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Beer like star Heidenpeters Saison

  • Typ
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-11°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 1 Rezension

  • Bier des Monats 08/2013
    #16209

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    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    95% Avatar von Robert
    82% Avatar von Florian
    78% Avatar von Dirk

    85% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Der belgische Bierstil Saison wurde traditionell im Winter eingebraut und erst zur wärmeren Jahreszeit aus dem Lager geholt. Begünstigt durch hohen Alkoholgehalt (typisch belgisch) und eine großzügigere Hopfendosierung überdauerte er diese Zeit problemlos.

    Um monatelange Haltbarkeit braucht sich Johannes Heidenpeter eigentlich keine Sorgen zu machen, zu schnell sind seine mittlerweile auf einer 5-Hektoliteranlage gebrauten Biere ausgetrunken. Seinem ersten Sud überhaupt, eben diesem Saison, ließen wir aber dennoch die Ehre einer fast einjährigen Lagerung angedeihen, bevor wir es unlängst in gemütlicher Runde dank Peter Eichhorn verkosten konnten.

    Das Bier wurde unter Zusatz von Koriandersamen und Holunder gebraut und enthält Pilsener, Wiener und Caramalz sowie Saazer Hopfen.

    Im Glas zeigt das Heidenpeters Saison ein leicht opales Nussbraun mit schillernden, roten Reflexen und weißem, recht stabilem Schaum – sehr ansprechend.
    In der Nase spürt man bereits die kräuterhaft-seifige Koriandernote, zwischen der sich Zitrone und Johannisbeere tummeln. Die Süße mutet wie weißer Kandis an.
    Der Einstieg ist jedoch deutlich saurer, als es der Geruch erwarten lässt. Die Kräuternote hält sich, die Säure betont den schlanken und frischen Körper, der den Aromen viel Platz zum Toben lässt, den sie auch umgehend auf beschwingte und herausfordernde Weise nutzen.
    Im Abgang sorgen die Holunderaromen noch kurz für ein bunte Blütenpracht, bevor sich die Bitterkeit trocken und erneut kräuterartig in den Vordergrund drängelt. Sie ist leicht stechend und grapefruitartig, und kann von der verbleibenden Süße nicht ganz ausbalanciert werden. Dennoch haben die Geschmacksrezeptoren auch lange nach dem Schlucken noch Freude an diesem Bier…wenn man nur nicht schon wieder den nächsten Schluck würde trinken wollen.

    Allen Verzweifelten, die nicht in den Genuss dieser kleinen Brauperle kamen, sei gesagt: Zwar wird es dieses Saison nie wieder geben, Johannes Heidenpeter wird den Bierstil aber zweifelsohne weiterhin brauen. Auch wenn seine letzten Versuche mit belgischer statt französischer Saisonhefe ihn selbst nicht ganz zufriedenstellten, haben wir vollstes Vertrauen, dass da noch einige tolle Saisons auf uns warten.

    Bewertet am

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