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Beer like star Hasen-Bräu Oster-Festbier

  • Typ Untergärig, Märzen/Festbier
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 10 Rezensionen

#1489

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Dirk
76% Avatar von Hobbytester
74% Avatar von Felix
73% Avatar von deadparrot
71% Avatar von Schmallo
71% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von Bier-Sven
71% Avatar von remus456
68% Avatar von Bierkules
67% Avatar von madscientist79
66% Avatar von Tarfeqz
60% Avatar von Florian
60% Avatar von Schluckspecht
58% Avatar von Dirk
56% Avatar von Schöni
43% Avatar von Jeuni
33% Avatar von JimiDo

60% Durchwachsenes Märzen

Avatar von Schluckspecht

Passend zum bevorstehenden Osterfest. Die gold-grüne Festtags-NRW-Flasche mit dem bierstibitzenden (oder bierbringenden?) Hasen macht schon ordentlich was her, Flaschentrinker werden sich am hellgoldenen Alustanniol stören. Leider wird die wahre Brauerei nicht genannt - denn das ist die Augsburger Hasen-Bräu GmbH augenscheinlich nämlich nicht. Für ein Festtagsbier trumpfen stimmige 6,0 % ABV auf, auf Hopfenextrakt konnte oder wollte man leider nicht verzichten.

Klares, ölig anmutendes Dunkelgold sowie reichlich lockeren, grobporigen Schaum gibt es zu sehen, der schnell in sich zusammensackt. Es gibt einladendere Festbiere, aber die Optik geht in Ordnung. Der Geruch sagt mir da schon eher zu: Viel Karamell und Malz, dazu gibt es grasigen Hopfen. Eine gewisse Alkoholnote erinnert an den höheren Alkoholgehalt. Ein wenig platt steigt das Festbier ein und verweilt nur kurz bei der im Geruch festgestellten Süße. Dann wird es herber - ehe dann die Süße wieder einkehrt. Wie ein Hase auf der Flucht schlägt das Bier Haken zwischen Malzsüße und Hopfenherbe. Da passt etwas nicht zusammen. Das gilt umso mehr für den einschlägig hopfenherben Abgang mit metallischen Noten, der dieses Festbier nicht gerade krönend abschließt. Im Nachgang kehren die Karamell- und Kakaonoten dann wieder zurück. Ja, das Oster-Festbier hat was, doch es wirkt nicht gerade hochwertig. Wer will, kann Fruchtnoten von reifem Apfel feststellen, die Säure liegt im normalen bis leicht unterdurchschnittlichen Bereich. Bei der Süffigkeit darf man etwas mehr erwarten, als es hier der Fall ist.

Schwierig, schwierig. Das Oster-Festbier dieser nicht genannten Brauerei ist nicht gerade die Frohlockung aller Sinne oder die Ausgewogenheit in Flaschengestalt. Aber es setzt eigene Akzente, die es interessant erscheinen lassen. So hopfenwürzig kennt man sonst nur wenige Märzen. Dabei kommen die süßen Malznoten dennoch ausdrücklich zum Vorschein, die dann punktuell für die Geschmacksfreude sorgen. Begeisterung sieht anders aus, wobei mir das Oster-Festbier sporadisch tatsächlich gut gefällt - und mich an anderer Stelle aber wiederum enttäuscht.

Bewertet am

33% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von JimiDo

Wieder eine Mogelpackung. Auf der festlich gestalteten NRW Flasche mit dem netten Osterhasen steht nämlich klar und deutlich „Gebraut und abgefüllt für die Hasen Bräu GmbH Augsburg“! Das da auch die Radeberger Gruppe dahintersteckt ist ja allgemein bekannt. 6 % Alkohol sind angegeben, die Stammwürze ist unbekannt.
Das Bier ist goldgelb und blank filtriert. Unter einer feinporigen, mittelgroßen Schaumkrone ist es leicht am Perlen. Es riecht malzig süß. Die gut eingestellte Kohlensäure mach den Antrunk erträglich. Es dominiert mastige Süße die nicht gerade zum Trinken einlädt. Zum Schluss klebt es süß im Gaumen, bevor ein leicht metallischer Nachgeschmack den Trinkvorgang beendet. Die schaffen es wirklich ein 6 prozentiges, mastig wirkendes Bier zu brauen was leer und nichtssagend schmeckt. Dieses Oster – Festbier brauche ich nicht noch einmal. Eigentlich braucht das niemand!

Bewertet am

73% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von deadparrot

Das Bier mit dem drolligen Osterhasen auf dem Etikett, das ich ein paar Monate zu früh verkoste, riecht stark hefig und süßlich, wie bei einem Märzen zu erwarten. Es zeigt sich auch süßlich im Antrunk, gepaart mit einer seltsamen Trockenheit; dabei ist das Mundgefühl insgesamt jedoch angenehm cremig mit nicht zu viel Kohlensäure. Leichtes Hopfenaroma macht alsbald einer breiten, unaufdringlichen Malzigkeit Platz. Das unkomplizierte, süffige Bier - nicht anders soll es bei einem Festbier sein - klingt auf einer leicht säuerlichen Note aus. Für bitter halte ich es kaum. Es bietet geschmacklich genug an Substanz, um dem Vorwurf der Wässrigkeit zu entgehen - wenngleich es seine 6% Alkohol gekonnt versteckt.

Gut, das Osterfestbier löst keine Begeisterungsstürme bei mir aus, es erfindet das Rad gewiss auch nicht neu. Es fällt mir schwer, einen Punkt zu benennen, der es eindeutig von der Masse der Konkurrenz abheben würde: Aber das soll nicht heißen, dass hier kein schmackhaftes und durchaus leckeres Märzen vorläge.

Bewertet am

71% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von Schmallo

Anhand des Hasen auf dem Etikett beschloss ich, zwei Flaschen des Trunkes zu testen. Es schmeckte richtig temperiert so , wie ein Bockbier schmecken muss. Die 6% machen das Bier rund, ohne dass man den Alkohol verspürt, und das Brauwasser scheint von sehr guter Qualität zu sein. Der Antrunk ist leicht würzig,hopfig und ein wenig kräftig. Die Farbe angenehm gelblich das verspricht mehr. Im weiteren Verlauf bleibt die würze bestehen und es wird weniger kräftig. Dieses bleibt bis zum Abschluss bestehen wobei das ganze langsam süffiger wird. Als Abwechslung ein ganz nettes Bockbier muss man sagen.

Bewertet am

56% Naja...

Avatar von Schöni

Also, das Etikettendesign finde ich ganz lustig: Ein Osterhase mit ner halben in der Hand. Die Farbe normal, und auch die Schaumkrone geht in Ordnung. Das Bier duftet hopfig, blumig und lässt auf mehr hoffen. Antrunk: Nicht schlecht, aber der Körper ist mir für ein Festbier nicht stabil genug, der Nachtrunk ist relativ bitter und hallt nach. Ich erwarte mir ehrlich gesagt mehr Malz, mehr Süffigkeit von einem Märzen.

Bewertet am

71% Geht fit!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-herb und ein bisschen würzig. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig und hat eine weiche Malz-Note im Hintergrund. Der Abgang ist sehr hat eine süßliche Malz-Note und ein bisschen würzigen Hopfen - eine harmonische Mischung. Fazit: Anständiges und leckeres Bier, nicht unbedingt etwas besonderes aber es schmeckt! Gerne Wieder!

Bewertet am

74% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von Felix

Ein wunderschönes Bier, mehr braucht man kaum sagen. Gute Perlage auf goldenem Sud.

Der Geruch ist kandisartig, blumig und hopfig mit süßen Einschlägen und etwas ölig. Malz und Hopfen halten sich hier gut die Waage, angereichert von einer duftigen, zartfruchtigen Note, die durchscheinen lässt, dass das Bier einen Hauch mehr Alkohol hat. Da das aber noch längst keine Alkoholnote ist, nenne ich es Idee von Öligkeit.
Das Bier wirkt auf mich weniger wie ein richtiges Märzen. Eher ist es ein Märzen, aromatisch auf halbem Weg zum Maibock. Es verweilt unentschlossen zwischen diesen beiden Stilen.

Der Geschmack ist süßlich mit einer hintergründigen Idee des Alkohol, jedoch mit blumigen Hopfenklängen. Meiner Ansicht nach wird der Duft konsequent weitergeführt. Passieren tut aber ehrlich gesagt nicht viel.

Der Körper ist wirklich schön. Das Bier ist cremig in der Textur und trotzdem mit prickelnder Kohlensäure durchaus auch von erfrischender Trinkbarkeit. Hier zeigt sich der Märzencharakter.

Der Abgang ist hopfig mit leichter Bittere, nicht zu streng. Eine deutliche Fruchtnote kommt hier dazu. Das könnte so etwas wie Ananas oder Pfirsich sein. Malzsüße untermalt die Hopfung subtil. Ein wirklich stimmiger, geschlossener Abgang mit glatter Struktur.

Das Oster-Festbier von Hasen-Bräu ist ein solides Bier, das mir ehrlich schmeckt. Es lässt sich aber nicht wirklich viel darüber sagen. In sich stellt es durchaus eine gelungene Komposition dar, wenn es auch nicht gerade fordernd ist.
Dieses Bier ist meiner Ansicht nach nicht ganz typisch für ein Märzen. Die Farbe, der hopfige Duft, der Alkohol; All dies zeugt ziemlich von einer Tendenz zum Maibock. Für diesen aber ist das Bier wieder zu erfrischend, zu leicht, zu trinkbar. Ich denke, es nimmt eine Art Zwischenposition zu diesen beiden Stilen ein und sollte auch gar nicht unbedingt kategorisiert werden. Auch wenn ich die genaue Stammwürze nicht kenne; ist man pingelig, so ist es rein theoretisch aber sicherlich noch kein Starkbier, folglich dürfte es wahrscheinlich auch gar nicht als Bock beschrieben werden. Ist mir ehrlich gesagt ein wenig egal.
Das Bier überzeugt vor allem wegen gerade dieser Zusammenkunft zweier Stile. Das Mundgefühl ist wunderbar cremig, dabei trotzdem recht prickelig. Hier kommen die beiden genannten Stile überein, was ich toll finde.
Das Bier ist blumig, süßlich, hopfig, cremig, frisch. Eine gewöhnlich, aber keinesfalls zu unterschätzende Kombination, die toll harmoniert.
Ein leckeres, wirklich ausgewogenes Festbier zu Ostern, das meiner Ansicht nach gut zu diesen Tagen passt. Es ist ein kleines Wohlfühl-Bier ohne Ecken oder Kanten, aber damit auch ohne große Genialität.

Bewertet am

43% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von Jeuni

Sehr bitter.

Bewertet am

76% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von Hobbytester

Das Bier duftet schon nach gut ausbalancierter Würzigkeit, süß und pikant ist der Einstieg. Gut gemacht! Im Abgang verdeutlichen sich sehr würzige Aromen, die hopfige Bitterkeit, die sich noch deutlich in den Nachgeschmack verlagert, gefällt mir gut. Hier hat man kein Getränk für Biergourmets zu erwarten, sondern die ehrliche Antwort darauf, wie schön würzig und auch leicht bitter ein Festbier schmecken kann. Der Alkohol äußert sich geschmacklich überhaupt nicht, das Bier ist auch nicht zu süß, sondern verfügt über ein ansatzweise pikantes Geschmacksszenario, das wegen des harmonischen Mundgefühls und dem hervorragenden Hopfen-Malz-Verhältnisses zu punkten weiß. Das Bier ist normal gelb, sein Schaum hält nicht lang an. Das Bier ist äußerst süffig. Die Bitterkeit äußert sich im Rahmen der bierigen Würzigkeit eher indirekt, aber durchaus wirksam. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Wer das Urhell dieser Brauerei getrunken hat, ist positiv überrascht, dass sie hier endlich einmal zeigen kann, welch gute Biere sie zu brauen in der Lage ist. Man muss diese Erfahrung andererseits nicht gemacht haben. Auch ohne sie versüßt das würzige Bier die Osterfeiertage. Es ist so süffig, dass man bereut, nicht gleich einen Kasten gekauft zu haben. Der Osterhase versteckt eben nicht nur Schokoladeneier für die Kinder, sondern hat auch ein Herz für die Erwachsenen.

Bewertet am

66% Rezension zum Hasen-Bräu Oster-Festbier

Avatar von Tarfeqz

Ein süffiger Pilsgeruch mit einer leichten Dominanz des Hopfens. So zeigt sich auch der Einstiegmit einer angenehmen Spritzigkeit und milden Würze. Die Details kommen dann erst im Abgang zur Geltung. DIe Würze wird zwar deutlicher und schärfer aber in einem sehr angenehmen Maße. Bitterkeit und Hopfen harmonieren gut miteinander. Und die Spritzigkeit bleibt konstant. Die 6 Umdrehungen merkt man kaum.

Bewertet am