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Beer like star Hitachino Nest White Ale

  • Typ White Ale
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 11.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 10 Rezensionen

Das Bier Hitachino Nest White Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#8799

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
88% Avatar von toffer85
88% Avatar von Kaddy
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Robert
79% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von LordAltbier
68% Avatar von ren1529
68% Avatar von dreizack
66% Avatar von Florian
56% Avatar von Hobbytester
53% Avatar von willworkforbeer
31% Avatar von Blueshawk

31% Seltsames, nach fast nichts schmeckendes, teures Gebräu !

Avatar von Blueshawk

- trüb-gelbe Farbe mit leichter, schnell zerfallender Schaumbildung
- gut wahrnehmbare Aromen nach Orange und vielleicht, mit viel Fantasie Muskatnuss und Koriander
- gute Carbonisierung
- geschmacklich wird das Ganze dann nur noch dünn und nichtssagend
- im Abgang kommt dann noch ein wenig von den beschriebenen Orangenschalen mit einem leicht würzigen Tick, aber nichts was ein besonderes Geschmackserlebnis darstellt

Bewertet am

56% Rezension zum Hitachino Nest White Ale

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht nach Hefe, Nelken, Orangen und Koriander. Soweit ist das für den Braustil typisch, es geht belgisch und nicht japanisch zu. Der Antrunk fällt sehr frisch aus, wunderbar, auch das erwarte ich von einem Witbier. So zurückhaltend und höflich, wie viele Japaner nun einmal sind, ist auch das Bier, ich würde mir noch viel mehr Geschmacksintensität im Abgang wünschen. Die Anlagen aus dem Einstieg erscheinen perfekt, hier bemerke ich aber leider keine Entwicklung, packende Hopfennoten fehlen hier ganz klar, so bleibt der Abgang unspektakulär. Knowhow ist hier bezüglich des Brauens zu schmecken, man hat sich von den Belgiern eine Menge abgeschaut, was auch sinnvoll ist, außerdem ist hier für mehr Spektakel als beim Hoegaarden gesorgt. Hefe, Nelken, Orange und Koriander gefallen, wirken aber im Endeffekt wie sehr gut gelungene Beilagen, während der Hauptgang fehlt. Hopfen wird hier schmerzlich vermisst. Die naturtrübe gelbe Farbe mit annehmbarem Schaum gefällt und ist stilecht. An der Süffigkeit ließe sich noch arbeiten. Bitter geht es hier gar nicht zu. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Kein schlechtes Witbier liegt hier vor, aber die großen Geschmacksakzente fehlen. Ich bin einfach kein großer Freund des traditionellen Witbiers, für mich erreicht es seine wahre Klasse erst mit Kalthopfung, die hier nicht vorliegt. So bleibt das Hitachino Nest ein guter Nebendarsteller, bleibende Akzente fehlen.

Bewertet am

79% Sehr interessantes Wit

Avatar von Schluckspecht

Mein wohl erstes japanisches Bier, das ich nun probiere. Das White Ale hat nicht viel mit dem Reinheitsgebot zu tun und enthält Wasser, Malz, Weizen, Hopfen, Hefe, Orangeschale, Koriander, Muskatnuss und Orangensaft. Ein Witbier, das mit 5,5 % Alkoholgehalt jedoch eine Spur kräftiger ausfällt.

Ein homogen stark hefetrübes, helles Gelbgold erblicke ich hier in Kombination mit einer ausgeprägten, leuchtend weißen und überwiegend feinporigen Schaumkrone geringer Stabilität. Die Nase wird mit Malz, Hefe, Orange und Gewürzen überflutet, dazu gibt es grasige Hopfennoten. Der Geruch gefällt mir ausnehmend gut. Sehr erfrischend steigt das White Ale ein und betont dann bereits im gleichen Zuge die gewürzten Orangennoten bei vergleichsweise schlankem Auftreten. Vor allem die Orangenschale kommt intensiv durch, ideal abgerundet durch den Koriander und die würzige Muskatnuss. Der leicht überdurchschnittlich saure Körper ist eine runde Sache - fruchtig, würzig, malzig, hefig. Dem orangig-würzigen, feinherben Abgang geht leider etwas Frische verloren, es erinnert mich ein wenig an leicht vergorenen Orangensaft. Schärfe, Würze und Citrusfrucht bleiben beständig - nicht übel! Die Kohlensäure dürfte gern etwas weniger grob auftreten, auch wenn dieser spritzige Charakter gut zu einem Wit passt. Das Geschmacksensemble gefällt mir insgesamt jedoch, das White Ale ist schlüssig und interessant. Dieser Japaner hat was! Unter den Witbieren gedeiht mir dieser Trunk zu einem meiner Favoriten.

Bewertet am

83% Rezension zum Hitachino Nest White Ale

Avatar von Bier-Klaus

Das japanische Wit teste ich im direkten Vergleich zum Grisette Blanche und zum Ur-Witbier, dem Hoegaarden.

Das japanische Bier wurde mit Orangenschalen und Koriander eingebraut wie jedes herkömmliche Wit, dazu kommen aber noch Muskatnuß und Orangensaft. Als Hopfensorten kommen Hallertauer Perle und Styrian Goldings zum Einsatz.

Orangegelb und hefetrüb mit einen feinen aber nicht stabilen Krone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Körper ist angenehm bis stark rezent. Im Geschmack etwas herber als die belgischen Witbiere aber auch gut fruchtig. Die Muskatnuß bringt etwas Schärfe rein, der Orangensaft rundet fruchtig ab. Auf der Zunge moussiert es stark. Das japanische Wit schmeckt mir besser als das Hoegaarden, weil es noch würziger ist (hat ja auch 5,5% zu 4,9% vom Hoegaarden) und sehr spannende Frucht- und Gewürzaromen hat.
Sehr gut.

Bewertet am

73% Interessantes Bier

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, recht sauer und schmeckt nach Orange und Zitrone. Der Mittelteil ist ordentlich sauer und schmeckt nach Orange aber auch etwas nach Zitrone, man schmeckt auch deutlich die zum brauen verwendeten Gewürze vor allem den Koriander. Der Abgang ist leicht sauer und schmeckt sehr intensiv nach Orangensaft. Fazit: Sehr leckeres Bier, schmeckt interessant und lecker! Gerne wieder!

Bewertet am

68% Japanisches Witbier mit Überraschungen

Avatar von dreizack

Seit 1823 gibt es die Kiuchi Brauerei bereits; seit 1996 werden hier unter der Bezeichnung "Hitachino Nest Beer" einige ganz erlesene Bierspezialitäten gebraut. Ich verweise hier nur auf das Red Rice Ale, welches mit rotem Reis gebraut wird und diesen besonderen Geschmack ganz wunderbar transportiert. Nicht ganz so außergewöhnlich ist das Brauverfahren beim White Ale, einem Witbier nach belgischem Vorbild. Dennoch gelingen den Japanern dabei einige Überraschungen. Witbiere dürfen gerne etwas kälter genossen werden. Dann sind sie, gerade an heißen Sommertagen, eine herrliche Erfrischung.

Das Hitachino Nest White Ale leuchtet in gutgelauntem Strohgelb im Glas. Auf dem naturtrüben Bier thront eine voluminöse, sahnig-cremige Schaumkrone. Ein wunderbarer Anblick.

Der süße Duft von Orangen und Gewürzen dringt in die Nase; neben dem Koriander, der beim Witbier unbedingt dazu gehört, ist hier vor allem Muskatnuss sehr dominant. Ein Hauch von Honig ist dabei und etwas Pfirsicharoma schwingt hintergründig mit. Schon optisch auffällig war die lebhafte Karbonisierung, die sich nun auch im Mund bestätigt. Es prickelt und bizzelt außergewöhnlich offensiv. Das erstaunliche dabei ist, dass die Textur sich geradezu cremig-samtig, jedenfalls ungewöhnlich weich, anfühlt. Was auf dem Papier widersprüchlich klingt, erschließt sich daher leider nur bei der Verkostung. Das White Ale ist zudem erstaunlich wenig sauer.

Geschmacklich wandelt sich das Orangige im Trinkverlauf immer mehr in Richtung feiner Süße, wird eher zu einem milden Mandarinenflavour. Die Gewürze (Koriander, plus - nach wie vor sehr präsent - Muskat) erzeugen eine konstratierende Schärfe, wenngleich diese nur unterschwellig wirkt. Minimal bananig. Im Abgang nehmen die Gewürznoten nochmals leicht zu; das Finish endet insgesamt aber ein wenig abrupt. Die Geschmacksnoten klingen in etwa so aus, wie man in den Siebziger Jahren oft Popmusik ausgeblendet hat, wenn die übliche dreiminütige Radiolaufzeit überschritten war: Regler ziemlich schnell runter, ohne Rücksicht auf Verluste. Trotzdem: die japanischen Braumeister schenken uns eine durchaus innovative, außergewöhnliche Witbier-Interpretation, die im Verlaufe der Verkostung eine Menge Pluspunkte sammeln kann.

Bewertet am

53% Prinzipiell lecker, aber nicht mein Fall

Avatar von willworkforbeer

Das Hitachino Nest White Ale ist an sich ein leckeres Bier, welches aber nicht meinen Geschmack trifft.
Falls jemand es kennt: es schmeckt fast genauso wie das Köstritzer Witbier - liegt wahrscheinlich an den Gewürzen.
Das Flaschendesign ist richtig toll, aber leider hört's für mich dann auf - obwohl ich auch gerne mal Witbiere trinke!

Bewertet am

88% Satin Ale

Avatar von Kaddy

Satin Ale wäre wohl ein weiterer passender Name gewesen für dieses geschmeidige und leichte Bier. Der Geruch ist zart süss mit feinen Nuancen von Honig und Clementinen, sowie einem Hauch Zitrone. Die Zunge wird umschmeichelt von einer feinperligen Kohlensäure und schmeckt zitrale Noten sowie Mandel und dezente seifige Bitterkeit. Der Alkoholgehalt verliert sich in der Samtigkeit.
Bitte mehr davon!

Bewertet am

83% Würziger Erfrischer

Avatar von Robert

Optik: trübes Gelborange, erinnert an Mandarinensaft

Honiglich süßer Geruch, leicht zitraler Einschlag, die Mandarine erscheint wieder vor dem geistigen Auge, aber die Süße schwingt auch Richtung Amarettini . Daneben schwingt gewürzige Muskatnuss. Dann steigt noch etwas Limone ein, bevor das Bier mit einer Traubenschalenbitterkeit leicht weißweinig endet.

Insgesamt schöne Komplexität für ein derart leichtes Gebräu. Wenn ihr das nächste Mal einem Weißweintrinker begegnet, der angibt kein Bier zu mögen, könnt ihr hiermit punkten.

Bewertet am

66% Rezension zum Hitachino Nest White Ale

Avatar von Florian

Orangensaft und Muskatnuss gesellen sich bei diesem japanischen Wit zu den eher klassischen Inhaltsstoffen Koriander und Orangenschale. Der Duft ist aber weniger der eines klassischen Wits und erinnert mich an Pfirsichnektar. Auch der Körper ist unerwaretet dick(flüssig) und das Aromenkonstrukt erinnert mehr an Konservenfrucht. Insgesamt fehlt mir beim Hitachino Nest White Ale die Frische im Bier und klare Aromatik.

Bewertet am