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Beer like star Hetzel Frauendorfer Vollbier

  • Typ Untergärig, Helles Lager
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#26761

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
64% Avatar von Hirsch
64% Avatar von orsch

64% Yin und Yang? Doch nicht.

Avatar von Hirsch

Das Etikett des Frauendorfer Vollbiers ist schon abenteuerlich. Ein tiefes, fast schlüpfriges Rot als Hintergrund, der sich vor dem grünen Rad, das der Pfau auf dem kleinen und dem großen Aufkleber schlägt, krass abhebt. Ein bisschen blümerant gesprochen, könnte man das männlich-stolze Prinzip (Pfau) und das Weibliche (rot, Ortschaftsname) in wilder Bilder-Ehe vereint sehen wollen. Der komplette universale Dualismus, mehr oder weniger harmonisch vereint in einer Bierflasche.

Was tatsächlich aus der Flasche kommt:

Schaum: mittelporig, relativ flüchtig
Farbe: volles, klares Bernstein
Geruch recht karamellig, dazu ein bisschen Hefe, ein bisschen sauer;

Antrunk: Das erwartete Karamell bleibt aus, beziehungsweise hält sich im Lauf des Seidla recht im Hintergrund; stattdessen ein Hauch Orange (?) … und ein bisschen Buttrigkeit. Ein kräftiger, aber wenig floraler Hopfenton setzt ziemlich schnell ein und dominiert den Geschmack.

Rezenz: relativ viel Kohlensäure für ein fränkisches Vollbier

Der Nachtrunk setzt die starke Hopfigkeit fort... und dann ist es schon vorbei.

Kommentar: Das Frauendorfer Vollbier lässt mich ein bisschen ratlos zurück. Das erwartete harmonische Yin und Yang aus dem herb-männlichen und zart-weiblichen Biernirvana bleibt aus, zugunsten eines recht hopfendominierten Vollbiers. Doch eher ruppig-wild statt meditativ. Süffig ist das Frauendorfer Vollbier aber allemal.

Bewertet am

83% Rezension zum Hetzel Frauendorfer Vollbier

Avatar von Bier-Klaus

Eine große gemischtporige Blume bedeckt das bernsteinfarbene Bier. Es riecht getreidig und brotig.

Das Landbier hat einen umwerfenden Geschmack nach dunklem Brot oder Brotkruste. Es ist wenig rezent und sehr vollmundig. Nach einigen Schlucken fühlt man sich, als hätte man einen Laib Schwarzbrot gegessen. Das macht direkt satt. Wie gesagt, es schmeckt kernig und brotig, kommt aber vollkommen ohne unrunde Getreidearomen aus. Der Nachtrunk endet wenig aber spürbar gehopft. Die herben Noten bleiben mit einem rezenten Prickeln am Gaumen haften.

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Schätze man in Franken entdecken kann.

Bewertet am