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Beer like star Hofbräuhaus Traunstein Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 11.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 52% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#5771

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
54% Avatar von MichaelF
53% Avatar von Bier-Klaus
53% Avatar von Felix
48% Avatar von Hobbytester

53% Rezension zum Hofbräuhaus Traunstein Pils

Avatar von Felix

Schöne, weiße Schaumkrone. Starke Karbonisierung. Der Sud ist blassgelblich, aber noch nicht glanzlos, sondern auf irritierende Weise sehr schön.

Im Geruch eine schöne Malzigkeit mit blumigen Hopfenanflügen. Leicht fliederig, was mir sehr gefällt. Dazu eine zarte Apfelsäure. Von Herbe ist eher nichts zu spüren, sodass das Bier einem Hellen näher kommt als einem Pils. Es macht aber einen sehr süffigen, süßen, feinen Eindruck.

Im Geschmack gehen Süße, Apfel und Floralität zurück und weichen einer etwas bissigen Würze, die recht hell ausfällt und ungewöhnlich bitter ist. Keine schöne Hopfenherbe, sondern eine beißende, medizinische Bitterkeit am hintersten Ende des Gaumens.
Im Mund selbst ist das Bier angenehm blumig. Der Kontrast zum Abgang ist aber derartig eklatant, dass der Nachtrunk sich sogar vor den Antrunk schiebt.

Der Körper ist sehr schlank, nicht übermäßig dünn. Die Kohlensäure ist enorm agil und schon ein wenig störend.

Der Abgang ist wirklich unangenehm. Er macht den Einstieg platt und nimmt den ganzen Mundraum ein. Die unangenehme Bittere bleibt viel zu lange bestehen, während die schönen Apfelsäurenoten und die feine Floralität sofort verschwinden. Das ist ungelungen.

Charakter: Dieses Pils ist ein hinterlistiger Geselle. Es macht gute Miene zu bösem Spiel. Ein diebisches Bier.

Das Traunsteiner Pils ist ziemlich durchwachsen. Während mir der Geruch noch ziemlich gut gefallen wenn, wenn auch ohne Höhepunkte, konnte der Antrunk kaum zeigen, was er drauf hat, weil der extrovertierte Abgang sich in alles hineingeschoben hat. Ich habe eigentlich selten solch eine Penetranz erlebt, die allerdings auch den sehr fein angelegten Duftaromen geschuldet ist. Zwar mutet das Bier eher wie ein Hybrid aus Pils und Hellem an, doch kann es zuallererst durchaus überzeugen. Ich würde da nicht ganz mit meinen Vorredner mitgehen, dass dieses Pils lediglich belanglos ist. Es hat schon attraktive Züge, nur werden diese Karten kein bisschen ausgespielt. Die Bitterkeit ist gar nicht aromatisch, aber das Bier ist durchaus als bitter zu bezeichnen. Auch wässrig finde ich es nicht wirklich, da Kohlensäure sehr aggressiv ist und der Körper darunter eigentlich eine angenehme Spannung aufweist. Ich finde es im Ganzen nicht einheitlich, sondern würde ihm durchaus eine schöne Nase zugestehen, die ich auch nicht bloß 0815 finde. Wirklich eine feine Mischung aus Apfelsäure und Flieder zeigt sich hier, wie sie bei manch anderem Pils fehlt. Aber diese beiden Noten haben in Anbetracht von Abgang und Kohlensäure einfach keine Chance, sich zu präsentieren.
Insgesamt ist das Bier dadurch nicht empfehlenswert. Die Bitterkeit weist schon Züge von sprittigem Alkohol bei schlechten Böcken auf, was bei einem Pils definitiv nicht gegeben sein sollte.
Also ein wirklicher Pilsgenuss ist das nicht. Ist es nun schlechter, wenn das Bier einfach belanglos ist oder wenn es Höhen, aber genauso auch eklatante Tiefen aufweist? Leider sind hier letztlich die Tiefen dominanter als die Höhen.

Bewertet am

53% Rezension zum Hofbräuhaus Traunstein Pils

Avatar von Bier-Klaus

Wenig rezent, wenig Geschmack, wenig gehopft.

Bewertet am

48% Rezension zum Hofbräuhaus Traunstein Pils

Avatar von Hobbytester

Ich stimme meinem Vorredner zu, dieses Pils bietet zwar keine Katastrophen, es ist auch brauarttypisch bitter, aber es langweilt mich schon sehr. Das muss ich nicht wieder haben. Geschmackliche Eigenschaften sucht man vergeblich.

Bewertet am

54% Rezension zum Hofbräuhaus Traunstein Pils

Avatar von MichaelF

"Wieviele Brauereien mit einem etwas größeren Sortiment machen einen Bogen um ein Pils?" So lautet die deprimierende Frage nach der Verkostung....

Beim Pils des Hofbräuhaus Traunstein ist leider nicht alles gelungen. Farblich scheint es noch in Ordnung zu sein, obwohl die hellgelbe Farbe schon sehr,sehr durchsichtig, mut- und kraftlos wirkt. Nichtsdestotrotz ist das noch kein großes Malheur und noch pilstypisch.

"Inhaltlich und geschmacklich abgerundet" will die Brauerei weismachen. Es finden sich wenig Spuren von einer abgerundeten Hopfenbittere, vielmehr wirkt es unrund und unfertig, als ob man den Brauprozess nicht fertig abgeschlossen hätte. Hinzu kommt der Eindruck einer zu starken Verwässerung. So kommt auch keine Frische, keine Harmonie, keine Zufriedenheit und schon gar keine pilstypischen Gefühle auf.

Höchstens Mittelmaß, mehr gestehe ich diesem Pils nicht zu.

Bewertet am