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Beer like star Hausbrauerei zur Sonne Sonnen Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#26618

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
83% Avatar von Hirsch
79% Avatar von Schluckspecht

83% Die Verpilsung der Langsamkeit

Avatar von Hirsch

Allein die Etiketten der Brauerei Zur Sonne haben es mir angetan. Diese hypnotisierende Sonne... macht mir Lust auf Bier. Heute das Pils:

Schaum: sahnig weiß und recht stabil und üppig für ein fränkisches Pils
Farbe: goldgelb, eine Spur Richtung Bernstein
Geruch: leicht hefig, leicht süßmalzig, leicht krautig, etwas Pfeffer und Holunder

Geschmack:
Der Antrunk ist als erstes schön weich. Dann kommt ein mittel- bis vollschlanker, recht süßer Malzkörper (ein bisschen Haselnuss könnte ich herauslesen), durch den sich langsam ein vielschichtig heuartiger Hopfengeschmack nach vorne arbeitet. Wobei ich mit „vielschichtig“ verschiedene Heutypen bezeichnen möchte... Ein bisschen Zitrus ist da auch. Und weich ist es immer noch.
Rezenz: mittel; unter dem Pilsdurchschnitt (deutsches, nicht fränkisches Pils)
Im Nachtrunk trollt sich gemütlich der Heu-Hopfen und macht seinem geradlinig bitteren Bruder Platz. Und der verweilt auf der Zunge. Und verweilt.

Kommentar: Vielleicht ist es ja nur der Effekte der hypnotisierenden Etiketten-Sonne, aber die Brauerei Zur Sonne beschert hier irgendwie gekonnt einen Pilsgenuss in Zeitlupe. Wunderbar gemütlich geht das alles zu. Vielschichtig und harmonisch. Ich glaube, ich bleibe unter dieser Sonne ein paar Wochen sitzen und lasse alles Trübe an mir vorbeistreichen: Herbst, Allerheiligen, Frost und Nebel...

Bewertet am

79% Sonniges Pils

Avatar von Schluckspecht

Aus Bischberg im Landkreis Bamberg kommt mein nächster Testkandidat. "Handwerklich gebraut nach altem Hausrezept" verkündigt das Etikett. Ein " köstlicher Biergenuss" wird mir versprochen. Ich sehe ein relativ helles, minimal getrübtes Gold mit einer wirklich schönen, stabilen Blume. Die Krone rettet die Optik wirklich, die fahle Farbe gefällt mir weniger.

Der Duft...ja, der ist markant. Mein erster Eindruck war: Ist das Badelotion? Riecht ziemlich blumig (Jasmin) und seifig. Etwas Zitrone und Alpenkräuter sind auch noch dabei. Das Pils riecht auf jeden Fall schon mal ungewöhnlich. Der mich an Jasmintee erinernde Duft scheint nur vom Hopfen geprägt zu sein, Malz kommt kaum zum Vorschein.

Der Einstieg beginnt schon vergleichsweise vollmundig bei ausgewogener Süße und einem sehr leichten Aroma. Die ölige Textur ist recht ungewöhnlich für ein Pils, aber durchaus gefällig. Im alles andere als schlanken Körper tobt sich der Hopfen aus - von blumig bis hopfenherb ist alles dabei - und zwar ausgesprochen mild! Die Fruchtnoten beschränken sich ab hier auf Grapefruit und Pomelo. Der Abgang positioniert sich säuerlich-herb, eine Bitternote wird frankentypisch mild und rund ausgeführt, auch wenn sie eine gewisse Seifigkeit nicht verbergen kann. Ein weiches Brauwasser muss attestiert werden. Die Kohlensäure ist (wohlgefallend) sehr zurückhaltend, aber in optimalem Maße vorhanden.

Wie kriegen das die Franken nur immer wieder hin? Ein Pils ist hier klar erkennbar, aber so weich fällt es eigentlich nur in dieser Ecke aus. Und dank reichlich Aromahopfen mundet dieser harmonische Genuss auch noch. Dieses sonnige Pils kann man durchaus mal probieren (und damit kleinere Brauereien unterstützen).

Bewertet am