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Beer like star Hofmark Lager

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#8006

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
81% Avatar von Weinnase
57% Avatar von JimiDo
52% Avatar von Felix

57% Rezension zum Hofmark Lager

Avatar von JimiDo

0.33er Bügelflasche in edler Aufmachung. Dunkelbraun, im Licht etwas rötlich mit kompakten Schaum lädt das Bayrisch Lager zum trinken ein. Der Geruch ist malzig. Ebenso der Antrunk, später kommen Röstaromen und eine feine Herbe hinzu. Der Nachtrunk ist nicht sehr nachhaltig. Es kommt etwas wässrig rüber. Da kenne ich bessere dunkle Lagerbiere.

Bewertet am

52% Rezension zum Hofmark Lager

Avatar von Felix

Orange und trüb mit guter Schaumbildung.

Im Duft gibt das Bier spelzige und süße Noten ab. Viel sehr kerniges Malz erscheint ziemlich ungewöhnlich und in süßestem Gewandt. Gänzlich ohne Fruchtigkeit oder Blumigkeit zeigt dieses Lager eher Noten in Richtung Teer oder Gummi, aber auch süßem Zuckerrübensirup. Hopfen kommt klar durch, aber mit kaum eigenständiger Aromatik.

Im Mund dann eine enorme Süße, die ungemein hefig wirkt und von kratzig-hellen Gerstennoten gesprickt ist. Das Bier beschwört das Bild von gedroschener Gerste im Regen, bereits am keimen und gären. Die Süße ist schon übermächtigt und die kräftige Würze von Müsli und rohem Getreide kommt hinzu. Beides verläuft unabhängig und sehr ungezügelt.

Der Körper ist von stärkerem Gewicht. Eine sirupige Textur trifft auf angenehme Frische und viel zu feiner Kohlensäure. Mehr Sprudel wäre passend, um der fetten Aromatik entgegenzuwirken.

Der Abgang ist weiterhin klebrig süß und malzig-kratzig zugleich. Prägt bittere Noten aus.

Das Hofmark Lager ist ein etwas ungewöhnliches Bier, das meiner Ansicht nach eher wie eine Mischung aus süddeutschem Pils und ostdeutschem, billigem Festbier schmeckt. Viel zu viel klebrige Süße kommt hier mit enorm würzigem Malz zusammen. Es gibt keine Brückenkonstellationen, keine Stützen oder Richtungen. Beide Aromasträngen sind schlichtweg fett gesetzt und ziehen sich durch das gesamte Bier.
Interessanterweise empfinde ich diese so katastrophal klingende Aromatik de facto gar nicht als so schlimm. Irgendwie schafft es das Bier durch die sehr zarte Kohlensäure vielleicht doch noch eine gewisse Geradlinigkeit einzubringen. Es nutzt seine eigene Schwäche in gewisser Weise aus und wendet sie zum Vorteil.
Das Hofmark Lager ist von interessanter Aromatik, das lässt sich nicht anders sagen. Die Noten erscheinen mir bekannt und doch schwer zu fassen. Viel würziges Malz und eine unheimliche Süße kreieren eine Mischung aus Zuckerrübensirup und Teer, immer mit Aspekten von Getreidekorn und Hopfen. Und von letzterem nicht einmal zu wenig. Also vollkommen eindimensional ist dieses Bier nun auch nicht.
Trotzdem empfinde ich es auch keinesfalls als großartige Komposition. "Gelungen" wäre das höchste der Gefühl.
Hier hat man damit ein Bier, das persönlich irgendwie gefällt, aber insgesamt eigentlich nicht zum besseren Sektor gehört. Dafür, dass es die Charakteristika der billigsten Märzenbiere aufweist, die mir bekannt sind, verhält es sich noch erstaunlich harmonisch.

Bewertet am

81% Braukunst Live

Avatar von Weinnase

goldgelb; herbwürziger (Pils-ähnlicher) Duft; Zitrusnoten, leicht grasig;
frischer Antrunk; leicht moussierend; frisch, fruchtbetont mit feiner Bittere; eher schlanker Körper; animierend feinherber Nachhall - lecker.

Bewertet am