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Beer like star Brauhaus Goslar Helle Gose

  • Typ Obergärig, Gose
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Koriander
  • Salz
    #5001

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    Basierend auf 6 Bewertungen
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    Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Dirk
    100% Avatar von Hobbytester
    90% Avatar von Bier-Klaus
    68% Avatar von Florian
    67% Avatar von Dirk
    54% Avatar von cupra
    45% Avatar von dreizack

    90% Rezension zum Brauhaus Goslar Helle Gose

    Avatar von Bier-Klaus

    1. Verkostung:
    Mitten in der historischen Altstadt von Goslar gelegen, gegenüber der 500 Jahre alten Huldigungshalle, steht das Brauhaus Goslar. Die Sudkessel kann man direkt hinter der Theke besichtigen. Die helle Gose ist dunkelgelb, sehr trüb und mit wenig Schaum oben drauf iegt sie im Glas. Sie riecht leicht säuerlich und nach Koriander. Der Antrunk beginnt viel weniger sauer als ich erwartet habe. Es schmeckt nach Weizenmalz, der Koriander ist aber ziemlich prominent. Im Angang haben wie eine ganz zarte, geschmacksneutrale Milchsäure. Viel stärker als die Säure prägt der Hopfen den Abgang. Die Herbe liegt bei 30 IBU und ist erheblich stärker als erwartet. Im hinteren Zungenbereich prickelt das Salz verschwindend gering. Insgesamt handelt es sich um ein sehr würziges, erfrischendes und gut gehopftes Bier mit wenig Säure. Das hat mit der mir bekannten Ritterguts-Gose gar nichts gemein.
    90%

    2. Verkostung:
    Farbe und Schaum siehe vor. Der Geruch ist säuerlich und gewürzig nach Koriander. Aus dem großen Glas schmeckt die Gose schon etwas anders als aus dem kleinen Probierglas. Aber auch hier schmeckt der Weizen vor ohne die typische Säure des Weizens. Dafür kommt der Koriander stärker dazu. Im Abgang zarte Säure und toller Hopfen. Chapeau.
    90%

    Bewertet am

    100% Harzreise zu meinem Bier des Jahres 2016

    Avatar von Hobbytester

    Die Tatsache, dass dieses Bier erst seit 12 Jahren gebraut wird, sollte nicht den Blick auf die Historie der Brauart verstellen. Der Begriff Gose leitet sich vom Goslarer Flüsschen Gose ab, hier hat man es mit einem Bierstil zu tun, der erst seit 1993 wieder in Goslar gebraut wird, nach fast 200-jähriger Pause, anders verlief die Entwicklung der Leipziger Gose, die hier aber nicht Thema der Betrachtung ist. Das Bier riecht nach Orangenessig, das passt zum Sauerbiercharakter der Gose, vermutlich wegen der Spontangärung. Der Abgang offenbart eine intensive, leicht käsige Note obergäriger Hefe, die aber nicht halb so geschmacksintensiv wie bei der Original Rittergutsgose ausfällt. Hier dominiert die Note von Citrusfrüchten als Säurespender. Hallertauer Perle und Saphir verleihen dem Hopfenauftritt charakteristische Konturen. Mir gefällt die Leichtigkeit dieses nicht stark alkoholischen Bieres und dennoch ist es kernig sowie vollmundig! Hier wird eine ganz charakteristische Geschichte entwickelt. Den Anfang bilden Orangen- und Koriandernoten, dann kommt das leicht Käsige und das Aroma heller Malze zur Geltung. Über allem liegt eine gute Kochsalznote. Orange Farbe trifft auf schnell schwindenden Schaum. Dieses Bier ist so süffig, dass man sofort ein neues öffnen will. Bitter ist es nicht, aber schön sauer. Es gibt genug Kohlensäure.

    Fazit: Ein echter Geheimtipp ist die Goslarer Gose, ich habe sie auf meiner Harzreise gesucht und gefunden. Leider ist mein letzter Vorrat ausgetrunken, das ist sehr schade, weil man schwer an dieses Bier kommt, wenn man nicht im Umfeld der Stadt wohnt. Mein Bier des Jahres 2016!

    Bewertet am

    45% Rezension zum Brauhaus Goslar Helle Gose

    Avatar von dreizack

    Extrem niedrig karbonisiert; fast schal. Salz und Koriander sind quasi nicht zu schmecken. Leicht hefig, ein paar Zitrusnoten. Dumpf.

    Bewertet am

    67% Lose Gose für Goselose

    Avatar von Dirk

    Im Brauhaus Goslar, gelegen in der gleichnamigen Stadt am Nordwestrand des Harzes, nimmt man das eigene Bier sehr ernst. Deshalb finden sich nicht nur verschiedene Varianten des nach dem Flüsschen benannten Sauberbiers auf der Karte, sondern auch eine Vielzahl an Gerichten, die mit eben jenem Bier zubereitet worden sind, deftig und urig, wie man es bei einem Harzausflug gebrauchen kann.

    Das Bier selbst zeigt sich zunächst von der sonnigen Seite. Die sichtliche Trübung versteckt nicht die goldene Farbe, der weiße Schaum verabschiedet sich jedoch recht fix.

    Im Geruch gibt es recht wenig Säure zu erschnüffeln, eher dominieren Bananennoten und eine grüne, frische Kräuternote - nicht unbedingt der zu vermutende Koriander, sondern auch etwas Zitronenblattartiges.
    Der Geschmack folgt diesem Eindruck. Zwar zeigt sich hier schon früh eine deutlich bittere, seifige Note, die an das Weisse unter einer Pampelmusenschale und natürlich Koriander erinnert, ansonsten ist das Bier aber sehr mild und zurückhaltend. Ein schlankes Weissbier, mit mehr Bitterkeit und einem sauer-frischen Einschlag, so ungefähr könnte man es beschreiben.
    Sehr trinkbar, allerdings fehlt es abseits der kräuterigen, anhaltenden Bitterkeit an geschmacklichen Akzenten.

    Bewertet am

    68% Milde Gose mit Brauhauscharakter

    Avatar von Florian

    Direkt in Goslar erstanden ergießt sich eine eher unansehnliche Flüssigkeit ins Glas. Aber was soll’s…

    Die helle Gose aus dem Brauhaus Goslar ist nicht so sauer, wie ich es zunächst erwartete. Der Koriander (und psychosomatisch auch das Salz) kommt gut zur Geltung. Das Aromenkonstrukt profitiert von der ambitionierten Kohlensäure, die auch die zarten Aromen nach oben spült. Interessant ist auch diese Weißbrotnote.

    Insgesamt wirkt mir diese Gose zu sehr nach einem Weizen mit aufgesetzter Säure, als ehrlich sauer zu sein. Geschmacklich ist es aber recht gefällig und vor allem ziemlich trinkbar.

    Bewertet am