Es bleibt noch recht lange eine angenehme Bitterkeit zurück, allerdings ist das ganze recht charakterlos. Das ganze scheint stimmig und ist für jeden, der es gerne herb mag sicherlich einen Versuch wert, mir fehlt allerdings das gewisse etwas.

Bewertet am

63% Rezension zum Holsten Extra Herb

Avatar von madscientist79

Das neue Extra Herb von Holsten sieht erstmal ganz annehmbar aus mit seiner goldgelben Farbe und der festen feinblasigen Schaumkrone. Das Hopfenaroma breitet sich bereits beim Einschenken im Raum aus. Hier wurde also wahrlich nicht am Hopfen gespart, jedoch wurden bei der Auswahl der Sorten keine Experimente gemacht. Es riecht immernoch wie standardmäßiges Holsten, nur intensiver. Anfangs schmeckt es auch wie das bekannte Holsten Premium, welches meiner Meinung nach ein passables Allerweltspils ist. Mit der Zeit breitet sich dann aber der zusätzliche Hopfen im Mund aus, bis es im Abgang schon sehr herb wird. Nicht so herb wie die bekanten Kollegen aus Ostfriesland, aber schon so in diese Richtung.

Wie bereits erwähnt, wurden hier keine wirklichen Wagnisse eingegangen, man hat vielmehr einfach die Hopfenmenge erhöht und den Rest der Rezeptur anscheinend kaum verändert. Mehr kann man aber auch wohl nicht erwarten von dieser Marke.

Bewertet am

31% Rezension zum Holsten Extra Herb

Avatar von Jeuni

Sehr bitter-herber Geruch. Die Bitterkeit des Bieres überdeckt sämtliche andere Geschmacksnoten. Dunkel gelbe Farbe. Ich würds nicht noch mal kaufen.

Bewertet am