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Beer like star Het Uiltje Bosuil

  • Typ Black IPA
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 91% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#25502

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
95% Avatar von dreizack
88% Avatar von hightower

88% Rezension zum Het Uiltje Bosuil

Avatar von hightower

schwarz
dunkelbraune kräftige Schaumkrone, fällt langsam zusammen
röstmalziger Duft mit Aromen kräftiger Schokolade, ebenso hopfig-fruchtig mit Zitrusaromen
röstmaltiger Antrunk mit Kaffee und Schokolade, dazu hopfig-fruchtig und auch blumig
vollmundiges Mundgefühl, mild ölig, sanfte Rezenz
röstiger Abgang mit kräftiger Bitternote
lang anhaltende Bittere im Nachgeschmack

Bewertet am

95% Nahezu perfektes Black IPA

Avatar von dreizack

Die kleine niederländische Brauerei Het Uiltje gibt es seit 2013. Sechs ganzjährig gebraute Biere sind im Portfolio, alle sind nach Eulenarten benannt. Hinzu kommen zahlreiche Sondersude. Das von mir verkostete "Bosuil" ist ein Black IPA; es ist benannt nach dem Waldkautz (niederländisch = Bosuil).

Das Bier ist stilecht schwarz wie die Nacht; die bräunliche Schaumkrone ist üppig und geradezu sahnig-cremig. Zudem fällt sie nur langsam zusammen. Optisch gibt es an diesem Black IPA nichts zu verbessern.

Der Duft betört durch kräftig-röstmalziges Aroma mit einer subtilen Schokoladennote einerseits und hopfig-fruchtigen Zitrusnoten andererseits. Wie aus dem Lehrbuch. Dieser Eindruck, dass sich das Bier jederzeit nahe an der stilistischen Perfektion bewegt, bestätigt sich auch geschmacklich.

Florale Aspekte in Verbindung mit zitrusfruchtigen Hopfennoten von Cascade und Simcoe werden umschmeichelt von röstigem Kaffee und cremig-milder Schokolade. Ein wenig Pinie ist zu schmecken und hintergründig die feine Herbe von Orangenschalen. Etwas Heu, etwas Gras. Mehr braucht es nicht. Der traumhafte Sud verfügt zudem über etwas, das man in der amerikanischen Craft-Szene "dankness" nennt: Feuchtigkeit. Das mag seltsam klingen, ist aber wirklich passend. Das Bosuil hat im besten Sinne eine Art "satte Nässe", die den röstigen Aromen eine aromatische Vollmundigkeit, den fruchtig-floralen Tönen eine grandiose Frische und dem Bier insgesamt eine enorme Süffigkeit verleiht.

Der Körper des Bieres ist dezent ölig; die Rezenz ist sanft, aber passend. Im röstigen Abgang gefällt eine kräftige Bitternote, die lange nachhallt.

Insgesamt verfügt das Bosuil über eine herausragende Balance zwischen Süße und Bitterkeit, zwischen röstigen Malznoten und fruchtigen Hopfenaromen. Das kann man nicht viel besser hinkriegen. Ich bin von den Socken.

Bewertet am