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Beer like star Hartmann Felsentrunk

  • Typ Rauchbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#25460

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
86% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von JimiDo
70% Avatar von Hirsch
54% Avatar von Hobbytester

70% Rezension zum Hartmann Felsentrunk

Avatar von Hirsch

Die Etikettengestaltung der NRW-Flasche lässt wirklich nichts aus: „einheimische Brautradition“, „nach Familienrezept“, „Landbier mit Rauch“, „DAS ORIGINAL“, „mit einem Hauch von Rauch“. Und an den nadelgestreiften Rändern wäre sogar noch Platz für mehr Slogans! Aber, wenn wir schon bei der Grafik sind: Es gibt auch etwas Positives. Im Biernamen, in Fraktur gesetzt, gibt es noch ein langes „s“ beim Felsentrunk. Und kein Schrifttradition verhunzendes Schluss-s, das man wie so oft in die Wortmitte setzt. Also. Zum Felsentrunk:

Schaum: spärlich, ganz leicht cremebraun
Farbe: bernstein
Geruch: erst ein Karamellmalzwölkchen, dann sehr würzig mit wenig Raucharoma

Geschmack:
Der Antrunk ist weich, leicht röstig, etwas ölig süß, dann kommt eine leicht buttrige Säure. Auch Zwetschge/Obstmaische und ganz leichte florale Aromen schimmern durch. Und schließlich Rauch. Nicht viel. Das „Eisenartige“, von dem Hobbytester zu Recht spricht, entsteht wohl irgendwie aus der Verbindung des Öligen mit dem Rauchigen.
Körper: recht voll
Rezenz: mittel
Im Nachtrunk ist – mutmaße ich mal – mehr Röstmalzbittere als Hopfen, der hervorstäche.

Kommentar: Die auf dem Rückenetikett eigens betonte würzige Süffigkeit ist dem Bier aus Würgau nicht abzusprechen. Die Halbe war einfach schnell weg, zugegeben. Die leicht ölige Textur, verbunden mit den süßen Geschmacksanteilen lässt es aber nicht zu meinem Lieblingsbier werden.

Bewertet am

74% Rezension zum Hartmann Felsentrunk

Avatar von JimiDo

Der Felsentrunk vom Brauerei Gasthof Hartmann ist in einer 0,5 l NRW Flasche mit ansprechender Ausstattung abgefüllt. Ein Hauch von Rauch soll das Besondere an diesem Bier ausmachen. Das Bier ist blank filtriert und bernsteinfarben. Die Schaumkrone hält sich ordentlich und das CO² perlt fein im Glas. Der Geruch ist frischwürzig. Der Antrunk beginnt kräftig und sehr malzig. Die karamellige Süße ist schwach ausgeprägt. Dafür zeigt sich eine fruchtige Säure und kräuterige Herbheit. Die fein moussierende Kohlensäure ist schön erfrischend. Zum Abgang hin zeigt sich dann auch der Rauch. Nur ganz dezent, aber doch deutlich zu schmecken. Zum Schluss wird es dann lange herb im Gaumen. Der Felsentrunk ist kein Vergleich zum Bamberger Pedanten von Schlenkerla. Wem das Schlenkerla aber zu extrem ist, sollte sich vielleicht mit diesem Bier an das Rauchbier herantasten.

Bewertet am

54% Mit einem Hauch von Rauch...

Avatar von Hobbytester

…heißt es auf dem Etikett, was auch dem Geruch und dem Geschmack des cremeweißen Schaums entspricht. Das Bier erzeugt aromatisch schon im Antrunk eine dementsprechende Säure und Bitterkeit. Würzig geht es im Abgang zu, diese Phase verweist auf rauchige Röstmalznoten, aber auch ein wenig auf einen eisenartigen Geschmack, der mir nicht so sehr behagt. Hopfenimpulse werden von diesem „Hauch“ schon ganz schön weggeweht, es bleibt allerdings gerade noch so viel im Nachgeschmack übrig, dass man noch von einer adäquaten Balance sprechen kann, die Vollmundigkeit überzeugt auch. Wäre nur dieser Eisengeschmack nicht, könnte man hier einen gelungenen Körper feststellen. Die dunklere Bernsteinfarbe ist stimmig und trifft auf sehr lang anhaltenden Schaum. Dieses Bier ist unglaublich süffig, hier punktet es für meine Begriffe. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Ein supersüffiges Bier mit einem Hauch Rauch ist wirklich ganz nett, wird aber vom Hartmann Felsenkellerbier umgehend in den Schatten gestelllt.

Bewertet am

86% Mild rauchig, aber unverschämt lecker

Avatar von Schluckspecht

Kräftig bernsteinfarben, kristallklar und mit kupferrotem Einstich steht der Felsentrunk „mit einem Hauch von Rauch“ inklusive ein paar ordentlichen Kohlensäureperlen im Glas und es bildet sich eine durchaus ansehnliche, leicht karamellbraune Blume heraus, die sich leider als nicht stabil erweist. Der optische Eindruck macht dennoch auf jeden Fall Appetit!

In der Nase kommt nicht nur kräftiges Malz entgegen, sondern auch der grasige Hopfen mit dem Duft von reifen Früchten. Der Antrunk beginnt leicht und mild-malzig mit recht ordentlichem Sprudel. Das reine, frische Wasser zeigt sich bereits jetzt. Das Aroma entfaltet sich jedoch erst im Körper so richtig, denn hier gewinnt das Malz an Volumen und bringt eine vollmundige, aber dennoch nie schwerfällige Note ein. Vor allem tritt der grasige Hopfen lecker und trocken-fruchtig in Erscheinung, Erinnerungen an reife Äpfel und Vanille werden wach. Die Überleitung zum würzigen, herberen Abgang gelingt sehr gut. Das Malz gewinnt wieder an Struktur, der Hopfen bleibt trocken und aromatisch und die feine Rauchnote überzeugt. Viel fehlt hier nicht mehr zu einem geschmacklich perfekten Bier!

Der Hopfen lebt im recht langen Abgang seine bittere Seite feinfühlig aus, während das raucharomatische Malz eine stämmige Struktur bewahrt. Die Harmonie erscheint außerordentlich gut, vor allem der Übergang zum nächsten Antrunk ist denkwürdig perfekt. Wartet man den nächsten Schluck geduldig ab, legt sich ein feines Getreidearoma auf die Zunge.

Der Hartmann Felsentrunk wirkt trotz eher schwacher Kohlensäure sprudelig leicht, aber mit einem kräftig-leckeren Aroma gesegnet. Auf diese Art fließt es sehr lässig die Kehle hinunter, wobei sich der wirklich nur sanft rauchige Abgang sehr zu genießen lohnt.

Fazit:

Viel kann man dem Felsentrunk nicht anlasten. Vielleicht etwas mehr Kohlensäure im Abgang? Oder ein etwas kräftigerer Einstieg? Sei es drum, das Ergebnis gefällt in Geschmack und Harmonie auf besondere Weise. Die Abrundung mit Rauch ist sehr gut gelungen und vor allem die sehr hohe Süffigkeit gefällt. Dieses Bier zählt zu einen der größten Geheimtipps.

Bewertet am