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Beer like star Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 8 Rezensionen

#6439

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
77% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von Felix
73% Avatar von cupra
73% Avatar von Daniel McSherman
73% Avatar von Chris
73% Avatar von gerdez
73% Avatar von Tobieras
69% Avatar von Schöni
68% Avatar von rscha
66% Avatar von remus456
63% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Harrynator
63% Avatar von Hobbytester
52% Avatar von HansJ.

77% Feines, mildes Helles

Avatar von Schluckspecht

Ein echt bayerisches Helles aus einer niederbayerischen Privatbrauerei mit Getreide aus Bayern und Hopfen aus der Hallertau (Tradition, Tettnanger) - das ist das Tannen Hell der Hohenthanner Schlossbrauerei. Mein Exemplar verfügt über 5,0 % Alkoholgehalt und 11,8 % Stammwürze. Es gibt ein stimmiges, helles Gold im Glas und wenig Schaum. Der Geruch ist schön würzig mit sanft dazu abgestimmter Fruchtsüße und erinnert an eine kräuterige Frühlingswiese - schöner Duft!

Süßlich, malzig, vollmundig, kernig und überaus interessant legt das Helle los. Nicht schlecht! Der angenehm frische Körper steht dem nicht nach und findet eine feine Balance aus Süße, Würze und Fruchtigkeit (Apfel, Zitrone). Das cremige und dennoch spritzige Mundgefühl gefällt mir. Mit sehr dezenter Hopfenbittere und süßlichem Malzaroma schließt das Helle kernig und harmonisch ab. Die Hopfung hat man sehr treffend ausgeführt - sie ist präsent, bestimmt aber stilgerecht nicht das Aroma.

Das Tannen Hell ist ein sehr angenehmes Lagerbier mit fein balancierter Würze und Süße. Trotz des süßlichen Malzgerüstes vernachlässigt es die würzigen Noten nicht, die ich an einem guten Hellen schätze. Das weiche Wasser und die cremig-süße Textur machen es schön süffig. Ich bin zwar allgemein nicht der größte Freund von Hellen, aber das hier kann ich absolut empfehlen.

Bewertet am

68% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

Avatar von rscha

Das Bier hat viel Malzigkeit mit leichter Süsse und wenig Bitterung.

Bewertet am

76% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

Avatar von Felix

Eher grobe, aber ausgeprägte und satte Schaumbildung in klarem Weiß. Der Sud ist recht hellgelb und leicht eingetrübt.

Die Nase verrät eine feine Aromahopfung (Hallertauer und Tettnanger sind verwendet worden) sowie eine sehr deutliche Malzbasis. Süße Getreidenoten mischen sich mit floraler Aromatik. Insgesamt wird ein süßer Tenor ausgeprägt, der auch merkliche Aspekte von Honig oder Ahornsirup besitzt. Tatsächlich wird im Laufe des Riechens eine distinkte Ahornsirupnote klarer und klarer ausgeprägt, die wunderbar den Gipfel abgibt für die Vermählung von getreidiger Süße und hopfiger Blumigkeit.

Im Mund wird ein unerwartet zitroniger Start hingelegt. Sehr einfühlsame Rezenz mit einer weichen Zitronennote, wie man sie von Zitronenkuchen kennt, denn die Malze geben eine sämige Weichheit hinzu. Auch filigrane, nahezu zerbrechlich erscheinende Biscuitnoten mischen sich in diese frische Luftigkeit.
In gewisser Weise wird hier aromatisch wieder abgebaut, in anderer Hinsicht könnte dieser Zug als betonender Rückzug aufgefasst werden. Beides könnte ich sehr verstehen.

Der Körper ist außerordentlich schön, weil er mit der Aromatik des Bieres vollkommen Schritt hält. Der Sud besitzt eine äußerst ausgeprägte Rezenz, viel Bewegung, die sich nie ausladend, flächig oder auch hektisch abzeichnet. Vielmehr genießt das Bier eine in sich sehr abgeschlossene Ruhe, in der es lebendig knistert, flimmert, vibriert und oszilliert. Ganz viel Leben in sehr wenig Bewegung gefasst. Und damit ist auch die Textur des Körpers vor allem geschmeidig und sehr schlank.

Der Abgang zeigt einen vor allem malzigen Nachklang. Es kommen würzige Getreidenoten auf und helle Zitralität gewinnt dazwischen erneut oder weiterhin an Raum. Eine solide Fortführung ohne bemerkenswerte Höhepunkte oder beschämende Abzüge.

Charakter: Dieses Helle zeichnet sich ab nicht als ein Gewandt aus Aromen oder eine Menge an Düften. Es ist ein Schleier, durch den Licht hindurchfließt. Sehr schlank und zerbrechlich, hauchdünn in seiner zitralen Filigranität. Das Bier ist edel und gibt sich introvertiert. Es gibt sich so. Ich glaube schon, dass es sich seiner Qualitäten bewusst ist und seine Zurückhaltung rührt nicht aus einer falschen Bescheidenheit. Vielleicht weiß es sehr genau, wie gerade seine eigenen Qualitäten besonders evident präsentiert werden müssen, und zwar mit eben solcher Zurückhaltung und Finesse. Es ist duftig-blumig und darunter geerdet malzig ohne auch nur die geringste Schwere. Seine Malzigkeit erstrahlt ähnlich hell wie die Leichtfüßigkeit seiner Hopfung.

Das Hohenthanner Tannen Hell ist vielleicht kein sehr außergewöhnliches Bier. Es reiht sich nahtlos in die Reihe der sehr guten, traditionellen bayerischen Biere ein und weiß sogar zwischen diesen eine gewisse Position einzunehmen. Es kann die anderen Biere seines Stils nicht wirklich links liegen lassen. Es zieht auch nicht handwerklich oder aromatisch oder kompositorisch an ihnen vorbei. Es ist einfach ziemlich gelungen und weiß mit seiner ganzen Einfachheit, seiner Adäquatheit in Bezug auf den Stil des bayerischen Hellen wunderbar umzugehen. Es tritt nie über seinen eigenen Horizont heraus - und das soll an dieser Stelle mal eine neutrale Beschreibung sein. Vielleicht ließe sich mehr von diesem Bier erwarten. Doch die Art und Weise wie dieses Helle Hopfen und Malz zusammen auf den Punkt bringt und diese Verschmelzung dann auch noch mit einer so gelungenen Zitralität krönt und darüber hinaus schließlich keinen einzigen Schnitzer vorweist; das ist eine absolut saubere Leistung, die es verdient betont zu werden. Gerade auch aufgrund der Fehlerlosigkeit, die hier an den Tag gelegt wird.
Ob einem nun diese markante Zitronennote zusagt mag natürlich individuell sein, doch das Ganze Produkt mit allem drum und dran, kann wohl kaum eine wirkliche Enttäuschung darstellen.
Das Hohenthanner Tannen Hell ist damit ein Bier, welches ich freudvoll als bemerkenswert im Bereich der klassischen Hellen hervorheben möchte ohne auch nur mit einem Wort zu behaupten, es sei etwas Außergewöhnliches.

Bewertet am

63% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

Avatar von Bier-Klaus

Das Etikett muss ich loben, alle wichtigen Angaben und sogar die Hopfensorten stehen drauf (Hallertauer Tradition und Tettnanger).

Eine lichthelle, glanzfeine Farbe trifft auf wenig feinen Schaum. Der Geruch ist getreidig. Das Bier ist sehr mild, ähnlich dem Tegernseer Hellen. Es ist auch malzlastig aber nicht übertrieben süß. Auch getreidige Noten sind dabei aber nicht unangenehm. Eine starke Kohlensäure sorgt für Frische. Der Nachtrunk endet gut gehopft mit leicht blumigen Aromen.

Bewertet am

63% Ein Helles zur Erfrischung

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht leicht nach Hopfen und Zitrusnoten. Der Antrunk ist recht frisch. Dies zeigt sich auch im Abgang, leichte Hopfen- und Malznoten wirken ganz geschmeidig, alles wird von einer Zitronennote überlagert, die süß und leicht sauer ausfällt. Dieser Körper ist recht mild und feingliedrig komponiert. Einen großen Geschmack kann man nicht erwarten, Süße und Säure dagegen sind ganz gut gelungen. An der Vollmundigkeit ließe sich noch ein wenig arbeiten. Zur Erfrischung taugt dieses leichte, geschmacklich genügsame Bier aber auf jeden Fall. Gelbe Farbe trifft auf länger bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Von Bitterkeit kann keine Rede sein. Es ist genügend Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Schlecht ist dieses Helle nicht, insgesamt finde ich es jedoch etwas ausdruckslos, Frischeimpuls hin oder her.

Bewertet am

69% Gutes Helles!

Avatar von Schöni

Das Hohentanner Tannen Hell kommt vom Design sehr schlicht aber auch spritzig rüber. Die Farbwahl der Etikettierung spricht an.
Im Glas sieht es prickelnd frisch aus, es hat eine hellgelbe klare Farbe und riecht süßlich malzig. Leckerer Antrunk.
Der Körper ist super ausbalanciert und nicht zu schwer, sehr leicht und rund. Wunderbar süffig dieses Helles, ich fühle das mein Gaumen leise nach "Mehr" lechzt, so locker süffig wie das schmeckt.Fazit: Gutes Bier aus Hohentann!

Bewertet am

73% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

Avatar von cupra

Ein wirklich gutes und süffiges Helles von der Hohenthanner Schlossbrauerei, welches im Glas hellgelb daherkommt mit einer ganz leichten Trübung und vielen Co2 Perlen. Der Schaum ist weiß, leider mäßig bis wenig beständig. Das Tannen Hell riecht frisch und leicht malzig, unterschwellig etwas hefig. Der Antrunk fällt rezent aus. Ein tendenziell cremiger Körper und ein leicht süßlicher, malziger und wunderbar runder Abgang charakterisieren das Tannen Hell. Ein gut akzentuierter kurzer Bitterimpuls und ein angenehmes Hopfenaroma runden den Abgang ab und erhöhen die Süffigkeit.
Insgesamt ist das Tannen Hell ein mildes, leckeres und gut trinkbares und süffiges Helles, welches in den einzelnen Komponenten durchaus noch etwas intensiver hätte ausfallen dürfen.

Bewertet am

73% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Tannen Hell

Avatar von Chris

Ein würdiger Europameister 2013 in der Kategorie German Style Helles/Lager. Angenehm würzig und mit einem milden Hopfenaroma. Lecker!

Bewertet am